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Japan im Klassenzimmer

 

Seit dem Jahr 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main und dem Japanischen Kulturzentrum e.V. das Schulbesuchsprogramm „ Japan im Klassenzimmer“.



Preisverleihungsfeier des Aufsatzwettbewerbs 2016

Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Angebot auf Ihr Interesse stossen würde!
Für Rückfragen und Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung:


Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069- 23 85 73 -21
E-Mail: kultur@fu.mofa.go.jp

 


Schulbesuche 2017

Wieder dürfen wir auf ein spannendes Jahr «Japan im Klassenzimmer» zurückschauen.

Dieses Jahr tourte das mobile Generalkonsulat zu insgesamt 26 Schulen unseres Verwaltungsgebiets. Die zum Teil langen Fahrten haben sich jedes Mal gelohnt. Die vielseitigen Themenwünsche von Politik und Wirtschaft bis hin zur Geschichte der japanischen Mangas, aber auch die Origami-Workshops, die Kalligraphie-Vorführungen, die musikalischen Darbietungen -und nicht zuletzt die vielen Fragen der Schüler machten jeden der Schulbesuche zu einem einzigartigen Erlebnis!

Wir bedanken uns bei allen 26 Schulen für ihr Interesse an Japan und den herzlichen Empfang unseres Japan-im-Klassenzimmer Teams! Vielen Dank an:

die IGS Alexej von Jawlensky in Wiesbaden, das TWG Dillingen, die IGS Rheinzabern, die Henri-Benrath-Schule in Friedberg, das Edith-Stein-Gymnasium in Speyer, das Peter-Wust-Gymnasiums in Wittlich, die Liebigschule Frankfurt am Main, das Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf, die IGS Nieder-Olm, das Max-Planck-Gymnasium Gross-Umstadt, die Edith-Stein Schule-Offenbach, die Gutenbergschule Wiesbaden, die IGS Betzdorf-Kirchen, die Internatschule Schloss Hansenberg, die Lichtenbergschule Darmstadt, die Hohe Landschule Hanau, das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern, die IGS Kastellaun, das Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel, das Willibrod-Gymnasium in Bitburg, die Grundschule Niederbrombach, das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Neuwied, die IGS Koblenz, die IGS Ernst Bloch in Ludwigshafen, die Gesamtschule Gießen-Ost und das MPG Trier.


Wir sind glücklich über jeden Funken des Interesses an Japan, den wir mit unseren Schulbesuchen bei den jungen Leuten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland entfachen konnten.

Wir hoffen, den Jugendlichen Japan durch unseren Besuch näher gebracht zu haben und freuen uns, auch 2018 wieder an vielen Schulen zu touren und Chemie-und Mathezimmer für 90 Minuten in ein kleines Japan zu verwandeln!


Einige Impressionen:

 


Schulbesuche 2016

Seit der Ausschreibung des diesjährigen Schulbesuchsprogramms Anfang März erreichten uns zahlreiche Anfragen interessierter Lehrerinnen und Lehrer aus Gesamtschulen und Gymnasien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Einige von ihnen hatten sogar eine persönliche Beziehung zu Japan, sei es durch das Erlernen der Sprache oder durch längere Aufenthalte im Land selbst.

Die Vielfalt der an uns herangetragenen Themenwünsche spiegelte nicht nur Neugier und das Interesse an Japan wieder, sondern zeigte auch, dass der Themenkomplex "Japan" im gesellschaftlichen, medialen und schulischen Alltag hierzulande doch oftmals zu kurz kommt. Auch wenn viele Schülerinnen und Schüler bereits hauptsächlich über die japanische Popkultur wie Manga, Anime und Pop-Musik bereits erste Berührungspunkte mit Japan hatten, erstrecken sich die Kenntnisse nur in seltenen Fällen auf beispielsweise Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft des Landes. Einen besonderen Interessenschwerpunkt im ersten Halbjahr stellte zudem das Thema Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 und ihre Folgen dar.

Entsprechend war für die Referenten jeder Schulbesuch anders und besonders. Am Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel, etwa, erwartete uns eine Begrüßung auf Japanisch, am Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße ein Kunstkurs zur japanischen Kalligraphie. Am Kant-Gymnasium in Boppard, welches schon mehrere Jahre mit der japanischen Stadt Ome Schüleraustausche organisiert, war unser Schulbesuch Teil der Vorbereitung auf die geplante Japanreise der Bopparder Schüler. Hier berichteten Herr Kogure, Herr Kasper und Herr Horst nicht nur über kulturelle und gesellschaftliche Aspekte Japans, sondern auch über das alltägliche Leben und die eigenen Erfahrungen im Land der aufgehenden Sonne. Die SchülerInnen und ihre LehrerInnen zeigten sich immer aufgeschlossen und neugierig und beteiligten sich rege an der an den Vortrag anschließenden Fragerunde oder an einer Diskussion im anschließenden Unterricht.

Es ist verblüffend, wie anders und spannend Japan ist, berichtet die Internatsschule Schloss Hansenberg auf ihrer Homepage. Im auf der Homepage des Leibniz-Gymnasiums in Neustadt an der Weinstraße veröffentlichten Artikel wird zudem die Bedeutung kultureller Begegnungen – in diesem Fall in Form eines Schulbesuchs – prägnant auf den Punkt gebracht: Begegnungen mit Menschen uns ferner Kulturen sind wertvoll und bereichern nicht nur unser Schulleben, sondern auch die Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers, der sich offen mit ihnen auseinandersetzt.

Wir möchten uns bei den mehr als sechshundert Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften des Georg-Büchner Gymnasiums Bad Vilbel, dem Kant-Gymnasium in Boppard, der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim, der Gesamtschule Gießen-Ost, sowie der August-Herrmann-Francke-Schule in Gießen, der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel, des Martin-Butzer-Gymnasiums in Dierdorf, des Leibniz-Gymnasiums sowie des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums in Neustadt an der Weinstraße, der IGS Herrstein-Rhaunen, des Göttenbach-Gymnasiums Idar-Oberstein, des Leininger-Gymnasiums Grünstadt, des Gutenberg-Gymnasiums Mainz, der Edertalschule in Frankenberg, der Elisabethenschule in Frankfurt, , Stakenburg-Gymnasium in Heppenheim, der IGS Ernst-Bloch in Ludwigshafen, der Magister-Laukhard IGS in Herrstein und dem Max-Planck-Gymnasium in Trier bedanken und wünschen allen Teilnehmern am Aufsatzwettbewerb 2016 viel Erfolg.

 


Schulbesuche 2015 (Auswahl)

Besuch der Hohen Landesschule Hanau



Am 2. Juli 2015 besuchten Generalkonsul Kamiyama, Vizekonsulin Fukuda und Herr Kasper, Mitglied des Beirates der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, die Hohe Landesschule in Hanau. Die Stadt unterhält eine Städtepartnerschaft mit dem japanischen Tottori und die Japan-AG der Schule plant momentan die Einrichtung eines Japanischen Gartens auf dem Schulgelände. Dem Schulbesuch wohnten auch die Stadtverordnetenvorsitzende von Hanau, Frau Beate Funck, und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hanau-Tottori, Herr Wolfgang Walter, bei. Beide zeigten sich hocherfreut über den regen deutsch-japanischen Jugend-Austausch zwischen Hanau und Tottori und riefen die Jugendlichen dazu auf, die Austauschmöglichkeit zu nutzen und sich auch künftig mit der japanischen Kultur zu beschäftigen. Im Anschluss an den Japan-Vortrag von Herrn Kasper stellten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen zu Politik, Umweltschutz und Essenskultur in Japan. Bei Gesprächen und einem eigens von der Koch-AG der Schule zubereiteten japanischen Essen fand der Schulbesuch seinen Ausklang.

 

Besuch des Edith-Stein-Gymnasiums in Speyer



Am 20. Mai 2015 besuchten Mieko Schroeder, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Vizekonsulin Ayaka Fukuda das Edith-Stein-Gymnasium in Speyer. Begleitet wurden sie von der in Frankfurt lebenden Koto-Spielerin Naoko Kikuchi. Das Gymnasium besitzt einen musikalischen Zweig und so wurden das traditionelle Koto-Spiel mit seinen besonderen Klängen und Rhythmen sowie Frau Kikuchis Erläuterungen zu ihrem Instrument von den rund 80 Schülerinnen mit ganz besonderem Interesse aufgenommen. Im Anschluss hielt Vizekonsulin Fukuda einen einführenden Vortrag über Japan und beantwortete die zahlreichen Fragen der Schülerinnen, beispielsweise zum Wohnen, zur Kleidung und zum Alltagsleben in Japan.

 

Besuch der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim-Johannisberg



Am 27. April 2015 wurde das diesjährige Schulbesuchsprogramm aufgenommen. Stefan Zeidenitz, Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Robert Horst vom japanischen Generalkonsulat in Frankfurt besuchten die Internatsschule Schloss Hansenberg im Rheingau. Rund 25 Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen eines Studientages für die Präsentation angemeldet hatten, zeigten großes Interesse an der Vorstellung des Aufsatzwettbewerbes sowie an kulturhistorischen Fragen und am Alltagsleben in Japan. Ferner interessierten sie sich dafür, wie die Erfahrung der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki in der japanischen Gesellschaft aufgenommen wurde.

Link zur einem Artikel auf der Schulhomepage


 

Schulbesuche 2014 (Auswahl)

Besuch des Hugo-Ball-Gymnasiums in Pirmasens



Den Abschluss des Programmjahres 2014 bildete ein Besuch im Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens (Rheinland-Pfalz). In einem unterhaltsamen Vortrag präsentierte Volker Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, den 38 SchülerInnen des Leistungskurses Erdkunde (12. Klasse) spannende Details und Wissenswertes zur japanischen Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Anschließend beantworteten Herr Gempt und Isabelle Mathes vom Generalkonsulat von Japan Fragen der Schülerinnen und Schüler zu darunter: "Wie findet man in Japan eine Adresse, wenn es keine Straßennamen gibt?", "Wie gestalten Japaner ihre Freizeit?" und "Wie konnte die Verschuldung 250 Prozent des BIP erreichen?".

 

Besuch der Schule am Ried in Frankfurt-Bergen-Enkheim



Am 1. Dezember besuchten Volker Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Isabelle Mathes vom Generalkonsulat von Japan die Schule am Ried im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim. Vor etwa 35 Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Deutsch präsentierte Herr Gempt einen landeskundlichen Überblick über die facettenreiche japanische Kultur. Staunen riefen dabei nicht nur japanische Badezimmer-Gebräuche hervor. Anschließend stellte Frau Mathes von Ryunosuke Akutagawa bis Haruku Murakami sieben berühmte japanische SchriftstellerInnen vor. Die Schule am Ried betreibt seit Jahren eine eigene Japan AG, in denen die Schüler über Sport und Sprache an das Land herangeführt werden.

 

Besuch der Karl Kübel Schule in Bensheim



Am 26. November 2014 besuchten Stefan Zeidenitz, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, sowie Robert Horst und Isabelle Mathes vom Generalkonsulat von Japan in Frankfurt das Berufliche Gymnasium der Karl Kübel Schule in Südhessen. Die meisten der knapp 35 teilnehmenden Schüler hatten sich in einem Sonderkurs „Interkulturelles Lernen“ bereits intensiv mit Japan auseinandergesetzt. Ergänzend vermittelten die Vertreter der DJG und des Generalkonsulats den Schülerinnen und Schülern Hintergrundwissen zum aktuellen Zeitgeschehen und gingen dabei u.a. auf die topographisch bedingt dichte Besiedelung, die Ressourcenknappheit und das Potential erneuerbarer Energien in Japan sowie das stark von der Schule geprägte Alltagsleben japanischer Jugendlicher ein.

 

Besuch der Gesamtschule Schlitzerland in Schlitz


Foto (c): Marion Hoch-Henniges

Am 25. November 2014 wurden Mieko Schroeder, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt und Robert Horst vom Generalkonsulat von Japan in Frankfurt in der Gesamtschule Schlitzerland in Osthessen empfangen. Rund 50 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse lauschten mit großem Interesse einer allgemeinen Präsentation zu Leben, Kultur, Natur und Geschichte in Japan. Die Schule hat seit 2003 bereits mehrfach am Programm „Japan im Klassenzimmer“ teilgenommen und zwei Aufsatzwettbewerb-Gewinner hervorgebracht.

 

Besuch des Max-Planck-Gymnasiums in Trier



Am 21. November 2014 führte das Programm „Japan im Klassenzimmer“ Volker Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Vizekonsulin Fukuda an das Max-Planck-Gymnasium in Trier. Dort hatten sich knapp 100 Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Erdkunde/Sozialkunde der 13. Jahrgangsstufe versammelt. Nach einem geographischen Überblick gingen die Referenten besonders auf das Bildungssystem, das Energiesystem und kulturelle Besonderheiten im Schul- und Alltagsleben ein. In einer anschließenden Fragerunde stand auch Johann Aubart, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier, mit seinen Erfahrungen bereit.

 

Besuch der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar

Volker Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Vizekonsulin Fukuda besuchten am 17. November 2014 die Fürst-Johann-Ludwig-Schule im hessischen Hadamar. Vor knapp 150 interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9, 10 und 12 präsentierten sie eine Einführung in Wirtschaft, Industrie und Umwelt Japans. Auch das Schulsystem und alltagskulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Japan wurden angesprochen.

 

Besuch des Alfred-Grosser-Gymnasiums in Bad Bergzabern



Am 13. November 2014 besuchten Mieko Schroeder, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt, und Robert Horst, Vertreter des Generalkonsulats, das Alfred-Grosser-Gymnasium in Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz), unweit der französischen Grenze. Gut 80 Schülerinnen und Schüler der Erkunde-Leistungskurse der 12. Jahrgangsstufe nahmen mit großem Interesse an der Präsentation teil. Schwerpunktthemen waren die Industrie und Wirtschaft Japan. Daneben wurden auch zahlreiche kulturelle Aspekte angesprochen, wie etwa die Religion Shintoismus.

Auf der 外部リンクKids-Seite des Japanischen Außenministeriums ist ein Bericht über die Schule erschienen (nur Japanisch).

 

Besuch des Lina-Hilger Gymnasiums



Am 15. Mai 2014 besuchte Vizekonsul Ishihara das Lina-Hilger Gymnasium im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach, um vor den Schülern eine Präsentation über Japan abzuhalten. Obwohl der Schwerpunkt des Kurrikulums auf den bildenden Künsten liegt, befanden sich unter den Schülern einige, die sich eigenständig mit der japanischen Sprache sowie Kultur beschäftigen und demnach äußerst interessiert teilnahmen. Die anschließende Vorführung einer Dokumentation über die traditionelle Herstellung der Zuckerskulpturen Amezaiku und der berühmten Kyotoer Yûzen-Färbung stieß auf großes Interesse. Positive Rückmeldung gab es vor allem aufgrund der neuen Sichtweise, die eine Vermittlung der unterschiedlichen Aspekte Japans durch Japaner und nicht nur durch die Medien für viele der Teilnehmenden eröffnete.

 


Frühere Besuche

Besuch des Gymnasiums Kirn



Ende November hielt Vizekonsul Ishihara im Gymnasium der rheinland-pfälzischen Stadt Kirn einen Vortrag über Japan, mit besonderem Hinblick auf die wirtschaftlichen Maßnahmen der „Abenomics“ und deren Anspruch, der japanischen Wirtschaft Aufschwung zu verleihen. Darüber hinaus präsentierte er dem interessierten Publikum einen Film, in dem zahlreiche mit den vier Jahreszeiten verbundene japanische Traditionen vorgestellt wurden. Ebenso begeistert waren die Schüler von dem Aufsatz-Wettbewerb, der an Ort und Stelle stattfand und dem Gewinner eine Reise nach Japan versprach. Die Kirner Gymnasiasten zeigten ausnahmslos großes Interesse an diesem Angebot.

 

Besuch der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch in Ludwigshafen



Am 19.06.2013 hat Vizekonsul Ishihara die Ernst-Bloch-Gesamtschule in Ludwigshafen besucht. Die Ernst-Bloch-Schule unterhält einen alljährlich stattfindenden Schüleraustausch mit der Kanagawa Sogo Oberschule in Yokohama. So haben beispielsweise in diesem Frühjahr 25 Schüler aus Yokohama für eine Woche Deutschland besuchen können. Im Anschluss an die Präsentation von Vizekonsul Ishihara, haben die Schüler mit großem Interesse viele Fragen zur japanischen Wirtschaft und Produktion, sowie zur Geschichte und zu aktuellen Maßnahmen bei Naturkatastrophen in Japan gestellt. Ebenso groß war auch das Interesse an dem vom Generalkonsulat von Japan, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und dem Japanischen Kultur- und Sprachzentrum in Frankfurt ausgeschriebenen Aufsatzwettbewerb.

 

Besuch der Hochtaunusschule Oberursel


Im Rahmen des Projektes „Japan im Klassenzimmer“ besuchte Vizekonsul Ishihara am 15. November 2012 die Hochtaunusschule Oberursel - Berufliche Schulen des Hochtaunuskreises. Aus dieser Schule ist vor ungefähr zehn Jahren der Sieger des Aufsatzwettbewerbes hervorgegangen, der von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt sowie dem Japanischen Kultur- und Sprachzentrum e.V. ausgelobt wird. In der Unterrichtseinheit, die von ca. 70 Schülern zwischen 17 und 19 Jahren besucht wurde, präsentierte Vizekonsul Ishihara zunächst Japan als Land. Im Anschluss beantwortete der stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Herr Zeidenitz, die Fragen der Schüler zu Themen wie dem japanischen Schulsystem, der Berufsausbildung, den Arbeitszeiten in Firmen sowie zu den Wohnverhältnissen in Japan. Bei den Vortragenden hat das nachfolgend große Interesse der Schüler an den Bewerbungsbögen für den oben genannten Aufsatzwettbewerb großen Eindruck hinterlassen.

 

Besuch des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums in St. Goarshausen


Ende April führte der Weg des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ in das Tal der Loreley. Am 26.04.2012 wurde das Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen besucht. Etwa 100 Schüler aller 10. Klassen nahmen in der Turnhalle Platz, um von Vizekonsulin Ito und Herrn Kasper von der DJG Frankfurt etwas über Japan zu erfahren. Neben dem allgemeinen Überblick über Land und Leute war die 150-jährige Freundschaft zwischen Japan und Deutschland ein besonderes Thema des Vortrags.

Nach dem Vortrag stellten die Schüler in der von Herrn Kasper routiniert geleiteten Diskussion viele unterschiedliche Fragen. So fragten sie zum Beispiel, wie die Ereignisse von Fukushima die Gesellschaft beeinflusst haben, wie in Zukunft der Strom produziert wird, ob es in Japan schon bald erste Haushaltsroboter geben wird und ob Japaner nur mit Stäbchen oder auch mit Besteck essen. Nachfragen gab es auch über den Aufbau der japanischen Schrift, ob mehr arabische oder chinesische Ziffern benutzt werden, wie viele Kanji in Japan gebräuchlich sind und welche Schwierigkeiten es beim Erlernen der japanischen Sprache gibt. Insbesondere interessierten sich die Schüler für den Bereich Schule und das Leben der japanischen Schüler. Wir hoffen, dass wir auch in St. Goarshausen viele Jugendliche für Japan interessieren konnten und sich viele Schüler am Aufsatzwettbewerb beteiligen werden.

 

Besuch von Schülern des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in der Stadtbibliothek Diez

Am 27.03.2012 machte die Aktion „ Japan im Klassenzimmer“ Station in der Stadtbibliothek Diez. Dort fand von 22.03. bis 28.03. eine Japan-Woche statt, inklusive Workshops, Buchlesungen und Anime-Vorführung. Es wurde dort sogar eigens eine Japan-Bibliografie zusammengestellt.

Etwa 30 Schüler der 11. Klassen des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in Diez sowie ihre Lehrer, Herr Romner und Herr Homburger, kamen in die Bibliothek um sich den Vortrag von Vizekonsulin Ito anzuhören. Durch diesen erfuhren sie viele interessante Fakten über Japan und über das Leben der Japaner. Auch die geographische Lage Japans und die Erdbebenkatastrophe vom 11. März 2011 kamen zur Sprache. In der anschließenden Diskussion interessierten sich die Schüler für den Alltag der japanischen Schüler, deren geringe Freizeit, die vielen Nachhilfestunden sowie für die Höhe der Studiengebühren und die Aufnahmeprüfungen an den Universitäten. Weitere Nachfragen kamen zu den langen Arbeitszeiten japanischer Arbeitnehmer, dem Ausländeranteil an der japanischen Bevölkerung, den Auswirkungen der letztjährigen Katastrophe und ob viele Japaner deutsche Autos fahren. Aufgrund der gegenwärtigen Diskussion über die Energiewende in Deutschland wollten die Schüler auch wissen, ob in Japan auch eine Wende in Sachen Atomenergie erfolgt und ob es Proteste gegen diese gibt. Nach 90 spannenden Minuten wurden die Schüler zufrieden in die Ferien entlassen.