
Seit dem Jahr 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main und dem Japanischen Kulturzentrum e.V. das Schulbesuchsprogramm „Japan im Klassenzimmer“.
- - Inhalt: Eine Präsentation von Mitarbeiter:innen des Generalkonsulats (nebst der Präsentation gibt es Zeit für Diskussionen, Fragen und aktives Erleben der japanischen Kultur)
- - Ziel: während 2 Schulstunden Bekanntschaft mit Japan schliessen, ein Interesse für das Land entwickeln und vertiefen
- - Themenwünsche sind sehr willkommen und werden nach Möglichkeit berücksichtigt
- - Zielgruppe: In der Regel Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (das Programm wird ggf. auch für Klassen jüngerer Schuljahrgänge durchgeführt)
- - Mehr Informationen: Poster (pdf), Broschüre (pdf)
Teilnehmende Schüler:innen sind herzlich eingeladen, am jährlichen
Aufsatzwettbewerb teilzunehmen.
- - Zielgruppe: Schüler:innen ab 16 Jahren, die am Schulbesuchsprogramm „Japan im Klassenzimmer“ teilnehmen.
- - Nähere Details wie Thema und Bewerbungsfrist werden während den Schulbesuchen vom Generalkonsulat angekündigt
- - Die Autor:innen der besten Aufsätze werden zu einem Essen in die Residenz des Generalkonsuls eingeladen. Preisverleihungsfeier des Aufsatzwettbewerbs 2024/25 (27.06.2025)
- - Der beste Aufsatz wird mit einer Reise nach Japan in den darauffolgenden Osterferien prämiert! Lesen Sie hier den Reisebericht des letzten Gewinners: Japan Bericht 2025 von Ahmet Ali Gürsoy
Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Angebot auf Ihr Interesse stoßen würde!
Für Rückfragen und Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung: Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 069- 23 85 73 -21, E-Mail: kultur[at]fu.mofa.go.jp
Schulbesuche 2025
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14. Schulbesuch: Max-Planck-Gymnasium in Trier (1. Oktober 2025)
Am 1. Oktober besuchten wir das Max-Planck-Gymnasium in Trier im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“.
Da das Max-Planck-Gymnasium in Trier regelmäßigen Austausch mit einer japanischen Partnerschule in der Partnerstadt Triers, Nagaoka, hat, hatten ein paar Schüler:innen bereits Zeit in Japan verbringen können und direkte Erfahrungen mit Land, Kultur und Leuten machen können. Zu Beginn unseres Schulbesuchs testen wir daher kurz ihr Allgemeinwissen und gaben danach tiefere Einblicke in den Schulalltag in Japan. Im Anschluss folgte ein Workshop zur japanischen Schrift. Nach einem kurzen Kennenlernen des japanischen Schreibsystems lernten die Schüler:innen, wie sie ihren eigenen Namen auf Japanisch schreiben.
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11. Schulbesuch: Marienbergschule in Boppard (20. Mai 2025)
Am 20. Mai besuchten wir die Marienbergschule in Boppard im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“.
Dabei durften wir die Schüler:innen auf einen Besuch von japanischen Künstler:innen vorbereiten, welche die Klasse später im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Ome und Boppard, besuchten und einen Workshop mit ihnen durchführten. Neben einer Präsentation, bei der wir die Schüler:innen unter anderem mit dem Schulalltag in Japan vertraut machten, führten wir auch einen kleinen Schreibkurs durch. Nach dem theoretischen Teil und einer kurzen Einführung in die Basics der japanischen Sprache, konnten die Schüler:innen mit Tusche und Pinsel japanische Schriftzeichen „Kanji“ selbst malen, dieses Mal das Zeichen für „Berg“ 山 aus dem Namen der Schule.
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10. Schulbesuch: Diltheyschule in Wiesbaden (19. Mai 2025)
Am 19. Mai besuchten wir die Diltheyschule in Wiesbaden im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“.
Zuerst gaben wir den Schüler:innen eine allgemeine Einführung und testeten ihr Allgemeinwissen mit ein paar Fragen zur Landeskunde Japans. Anschließend stellten wir ihnen den Schulalltag in Japan vor und erläuterten, inwiefern sich dieser von ihrem Alltag unterscheidet. Zuletzt durften die Schüler:innen das japanische Spiel "Fukuwarai" ausprobieren. "Fukuwarai", übersetzt "glückliches Lachen", ist ein traditionelles Kinderspiel, bei dem man mit verbundenen Augen versucht, die einzelnen Gesichtszüge (Augen, Augenbrauen, Nase, Mund) richtig zu plazieren.
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9. Schulbesuch: Goethe Gymnasium in Frankfurt am Main (14. Mai 2025)
Am 14. Mai besuchten wir das Goethe Gymnasium in Frankfurt im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“.
Da die teilnehmenden Schüler:innen am Goethe Gymnasium regulären Japanisch-Unterricht haben, und bereits viel Vorwissen zu Japan, der japanischen Kultur und Sprache besitzen, beschäftigten wir uns bei diesem Besuch mit dem komplexeren Thema Religion in Japan.
Nach einer kurzen Erklärung des aus deutscher Perspektive etwas befremdlichen Religion-Konzeptes von Japaner:innen und einer Vorstellung der verbreiteten Religionen in Japan, haben wir die beiden Hauptreligionen Shintoismus und Buddhismus ein bisschen genauer eingeführt, darunter auch der typische Aufbau von Tempel, bzw. Schreinanlagen.
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8. Schulbesuch: Alteburgschule in Heftrich (Idstein) (2. Mai 2025)
Am 2. Mai besuchten wir die zweite Klasse der Alteburgschule in Heftrich (Idstein).
Nach einer Einführung in den japanischen Schulalltag von Seiten des Generalkonsulats, bei dem die Kinder ihr Wissen testen konnten, spielten vier Mitglieder des japanischen Fußballclubs FC Basara Mainz, die uns als besondere Gäste begleiteten, aktiv mit den Kindern. Sie führten das japanische Origami ein, falteten zuerst Papierflieger und anschließend die weitaus komplexeren japanischen Shuriken (jap. Wurfwaffe). Dabei konnten sich die Zweitklässler:innen mit den japanischen Gästen austauschen und stellten reichlich Fragen.
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7. Schulbesuch: IGS Koblenz (30. April 2025)
Am 30. April haben wir die IGS-Koblenz im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan in Klassenzimmer“ während der Projekttage besucht. Die Schüler:innen der Projektgruppe „Japan“ haben sich an drei Tagen in Gruppen mit verschiedenen Aspekten der japanischen Kultur auseinandergesetzt. Unser Besuch erfolgte am Tag zwei, wo die Schüler:innen uns schon von ein paar Rechercheergebnissen zu Ihren Themen, und Erfahrungen berichten konnten. Die Schüler:innen beschäftigten sich zum Beispiel mit Haiku, Origami, Manga und Anime, versuchten Sushi zu machen oder erstellten einen Reiseführer für Tokio.
Inhalt unserer Präsentation waren, neben einer allgemeinen Einführung, eine Übersicht über die von den Schüler:innen ausgewählten Themen. Im Anschluss folgte ein kleiner Workshops zur Japanischen Schrift, bei dem wir mit den Schüler:innen unter anderem das Datum 30.04.2025 auf Japanisch geschrieben haben (令和7年4月30日).
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6. Schulbesuch: Spessart-Gymnasium in Alzenau (10. April 2025)
Am 10. April hat die Abteilung für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, das Spessart-Gymnasium in Alzenau im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Bei diesem Schulbesuch deckten wir ein breites Spektrum gewünschter Themen ab, so zum Beispiel Verkehr in Japan, Entwicklung der Musik, Arbeitskultur, Teezeremonie, Esskultur und Mode. Dabei gingen wir vor allem auf die historische Entwicklung und besondere Gepflogenheiten ein. Zusätzlich haben wir den Schüler:innen einen typischer Werdegang in Japan präsentiert und den Vergleich zu ihrem gezogen. Von Schule, über den normalen Alltag bis hin zur Universität oder zum Beruf.
Unser Besuch fand als Teil des Sprachunterrichts Japanisch statt, welcher am Spessart-Gymnasium für interessierte Schüler:innen angeboten wird. Durch diesen war es den Schüler:innen schon möglich sich selbst vorzustellen und einfache Sätze zu lesen.
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5. Schulbesuch: IGS Ernst Bloch in Ludwigshafen, Oggersheim (8. April 2025)
Am 8. April hat die Abteilung für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, die IGS in Ludwigshafen Oggersheim im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Neben einer allgemeinen Präsentation über das Land haben wir diesmal einen besonderen Fokus auf den Schulalltag in Japan gelegt. So erklärten wir den Schüler:innen das Schulsystem, die Schulregeln, wie das Tragen von Schuluniformen, und einen typischen Tagesablauf.
Zusätzlich machten wir einen Exkurs bezüglich traditioneller japanischer Kleidung. Historische Entwicklung und kulturelle Signifikanz bildeten in diesem Bereich die Schwerpunkte. Passend zum aufkommenden Frühling hatten wir „Yukata“, ein traditionelles japanisches Gewand für die warme Jahreszeit, mitgebracht. Zwei Schüler:innen erklärten sich bereit Teil der Präsentation zu sein und sich von uns einen „Yukata“ anziehen zu lassen.
Zum Abschluss haben wir mit den Schüler:innen noch Schlangen-Origami gefaltet, da wir aktuell das Jahr der Schlange haben.
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4. Schulbesuch: Sickingen-Gymnasium in Wallhalben (2. April 2025)
Am 2. April hat die Kultur- und Öffentlichkeitsabteilung des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, das Sickingen-Gymnasium in Wallhalben im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Da die Schüler:innen Teil des Geographie Leistungskurses waren, haben wir unsere Vorstellung Japans dementsprechend ausgerichtet. Wir stellten also neben den üblichen Fakten, wie dem japanischen Schriftsystem, auch Topographie, die typische japanische Stadt, klimatische Bedingungen und Naturkatastrophen vor. Passend zum Frühlingsbeginn in Deutschland, haben wir im Rahmen der Präsentation auch den Frühling in Japan und die damit einhergehende Sakura-Saison mit einbezogen.
Da die Schüler:innen zusätzlich Interesse an der japanischen Sprache hatten, haben wir zum Abschluss noch einige leichte Sätze geübt. Darunter waren Begrüßung, Bedankung und das Vorstellen mit dem eigenen Namen.
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3. Schulbesuch: Grundschule in Niederbrombach (2. April 2025)
Am 2. April hat die Kultur- und Öffentlichkeitsabteilung des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, die Grundschule Niederbrombach im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Den Wünschen der Schule entsprechend, haben wir den Schüler:innen, neben allgemeinen Fakten zu Japan, hauptsächlich den Umgang mit Essstäbchen beigebracht. Nach einer Einführung in die japanische Esskultur, konnten die Schüler:innen sich daran probieren, ihr neugewonnenes Wissen anzuwenden und „Shokuhin Sanpuru“ (Lebensmittel-Modelle) mit den Stäbchen anzuheben.
Zusätzlich haben wir über japanische Medien, wie Manga und Anime, gesprochen und die Unterschiede zu westlichen Medien festgestellt. „Onomatope“ (Lautmalereien) waren das Hauptthema, zu welchem anschließend ein Quiz stattfand.
Der Besuch fand als Teil des Sonderkurses statt, bei welchem an der Grundschule Niederbrombach Japanisch als Sprachkurs angeboten wird. Folge dessen waren die Schüler:innen sehr stolz sich nicht nur auf Japanisch vorstellen zu können, sondern uns sogar ein Abschiedslied auf Japanisch zu singen.
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2. Schulbesuch: Goldborn-Schule Wicker in Flörsheim am Main (31. März 2025)
Am 31. März hat die Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, die Goldborn-Schule Wicker in Flörsheim am Main im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Während des Besuchs lernten die Schüler:innen der dritten Klasse grundlegende Fakten über Japan kennen. Zusätzlich wurden noch Themen wie traditionelle Feste, das japanische Schriftsystem und landestypische Speisen besprochen.
Anschließend wurde gemeinsam das Kanji (Schriftzeichen) für Sakura (Kirschblüte) gezeichnet, was bei den Kindern auf große Begeisterung stieß.
Der Besuch war für die Schüler:innen eine gute Gelegenheit erste Eindrücke in die vielseitige Kultur Japans zu erhalten.
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1. Schulbesuch: Textorschule in Frankfurt am Main (13. Februar 2025)
Am 13. Februar hat die Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, die Textorschule in Frankfurt am Main im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Nach einer kurzen Einführung zu Japan stellten wir den Schüler:innen die Unterschiede zwischen der Grundschule und dem Alltag von Schüler:innen in Deutschland und Japan vor. Dabei durften die Kinder ihr Vorwissen testen und mit ihren Armen „maru“ = richtig 🙆 oder „batsu“ = falsch 🙅 angeben. Eine große Überraschung für die Kinder war, dass die Schüler:innen in Japan selbst beim Putzen der Schule helfen müssen. Gemeinsam haben wir neben der Begrüßungsfloskel „Ohayô gozaimasu“, auch den Ablauf einer typischen Begrüßung in der Schule „kiritsu – rei - chakuseki“ mit Verbeugung eingeübt.
Zum Schluss bastelten wir mit der Klasse im Jahr der Schlange Origami-Schlangen, und thematisierten die japanischen Tierkreiszeichen.
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Schulbesuche 2024
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8. Schulbesuch: Rabanus-Maurus-Schule Fulda (10. Oktober 2024)
Am 10. Oktober hat die Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main, die Rabanus-Maurus-Schule in Fulda im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ besucht.
Passend zur Jahreszeit haben wir mit den Schüler:innen den japanischen Herbst thematisiert und neben Klima, Natur und Sehenswürdigkeiten auch die japanische Kultur, wie Events und Feiertage im Herbst, saisonale Gerichte oder Handwerkskünste, vorgestellt. Im Anschluss bastelten wir mit den Schüler:innen Origami Kraniche und erklärten Ihnen die besondere Bedeutung der Kraniche als Symbole der Langlebigkeit, Gesundheit und gutem Glück in Japan.
Auch wenn einige Schüler:innen anfangs Schwierigkeiten mit den komplizierteren Schritten des Kranichfaltens hatten, waren alle mit Begeisterung dabei und am Ende konnte jeder einen gelungenen selbstgefalteten Kranich sein Eigen nennen.
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7. Schulbesuch: Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis (9. Juli 2024)
Am 9. Juli haben wir, die Abteilung Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan, das Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ während eines Projekttages besucht.
Innerhalb einer 90-minütigen Präsentation haben wir den 17-jährigen Schüler:innen Verschiedenes über Japan, die Kultur und die Sprache erzählt. Dabei sind wir auch auf Wunschthemen wie Geschichte, Spiele und Working Holiday eingegangen und haben zusammen mit den Schüler:innen eine traditionelle japanische Tee-Zeremonie angeschaut. Während der Präsentation hatten die Schüler:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einige der Spiele selbst auszuprobieren, so zum Beispiel Kendama, ein Geschicklichkeitsspiel, das sich großer Beliebtheit erfreute. Außerdem erklärten wir ihnen einige Unterschiede zwischen dem Alltagsleben, allen voran dem Schulalltag, in Japan und Deutschland und gingen auf einige Verhaltensregeln in diversen Situationen ein.
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6. Schulbesuch: Kant-Gymnasium Boppard (3. Juli 2024)
Am 3.7 besuchten wir das Kant-Gymnasium in Boppard während der Projektwoche. Anlass für den Besuch war der anstehende Schüleraustausch und Anreise der Schüler:innen der japanischen Partnerschule Ōme Sogo Oberschule in Boppard.
Die Stadt Boppard und Ome, in der Präfektur Tokyo, haben eine langjährige und trotz der Entfernung intensive Städtepartnerschaft, welche im nächsten Jahr das 60 jährige Jubiläum feiern darf. Besonders der Freundeskreis Ōme – Boppard e.V. ist sehr aktiv und organisiert sowie unterstützt verschiedene Aktivitäten und Austauschen, zu welchen auch dieser Schüleraustausch gehört, tatkräftig.
Ziel unseres Besuches war es, die Schüler:innen des Kant-Gymnasiums, welche zumeist noch nie in Japan waren und kein Japanisch sprechen, mit der japanischen Kultur und dem Alltagsleben in Japan vertraut zu machen sowie auf Herausforderungen in der interkulturellen Kommunikation vorzubereiten.
In einer über 2,5-stündigen Präsentation haben wir den 15-17 jährigen Schüler:innen zunächst einige grundlegende Informationen über das Land sowie dessen Geographie näher gebracht. Zusätzlich zu Informationen über die klimatischen Unterschiede erfuhren die Schüler auch einiges über den Umgang mit den in Japan weitaus häufigeren Naturkatstrophen, insbesondere Erdbeben. Anschließend stellten wir einige Unterschiede im sozialen und kulturellen Verständnis zwischen den deutschen und japanischen Schüler:innen sowie einige hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Kommunikation vor. Auch über das in Teilen bedeutend unterschiedliche Alltagsleben in Japan konnten die Schüler Neues dazulernen, beispielsweise über das Schulsystem oder auch das Verhalten in einer Wohnung als Gast in Japan. Außerdem haben wir ihnen das japanische Kalendersystem erklärt sowie einige japanische Begrüßungen beibringen können.
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5. Schulbesuch: Elly-Heuss Schule Wiesbaden (6. Juni 2024)
Am 06. Juni haben wir, die Abteilung Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit des Generalkonsulates von Japan, die Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden im Rahmen unseres Schulbesuchsprogramms „Japan in Klassenzimmer“ während der Projektwoche besucht.
Über 2,5 Stunden haben wir den 10-14 jährigen Schüler:innen der Projektgruppe zur japanischen Kultur, über Kultur und Lifestyle sowie Kuriositäten und Besonderheiten Japans erzählt. Zuvor hatten die Schüler:innen der Projektgruppe bereits gemeinsam Sushi gemacht und nach Recherchen zu japanischen Mythen Plakate gestaltet.
Unseren Schulbesuch haben wir mit einer kleinen Einführung in die Geografie des Landes begonnen, wobei wir mit Quizz-Fragen die Kenntnisse der Schüler:innen spielerisch abgefragt haben und auch weniger bekannte Regionen Japans vorstellten. Anschließend sind wir auf kulturelle Unterschiede im Alltagsleben eingegangen und haben den Schüler:innen allen voran über die Unterschiede des Schulalltags für gleichaltrige japanische Schüler:innen, aber auch über das Leben in einem Land mit vielen Naturkatastrophen, zum Beispiel neben einem aktiven Vulkan lebend, erzählt sowie verdeutlicht, wie „convenient“ japanische Konbini sind.
Obwohl wir einen größeren Zeitrahmen als gewohnt hatten, war aufgrund der vielen Fragen der Schüler:innen, die wir natürlich gerne beantwortet haben, nicht mehr viel Zeit für eine Einführung in die japanische Sprache. Neben einer Vorstellung der Besonderheiten der japanischen Schrift, haben wir mit den Schüler:innen noch Grußfloskeln, die Selbstvorstellung und das Zählen von 1-10 üben können. |
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4. Schulbesuch: Sickingen-Gymnasium Landstuhl (15. März 2024)
Am 15. März wurde im Zuge des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ das Sickingen-Gymnasium in Landstuhl besucht. Dabei erfuhr eine elfte Klasse der Oberstufe mehr über Japan und dessen Unterschiede sowie Ähnlichkeiten zu Deutschland.
Begonnen wurde mit einer kleinen Einführung in die Geografie des Landes selbst, die Bade- und Esskultur, sowie einige grundlegende Einblicke in das Land Japan. Das Thema des japanischen Schulalltags stieß dabei auf besonders großes Interesse.
Anschließen wurden weitere, teils persönliche Einblicke in das Leben in Japan unter dem Titel „von A wie Anime bis Z wie Zen“ gegeben. Mit jedem weiteren Buchstaben des Alphabets wurde ein anderer Aspekt vermittelt. Besonders viel Spaß bereiteten den Schülern*innen Spiele wie „Amidakuji“ (ein japanisches Spiel, um Gruppen einzuteilen) und eine Übung, bei welcher der Spieler mit Essstäbchen einige Stücke Sushi aus Plastik von einer Holzunterlage heben mussten. Die Schüler*innen und sogar der Lehrer hatten großen Spaß und jeder konnte etwas Neues über Japan und seine Kultur erfahren. |
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3. Schulbesuch: Alteburgschule Heftrich (4. März 2024)
Am 4. März besuchten wir die beiden ersten Klassen der Alteburgschule in Heftrich (Idstein). Die Erstklässler*innen waren sehr gespannt, mehr über Japan zu erfahren und hörten dem Vortrag aufmerksam zu.
Als besondere Gäste waren vier Japaner*innen des japanischen Fußballclubs Basara Mainz anwesend, die nach einer Einführung in die Alltagskultur Japans mit den Kindern ein kleines Training absolvierten. Zum Schluss gab es noch ein paar kurzweilige japanische Spiele, bei denen die Kinder verschiedene Farben und die Zahlen von eins bis drei auf Japanisch lernten. |
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2. Schulbesuch: Wolfgang-Ernst-Gymnasium Büdingen (1. März 2024)
Am 1. März waren wir am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen zu Besuch, um „Japan im Klassenzimmer“ durchzuführen. Dieses Mal wurden wir in den Religionsunterricht eingeladen und haben neben einer kleinen Einführung in den japanischen Alltag über die japanischen Nationalfeiertage gesprochen.
Zu unserer Überraschung war auch ein japanischer Austauschschüler in der Klasse, der uns dabei half, Papierkraniche zu falten. Zum Schluss konnten die Schüler*innen noch Fragen über Working Holiday und andere Themen stellen. |
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1. Schulbesuch: Integrierte Gesamtschule Koblenz (1. Februar 2024)
Nach einer kleinen Winterpause freuen wir uns auch 2024 wieder viele Schulen besuchen zu dürfen, um Japan und dessen Kultur vorzustellen. Am 1. Februar besuchten wir die Integrierte Gesamtschule in Koblenz. Die 11. Stufe nimmt demnächst das Thema „Barocklyrik“ im Unterricht durch und war sehr an dem japanischen Kurzgedicht „Haiku“ interessiert.
Nach einer allgemeinen Einführung in die Landeskunde Japans wurde auch die japanische Schrift ausführlicher behandelt. Die drei verschiedenen Schriftsysteme trafen auf großes Interesse und nach dem Vortrag bedienten sich einige der Schüler*innen an Übungsblättern für Kanji, Hiragana und Katakana. Natürlich war auch das Thema Haiku von großem Interesse und viele Schüler*innen reichten ihre eigenen Haikus bei uns ein:
Schrift ist schwer
Trotzdem Lust auf Shibuya
Möglich durch Aufsatz
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Das Dunkle geht
Warte mit offener Hand
Sonne willkommen!
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Der Raum so stille.
Unsere Blicke vereint.
Die Seelen so nah.
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Heute ein Star sein
Dann auf der Bühne stehen
Der Applaus ist da
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Morgens früh erwacht
Mein Fahrrad hat nen Platten
Hab keine Lust mehr |
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Vergangene Schulbesuche