Über uns

Grußwort von Generalkonsulin Kawahara

Foto der Generalkonsulin

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der Homepage,

von nun an habe ich die Ehre, in Frankfurt am Main als Generalkonsulin von Japan arbeiten zu dürfen.

Nach meinem Eintritt in den diplomatischen Dienst habe ich im Rahmen meiner Ausbildung ab Sommer 1987 zwei Jahre lang an der Universität Heidelberg studiert. Nach Stationen in Tokyo und vielen europäischen Städten (Genf, Paris und Den Haag) kehre ich somit erstmals seit 29 Jahren endlich wieder dienstlich nach Deutschland zurück.

Es ist bekannt, dass Deutschland und Japan eine lange Geschichte des engen kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs teilen. Darüber hinaus sind die Beziehungen zwischen beiden Staaten in Politik und Diplomatie, bedingt durch die geteilten grundlegenden Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, sehr stark. Hinsichtlich der Wirtschaft sind sich die beiden Länder einig, dass sie für den Freihandel einstehen und füreinander als verlässliche Handelspartner und Investitionsziele unersetzlich sind.

Das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main ist zuständig für die drei Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die Tatsache, dass allein in diesen drei Bundesländern etwa 290 japanische Firmen und etwa 6000 japanische Staatsbürger aktiv sind, spricht für ihre sehr guten und engen Beziehungen zu Japan.

Als Generalkonsulin ist es mir außerordentlich wichtig, zuerst ein klares und aktuelles Bild von dem Land zu haben, in dem ich arbeite. Deshalb ist es mein erstes Ziel, mich mit Vertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen offen auszutauschen. Auf Basis meiner somit gewonnenen Erkenntnisse würde ich dann gerne das gegenseitige Verständnis, die Zusammenarbeit und den Austausch beider Länder in diesen Bereichen unterstützen und fördern. Ich freue mich sehr darauf, Deutschland so ein zweites Mal kennenzulernen.

Außerdem erachte ich es als einen der wichtigsten Aspekte meiner Tätigkeit, mich für die Sicherheit aller in meinem Amtsgebiet befindlichen Japaner einzusetzen. Besonders angesichts der in den letzten Jahren in Europa gestiegenen Terrorgefahr sind das Sammeln relevanter Informationen, das Ergreifen sicherheitsfördernder Maßnahmen und Vorbereitungen für einen möglichen Ernstfall essentiell. Um dies zu gewährleisten, möchte ich mich darum bemühen, sowohl die Kommunikation mit den hier lebenden Japanern, als auch die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen deutschen Behörden zu fördern.

Um die genannten Ziele zu erreichen, möchte ich mich für „ein offenes, leicht zugängliches Generalkonsulat“ einsetzen, das, wie man auf Japanisch sagt, „eine niedrige Türschwelle“ hat und so meine Aufgaben Schritt für Schritt angehen.

Setsuko KAWAHARA