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Japan im Klassenzimmer

 

Seit dem Jahr 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main und dem Japanischen Kulturzentrum e.V. das Schulbesuchsprogramm „Japan im Klassenzimmer“.



Preisverleihungsfeier des Aufsatzwettbewerbs 2018

Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Angebot auf Ihr Interesse stoßen würde!
Für Rückfragen und Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung:


Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069- 23 85 73 -21
E-Mail: kultur@fu.mofa.go.jp

 


Schulbesuche 2021

5. Schulbesuch: Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen (16. September 2021)

Auch nach den Sommerferien geht es mit „Japan im Klassenzimmer“ weiter: Am 16. September durften wir zum zweiten Mal für dieses Jahr am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen über Japan sprechen.
Dieses Mal stand die japanische Sprache im Vordergrund – passend zum Tag der Fremdsprachen am 26. September. Da in diesem Jahr die 160-jährige Freundschaft zwischen Japan und Deutschland gefeiert wird, wurde zuerst über die Anfänge der deutschen Kontakte in Japan gesprochen. In Deutschland ist es nicht sehr bekannt, dass ungefähr ab dem 17. Jh. westliche Medizin in Japan von Deutschen gelehrt wurde und auch noch heute einige medizinische Begriffe in Japan aus dem Deutschen stammen.
Anschließend wurde über Aussprache, Grammatik und die verschiedenen Schriftsysteme im Japanischen gesprochen. Die verhältnismäßig leichte Aussprache und Grammatik stehen dem komplexen Schriftsystem gegenüber, das aus chinesischen Schriftzeichen, zwei japanischen Silbenalphabeten und dem lateinischen Alphabet besteht. Ganz zum Schluss haben die Schüler*innen ihre erste Japanisch-Lektion bekommen und können nun auf Japanisch bis zehn zählen.

4. Schulbesuch: Geschwister-Grimm-Schule (14. Juli 2021)

Noch kurz vor den Sommerferien haben wir am 14. Juli die Geschwister-Grimm-Schule in Hohenstein-Breithardt besucht. Die zweite Klasse hat sich dem Thema Japan gewidmet und schon vor unserem Besuch viel über Japan gelernt: Die Kinder konnten uns von japanischen Sportarten wie Sumo oder Karate berichten und auch für Vulkane zeigten sie reges Interesse. Nach einer kleinen allgemeinen Einführung, bei der die Kinder gelernt haben, dass man leider nicht mit dem Auto nach Japan kommt, haben wir über Wohnen, das Essen und die Schule in Japan gesprochen: Dass man in den Brotdosen japanischer Kinder keine Salamibrote findet, wurde mit Erstaunen aufgenommen. Nach dem Vortrag wurden traditionelle japanische Spiele vorgestellt wie „Daruma-otoshi“ oder „Kendama“. Die Kinder konnten verschiedene Spiele ausprobieren und vor allem bei dem Spiel „Fukuwarai“, bei dem man blind ein Gesicht legen muss, gab es viel zu lachen. Natürlich wurde auch fleißig Origami gefaltet und die gefalteten Frösche – das Wahrzeichen der Schule – hüpften fröhlich durch die Gegend.

3. Schulbesuch: Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen (8. Juni 2021)

Nach langem Warten durften wir zum ersten Mal für dieses Jahr unter strikter Einhaltung der Hygienemaßnahmen eine Schule tatsächlich besuchen: Das Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen hat uns am 8. Juni einen sehr herzlichen Empfang bereitet. Nach einer allgemeinen Einführung über die Geographie Japans, das alltägliche Leben und den Schulalltag sprachen wir über interkulturelle Kommunikation: Kann man automatisch mit dem Erlernen einer Fremdsprache mit anderen, die diese Sprache sprechen, kommunizieren? So einfach ist es nicht. Wir haben gelernt, bei der Kommunikation auf unbewusste Werte und Traditionen zu achten. Stäbchen im Reis stecken lassen? Für Deutsche kein Problem. In Japan aber absolut tabu, da dies ein Beerdigungsritual ist. Das könnte bei einem Essen zu Irritationen führen und die Kommunikation erschweren. Abschließend durfte die Klasse noch ihre ersten japanischen Wörter kennenlernen: Auch wenn die Aussprache zuerst etwas ungewohnt war, tönte nach ein paar Übungen einwandfreies Japanisch aus dem Klassenzimmer.

2. Schulbesuch: Diltheyschule Wiesbaden (18. Mai 2021)

Auch unser 2. Schulbesuch für dieses Jahr fand online statt: Die Diltheyschule in Wiesbaden lud uns ein, mit einem Englischkurs der 11. Klasse über den Schulalltag und die Jugendkultur in Japan zu sprechen. Vor allem die vielfältigen Clubaktivitäten stachen aus dem japanischen Schulalltag heraus. Ob Baseball – eine der Lieblingssportarten Japans – oder traditionelle Künste wie Kalligraphie können nach dem Unterricht ausgeübt werden. Die Schattenseite daran: Japanische Schülerinnen und Schüler bleiben bis spät abends ins der Schule. Und wann werden Hausaufgaben gemacht?! Leider bleibt es nicht aus, dass man bis 1 Uhr, 2 Uhr in der Nacht an seinen Englischvokabeln sitzen muss. Wenn man aber mal nicht in der Schule sitzt oder an den Hausaufgaben, gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich zu vergnügen – ob Game Center, lustige Fotoboxen (Purikura), Mangacafés oder Karaoke. Da Manga, Anime und auch Cosplay in Deutschland sehr beliebt sind, haben wir der Klasse die neusten Trends in Japan vorgestellt.

1. Schulbesuch: Sickingen-Gymnasium Landstuhl (25. März 2021)

Trotz Pandemie findet auch 2021 wieder „Japan im Klassenzimmer“ statt: Die erste Schule, die wir online besuchen durften, war das Sickingen-Gymnasium in Landstuhl. Der Grundkurs Englisch hatte spannende Fragen über Japans Digitalisierung und moderne Technik vorbereitet. Wie wurde Japan zu einem hochtechnologischem Land? Was sind Vor- und Nachteile der Digitalisierung? Was ist Society 5.0? Es wurde viel über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Japan gesprochen. Natürlich wollten die SchülerInnen auch wissen, wie es in Japan mit dem Online-Unterricht während der Pandemie funktioniert.

 


Schulbesuche 2020

21. Schulbesuch: Elisabethenschule Frankfurt (10. Februar 2020)

Zum Abschluss des Schulbesuchszyklus 2019 besuchte das Generalkonsulat die Elisabethenschule in Frankfurt. Das Thema des heutigen Schulbesuchs war traditionelle Spiele in Japan. Zunächst gaben wir anhand vieler Bilder einen Überblick über das Land Japan. Danach konnten die Schüler in kleinen Gruppen verschiedene traditionelle japanische Spiele ausprobieren. Heute begleitete uns Frau Komori-Nuber vom Vorstand der DJG Frankfurt. Bekleidet mit einem traditionellen Kimono unterstützte sie uns beim Erklären der Spiele.

20. Schulbesuch: Brüder-Grimm-Schule Hanau (30. Januar 2020)

Am 30. Januar besuchte das Generalkonsulat die Brüder-Grimm-Schule in Hanau. Heute besuchten wir eine dritte Klasse und führten mit ihr einen Kalligraphie-Workshop durch. Die Klasse lernte zunächst, wie man bei dieser Kunst korrekt sitzen muss und wie man den Pinsel richtig hält. Danach schrieben die Schüler in den japanischen Silbenalphabeten Hiragana und Katakana ihre Namen. Vor dem Workshop stellten wir ihnen anhand vieler Bilder das Land Japan vor. Dabei gingen wir insbesondere auf Tottori, die japanische Partnerstadt von Hanau und auf die dortige Partnerschule der Brüder-Grimm-Schule, die Junpu-Grundschule, ein. Unserem Besuch wohnten Herr und Frau Schüttler des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau und Frau Gertrud Rosemann, die ehemalige Leiterin des Hessischen Spielzeugmuseums und Gründerin des Austausches zwischen Hanau und Tottori bei.

19. Schulbesuch: Heinrich-Kleyer-Schule Frankfurt (28. Januar 2020)

Am 28. Januar besuchte das Generalkonsulat die Heinrich-Kleyer-Schule in Frankfurt. An der Veranstaltung nahmen rund 60 Personen teil. In einem großen Saal durften wir ihnen Japan vorstellen. Dabei sprachen wir über das Leben in den japanischen Großstädten, über die japanische Natur sowie über die Bräuche und das Essen in Japan und gaben Erklärungen zum japanischen Schulsystem. Weiter stellten wir nach Wunsch der Schule einige Fakten zur besonderen Etikette im japanischen Berufsleben vor. Die Schüler hörten interessiert zu und stellten viele Fragen.

17. und 18. Schulbesuch: Wilhelm-Geibel-Schule Hanau (23. und 24. Januar 2020)

Am 23. und 24. Januar besuchte das Generalkonsulat die Wilhelm-Geibel-Schule in Hanau. Am 23. Januar nahmen die dritten und vierten Klassen teil. Wie wohnen die Grundschüler in Japan eigentlich und was essen sie so? Wie verbringen sie ihren Schulalltag? Diesen Fragen gingen wir auf den Grund und stellten dabei auch Japans Natur und Jahreszeiten mit ihren jeweiligen Festen vor. Zum Schluss zeigten wir den Schülern neben den japanischen Schriftzeichen ein bei japanischen Kindern beliebtes Spiel, welches die Schüler auch nach der Präsentation auf dem Pausenhof noch weiterspielten. Sie benannten es „NAKANOGO“ nach ihrer japanischen Partnerschule, der Nakanogo-Grundschule in Tottori.
Am 24. Januar besuchten wir die Erst-und Zweitklässler der Schule. Dieses Mal wurden wir von Frau Aya Puster begleitet, welche sich als Japanisch-Lehrerin, Verlegerin und Autorin seit vielen Jahren für die Bekanntmachung der japanischen Kultur in Deutschland einsetzt. Anhand des traditionellen japanischen Erzähltheaters Kamishibai, trug sie alte japanische Märchen vor und brachte den Kindern einige Wörter auf Japanisch bei.
Da Hanau seit 2001 eine Städtepartnerschaft mit der japanischen Stadt Tottori führt, gingen wir in der Präsentation auch auf diese für ihre einzigartigen Sanddünen berühmte Stadt ein. An beiden Besuchen nahm außerdem Herr Karl-Friedrich Schüttler vom Vorstand des Partnerschaftsvereins Tottori-Hanau und Frau Gertrud Rosemann, die ehemalige Leiterin des Hessischen Spielzeugmuseums und Gründerin dieses langjährigen Austausches teil.

16. Schulbesuch: Edith-Stein-Gymnasium Speyer (17. Januar 2020)

Am 17. Januar 2020 besuchte das Generalkonsulat das Edith-Stein-Gymnasium in Speyer. Da sich die Schule das Thema „Japanische Sprache“ wünschte, führten wir heute nach einer kleinen Japan-Landeskunde, u.a. mit Erläuterungen zu Schulleben Essgewohnheiten in Japan, einen Japanisch-Workshop durch. Zunächst erklärten wir den Grundaufbau eines japanischen Satzes. Danach konnten die Schülerinnen zu zweit einen japanischen Dialog üben sowie in einem Quizz japanische Wörter und Schriftzeichen erraten. Unser heutiger Gast war die in Deutschland tätige Japanisch-Deutsche Dolmetscherin und Übersetzerin, Frau Masako Tsuno. Was macht das Japanische eigentlich so besonders und wo zeigen sich die Unterschiede zum Deutschen? Ihren Erläuterungen zur japanischen Sprache sowie zu ihrer spannenden Arbeit als Dolmetscherin und Übersetzerin in Deutschland lauschten die Schülerinnen gespannt.

15. Schulbesuch: Internatsschule Schloss Hansenberg (16. Januar 2020)

Am 16. Januar 2020 besuchte das Generalkonsulat wie nun schon seit vielen Jahren in Folge die Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim. Zum diesjährigen Besuch begleitete uns Herr Dr. Matthias Hofmann, Leiter der Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Deutschen Gesellschaft der JSPS Stipendiaten e.V. Herr Dr. Hofmann, welcher als Biologe mehrere Jahre in Japan geforscht und gearbeitet hat, hielt einen Vortrag über die japanische Balneologie und beleuchtete diese dabei von ihrer wissenschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Seite. Auch erzählte er den Schülern von seinen Erlebnissen aus seiner Zeit in Japan. Außerdem stellten wir den Schülern die Geographie Japans vor, berichteten vom Alltagsleben der japanischen Oberschüler und gaben Erklärungen zum japanischen Schriftsystem.

14. Schulbesuch: Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel (15. Januar 2020)

Am 15. Januar 2020 besuchte das Generalkonsulat das Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel. Dieses Mal begleitete uns Herr Florian Höhr vom Japanischen Filmfestival Nippon-Connection, welches dieses Jahr zum 20. Mal in Frankfurt durchgeführt wird. Nach einer allgemeinen Vorstellung von Japan durch das Generalkonsulat führte Herr Höhr die Schüler in die spannende Welt des japanischen Films ein. Nebst Erklärungen zur Geschichte des japanischen Films erläuterte Herr Höhr was das japanische Kino so besonders macht und was es vom westlichen Kino unterscheidet.

Vergangene Schulbesuche