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Das Sonderprogramm „Japan im Klassenzimmer“
Seit dem Jahre 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main und dem Japanischen Kultur- und Sprachzentrum e.V. das Sonderprogramm „ Japan im Klassenzimmer“. Wir bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Japan näher kennen zu lernen, und möchten das Interesse an unserem Land wecken und vertiefen. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse und sieht einen zeitlichen Aufwand von zwei Schulstunden vor. Dabei zeigt ein Vertreter des Generalkonsulats eine ca. 45 minütige Multimediapräsentation über Japan. Der zweite Teil der Veranstaltung sieht Zeit für Fragen und Antworten vor. Themenwünsche der Schulen können berücksichtigt werden.Alle Schülerinnen und Schüler, die die Präsentation gesehen haben, sind eingeladen an einem Aufsatzwettbewerb teilzunehmen von allen eingesandten Arbeiten werden die zwei besten mit einer Reise nach Japan prämiert. Die zehntägige Reise ist für die Osterferien geplant. Von jeder teilnehmenden Schule wird mindestens ein(e) Schüler(in) in Begleitung einer Lehrkraft zur Siegerehrung nach Frankfurt eingeladen.
Wir würden uns freuen, wenn dieses Angebot Ihr Interesse finden könnte.
Für Rückfragen und Terminvereinbarungen:Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069- 23 85 73 -21
E-Mail: kultur@japangk-fra.de
〈Besuch der Grundschule in NIederbrombach〉
Am 21. November 2012 hat Vizekonsul Ishihara die Grundschule in Niederbrombach besucht. An dieser Schule kann durch die Unterstützung von Herrn Direktor Scherer seit nunmehr sechs Jahren auch Japanisch angeboten werden. Der Unterricht findet einmal wöchentlich statt und wird von Frau Satomi Schmidt durchgeführt.
Die besondere Unterrichtseinheit durch Herrn Vizekonsul Ishihara haben rund 50 Schüler zwischen sechs und neun Jahren wahrgenommen. Zunächst haben sich die Schüler in perfektem Japanisch selbst vorgestellt. Anschließend führte Herr Ishihara ein Ratespiel über Japan durch, bei dem die Schüler überraschend schnell und mit viel Spaß auf die gestellten Fragen antworteten. Als die Kinder dann auch noch fröhlich japanische Lieder, wie „Kaeru no uta“ sangen, wurde eine Brücke in die Zukunft der japanisch-deutschen Freundschaft sichtbar.
〈Besuch der Hochtaunusschule Oberursel〉
Im Rahmen des Projektes „Japan im Klassenzimmer“ besuchte Vizekonsul Ishihara am 15. November 2012 die Hochtaunusschule Oberursel - Berufliche Schulen des Hochtaunuskreises. Aus dieser Schule ist vor ungefähr zehn Jahren der Sieger des Aufsatzwettbewerbes hervorgegangen, der von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt sowie dem Japanischen Kultur- und Sprachzentrum e.V. ausgelobt wird. In der Unterrichtseinheit, die von ca. 70 Schülern zwischen 17 und 19 Jahren besucht wurde, präsentierte Vizekonsul Ishihara zunächst Japan als Land. Im Anschluss beantwortete der stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Herr Zeidenitz, die Fragen der Schüler zu Themen wie dem japanischen Schulsystem, der Berufsausbildung, den Arbeitszeiten in Firmen sowie zu den Wohnverhältnissen in Japan. Bei den Vortragenden hat das nachfolgend große Interesse der Schüler an den Bewerbungsbögen für den oben genannten Aufsatzwettbewerb großen Eindruck hinterlassen.
〈Besuch des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums in St. Goarshausen〉
Ende April führte der Weg des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ in das Tal der Loreley. Am 26.04.2012 wurde das Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen besucht. Etwa 100 Schüler aller 10. Klassen nahmen in der Turnhalle Platz, um von Vizekonsulin Ito und Herrn Kasper von der DJG Frankfurt etwas über Japan zu erfahren. Neben dem allgemeinen Überblick über Land und Leute war die 150-jährige Freundschaft zwischen Japan und Deutschland ein besonderes Thema des Vortrags.
Nach dem Vortrag stellten die Schüler in der von Herrn Kasper routiniert geleiteten Diskussion viele unterschiedliche Fragen. So fragten sie zum Beispiel, wie die Ereignisse von Fukushima die Gesellschaft beeinflusst haben, wie in Zukunft der Strom produziert wird, ob es in Japan schon bald erste Haushaltsroboter geben wird und ob Japaner nur mit Stäbchen oder auch mit Besteck essen. Nachfragen gab es auch über den Aufbau der japanischen Schrift, ob mehr arabische oder chinesische Ziffern benutzt werden, wie viele Kanji in Japan gebräuchlich sind und welche Schwierigkeiten es beim Erlernen der japanischen Sprache gibt. Insbesondere interessierten sich die Schüler für den Bereich Schule und das Leben der japanischen Schüler. Wir hoffen, dass wir auch in St. Goarshausen viele Jugendliche für Japan interessieren konnten und sich viele Schüler am Aufsatzwettbewerb beteiligen werden.
(Besuch von Schülern des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in der Stadtbibliothek Diez)
Am 27.03.2012 machte die Aktion „ Japan im Klassenzimmer“ Station in der Stadtbibliothek Diez. Dort fand von 22.03. bis 28.03. eine Japan-Woche statt, inklusive Workshops, Buchlesungen und Anime-Vorführung. Es wurde dort sogar eigens eine Japan-Bibliografie zusammengestellt.
Etwa 30 Schüler der 11. Klassen des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in Diez sowie ihre Lehrer, Herr Romner und Herr Homburger, kamen in die Bibliothek um sich den Vortrag von Vizekonsulin Ito anzuhören. Durch diesen erfuhren sie viele interessante Fakten über Japan und über das Leben der Japaner. Auch die geographische Lage Japans und die Erdbebenkatastrophe vom 11. März 2011 kamen zur Sprache. In der anschließenden Diskussion interessierten sich die Schüler für den Alltag der japanischen Schüler, deren geringe Freizeit, die vielen Nachhilfestunden sowie für die Höhe der Studiengebühren und die Aufnahmeprüfungen an den Universitäten. Weitere Nachfragen kamen zu den langen Arbeitszeiten japanischer Arbeitnehmer, dem Ausländeranteil an der japanischen Bevölkerung, den Auswirkungen der letztjährigen Katastrophe und ob viele Japaner deutsche Autos fahren. Aufgrund der gegenwärtigen Diskussion über die Energiewende in Deutschland wollten die Schüler auch wissen, ob in Japan auch eine Wende in Sachen Atomenergie erfolgt und ob es Proteste gegen diese gibt. Nach 90 spannenden Minuten wurden die Schüler zufrieden in die Ferien entlassen.
〈„Japan im Klassenzimmer“ – Feierliche Preisverleihung des Aufsatzwettbewerbs〉
Am Mittwoch, den 07.03.2012 war es wieder soweit. Zum insgesamt elften Mal wurden die Gewinner des Aufsatzwettbewerbs vom Schulbesuchsprogramm „Japan im Klassenzimmer“ von Generalkonsul Shigeeda im Rahmen einer Feier ausgezeichnet. Programm wie Wettbewerb werden gemeinsam vom japanischen Generalkonsulat in Frankfurt, der dortigen Deutsch-Japanischen Gesellschaft und dem Japanisches Kultur- und Sprachzentrum e. V. veranstaltet. Die insgesamt 20 besten Aufsätze wurden prämiert und deren Verfasser zusammen mit den jeweiligen Lehrern zur Preisverleihung in die Residenz des Generalkonsuls eingeladen. Dort erhielt jeder Schüler eine Urkunde und Geschenke von verschiedenen Sponsoren, die die Aktion unterstützen.
Das Thema des letztjährigen Wettbewerbs lautete: „Japan nach der Katastrophe – wie werden die Japaner ihre Zukunft gestalten?“. Unter den 20 eingeladenen Schülern gab es auch zwei glückliche Hauptgewinner, welche die beiden besten Aufsätze verfassten und eine 10-tägige Reise nach Japan gewannen. Generalkonsul Shigeeda dankte allen Schülern für ihre engagierte Teilnahme am Wettbewerb und den Lehrern für die Unterstützung von „Japan im Klassenzimmer“. Die Aktion wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Wir hoffen, dass unser Programm bei den deutschen Jugendlichen das Interesse an Japan wecken konnte.
〈Siegerehrung im Aufsatzwettbewerb im Rahmen des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ – Junge Menschen bilden den Mittelpunkt des künftigen Austausches zwischen Deutschland und Japan.〉
Das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main hat von 2002 an in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e. V. Frankfurt am Main und dem Japanisches Kultur- und Sprachzentrum e. V. innerhalb seines Zuständigkeitsbereiches höhere Schulen und Mittelschulen besucht und eine Präsentation zur Vorstellung Japans dargeboten. Bei diesem Anlass wurden die Schüler zur Teilnahme an einem Aufsatzwettbewerb aufgefordert. Am 23.Juni 2011 fand in der Residenz des Generalkonsuls die Siegerehrung für den Aufsatzwettbewerb im Rahmen des Schulbesuchsprogramms statt. Das Thema dieses Aufsatzwettbewerbes, der nunmehr schon zum zehnten Mal stattfand, lautete: „150 Jahre offizielle deutsch-japanische Beziehungen – was kann das für mich bedeuten?“ Die Zahl der Teilnehmer war außergewöhnlich hoch. Die Preisträger erhielten von den Veranstaltern, der Japanische Fremdenverkehrszentrale, der Fluggesellschaft All Nippon Airways sowie von Tombow Pen & Pencil GmbH ein Erinnerungspräsent. Die zwei besten Preisträger wurden von All Nippon Airways und dem Japanisches Kultur- und Sprachzentrum e. V. in den Herbstferien nach Japan eingeladen; sie besuchten dort die Touristenzentren Kyoto und Nara sowie in Tokio durch Vermittlung des Generalkonsulates das japanische Außenministerium und die deutsche Botschaft in Japan. Außerdem nahmen sie an einem Homestay-Programm teil und besuchten gemeinsam mit japanischen Schülern den Unterricht an einer japanischen Höheren Schule. Wir wünschen und hoffen, dass diese zwei besten Preisträger sowie alle anderen Teilnehmer des Aufsatzwettbewerbes auch weiterhin ein reges Interesse an Japan an den Tag legen und zum Mittelpunkt eines künftigen Austausches zwischen Deutschland und Japan werden mögen.
〈Besuch in der Richard-Müller-Schule in Fulda〉
Ein weiterer Schulbesuch führte uns am 17. Juni 2011 nach Fulda in das größte Wirtschafts-gymnasium Hessens - die Richard-Müller-Schüle. Daher war es verständlich, dass sich die Schüler hauptsächlich für Themen aus dem Gebiet Wirtschaft interessierten. Auf besonderen Wunsch wollten sie etwas über Wirtschaftsetikette in Japan wissen. Herr Kasper erklärte den Weg für Ausländer in Japan zu einem erfolgreichen Geschäft zu kommen. Dabei gilt es neben einer genauen Marktanalyse einige Regeln zu beachten. Für den eigentlichen Auftritt in Japan ist es dann sehr wichtig, die noch immer sehr strenge Kleiderordnung einzuhalten. Ebenso sollte präzise Pünktlichkeit eingehalten werden.Wie in der ganzen Welt ist der Austausch von Visitenkarten, genannt "Meishi" sehr wichtig. Diese wird mit beiden Händen mit einer respektvollen Verbeugung dem ranghöheren Partner überreicht. Die Visitenkarte sollte immer sehr gründlich gelesen werden, damit der Gegenüber den genauen Namen und die Position des Partners kennt, bevor die Karte sorgfältig eingesteckt wird. Frau Ito und Herr Kasper demonstrierten sehr anschaulich die Übergabe der Visitenkarte. Wer mit Japanern ins Geschäft kommen möchte, sollte Zeit und Geduld haben.. Geschäftbeziehungen werden in der Regel langfristig angelegt und so kann man davon ausgehen, dass zuvor viel an Vorarbeit investiert wird. Die Schülerinnen und Schüler waren erfreut zu hören, dass in Japan deutsche Autos sehr beliebt sind. Es wurde gefragt, ob es BAfög gibt und wie Eltern die Ausbildung an einer Privatschule finanzieren. Auch die Ereignisse, die sich vor drei Monaten in Japan ereigneten, haben die Schüler sehr bewegt. Eine Schülerin wollte wissen, wie die Bevölkerung in Japan es schaffen konnte, angesichts solcher Umstände im eigenen Land, die Ruhe zu bewahren. Die Schülerinnen und Schüler der Richard-Müller-Schule zeigten sich sehr beeindruckt von all den Informationen die sie über Japan erfuhren.
<Bericht>Besuch im Friedrichsymnasium Kassel
Am 15. April 2011 besuchten wir das Friedrichsgymnasium in Kassel. Rund 35 Schülerinnen und Schüler aus dem Friedrichsgymnasium und dem Engelsburg-Gymnasium, die zum Teil auch Teilnehmer der Japanisch-AG von Frau Speh-Rothaug sind, waren zur Japan-Präsentation von Frau Ito gekommen. Eine Schülerin interessierte sich für das Thema Tourismus .Sie wollte mehr zu den ausgewiesenen Tourismusregionen in Japan erfahren. Andere Schüler fragten nach der Bedeutung der Religionen, nach den praktizierten Sportarten, wie die Freizeit gestaltet wird, wann man in Japan volljährig ist und ab welchem Alter Alkohol getrunken und der Führer-schein gemacht werden darf. Die Schüler wollten auch wissen, wie es mit dem Umweltbewußtsein der Japaner steht. Besonderes Interesse erfuhr auch das Thema Erdbeben. Für die Schüler war es interessant zu erfahren, dass die Japaner regelmäßig an Erdbebenübungen teilnehmen und daher so besonderen Situationen mit einer gewissen Gelassenheit gegenübertreten.
Nachdem Frau Ito und Herr Kasper (Deutsch-Japanische Gesellschaft Frankfurt e.V.) die vielen Fragen ausführlich beantwortet hatten, gab es noch eine große Überraschung. In mühevoller Kleinarbeit haben viele Schülerinnen und Schüler in der Freizeit und beim Japan-Stammtisch 1000 Kraniche zum Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Japan gefaltet. Zusätzlich übergaben Schülerinnen der beiden Schulen eine Spende. Im Engelsburg-Gymnasium war selbstgebackener Kuchen verkauft und der Erlös für Japan gestiftet worden. Im Friedrichsgymnasium wurde in allen Klassenzimmern gesammelt.
Vielen Dank für den großzügigen Einsatz!
<Bericht> Preisverleihung 9. Durchlauf von „Japan im Klassenzimmer“ in der Residenz
Am 10. März 2010 fand in der Residenz des Generalkonsuls die Preisverleihung für den 9. Durchlauf des Sonderprogramms „Japan im Klassenzimmer“ statt. 16 Schüler aus 11 am Aufsatzwettbewerb teilnehmenden Schüler waren mit einer Lehrkraft der jeweiligen Schule zu der Veranstaltung in die Residenz des Generalkonsulats von Japan eingeladen. In seiner Begrüßungsrede bekundete Herr Generalkonsul Shigeeda seine Freude über die zahlreichen Beiträge. Dabei waren sehr viele Arbeiten von sehr hohen Niveau und besonders originell und ideenreich. Herr Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt e.V., dankte in seiner Ansprache allen an dem Projekt Beteiligten. Er hob dabei das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer hervor, ohne das die Durchführung des Projektes nicht möglich wäre. Michaela Weidlich aus der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau und Katharina Petry aus dem Max-Planck-Gymnasium in Trier sind die diesjährigen Gewinner. Nach einer ausführlichen Vorbereitung durch Frau M. Knoblauch, Geschäftsführerin des Japanischen Kultur und Sprachzentrums e. V. dürfen die Gewinnerinnen in den kommenden Osterferien in das Land der aufgehenden Sonne reisen und Japan mit allen Sinnen erkunden.
Die Hauptgewinnerinnen: Frau Katharina Petry und Frau Michaela Weidlich.
Herzlichen Glückwunsch!!
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