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Frühere Grußworte

Grußwort von Generalkonsul Kamiyama 2015

Grußwort von Generalkonsul Sakamoto im Januar 2015

Grußwort von Generalkonsul Sakamoto anlässlich des Jahresempfangs 2014

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Sommer 2011

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Januar 2011

Grußworte von Generalkonsul Shigeeda im Sommer 2010

Grußworte von Generalkonsul Shigeeda im Frühjahr 2010

 

Grußwort von Generalkonsul Kamiyama

Foto des Generalkonsuls

Verehrte Besucher,

mein Name ist Takeshi Kamiyama, Ende Juni dieses Jahres habe ich das Amt des Generalkonsuls von Japan in Frankfurt am Main angetreten. Nach meinem Eintritt in das Außenministerium im Jahr 1979, setzte ich zunächst meine Studien an der Universität Hamburg fort, um danach als Wirtschaftsattaché in der japanischen Botschaft in der damaligen Hauptstadt Bonn meine ersten Erfahrungen im auswärtigen Dienst zu sammeln. Danach arbeitete ich auch in den anderen deutschsprachigen Ländern Europas – in der Schweiz und in Österreich – und so freue ich mich sehr darüber, nach nunmehr 31 Jahren wieder in Deutschland zu arbeiten und meine tägliche Arbeit mit entsprechend großer Motivation aufnehmen zu können.

Das Generalkonsulat in Frankfurt ist für den Amtsbereich Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig. Insbesondere liegt mir eine weitere Verbesserung unserer konsularischen Dienstleistungen am Herzen, um die hier lebenden Japaner in ihrem Alltag noch besser unterstützen zu können. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, die rund 240 in der Region ansässigen japanischen Unternehmen sowie weitere Unternehmen, die planen, sich künftig hier niederzulassen, zu unterstützen und zu fördern. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den japanisch-deutschen Kulturaustausch und Austausch auf Bürgerebene.

Frankfurt am Main, der Sitz unseres Generalkonsulates, ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Deutschland, aber auch für ganz Europa. Mit der Europäischen Zentralbank und einem der weltweit größten Messestandorte, der sich einer bereits über 860 Jahre langen Geschichte rühmen kann, ist Frankfurt darüber hinaus ein bedeutendes Finanz- und Messezentrum. Als Tor zu Europa und als dynamischer Geschäftsstandort wächst Frankfurts Stellenwert beständig.

Mit dem hohen Gut von gemeinsamen Grundwerten in den japanisch-deutschen Beziehungen beleben auch hier viele Bürger den Jugend- und städtepartnerschaftlichen Austausch. Hierbei freue ich mich insbesondere über den langjährigen und regen Austausch im Rahmen zweier Städtepartnerschaften: Ome und Boppard feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges und Shimotsuke und Dietzhölztal ihr 40-jähriges Städtepartnerschaftsjubiläum.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen versichern, dass meine Mitarbeiter und ich uns für die freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder beständig einsetzen werden. Dafür möchten wir Sie um Ihre Unterstützung und Kooperation bitten und freuen uns über Ihre Anregungen und Kommentare zu unserer Homepage oder anderen Bereichen.

 

Grußwort von Generalkonsul Sakamoto im Januar 2015

Foto des Generalkonsuls

Sehr geehrte Besucher,

ich wünsche Ihnen ein frohes, neues Jahr und heiße Sie willkommen auf unserer Homepage!

Der Jahreswechsel ist stets auch eine Zeit des Rückblicks auf das vergangene Jahr. 2014 brachte in vielerlei Hinsicht eine weitere Intensivierung der Beziehungen zwischen Japan und unserem Amtsgebiet Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit sich. Ein wichtiger Schritt war sicherlich die Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente im Februar dieses Jahres, bei der Japan als Partnerland auftrat. Neben vielen japanischen Firmen fand hier insbesondere japanisches Design großen Anklang. Im Bezug auf die japanisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen fanden auf Einladung des Hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir und unter Beteiligung namhafter Vertreter der japanischen Wirtschaft im August dieses Jahres die Hessisch-Japanischen Wirtschaftsgespräche im Kloster Eberbach statt. Dabei kam es zu einem anregenden Austausch von Ansichten hinsichtlich der Möglichkeiten wirtschaftlicher Entwicklung in einer verkehrstechnisch zentralen und wichtigen Region wie Hessen. Überdies veranstalteten wir im Oktober gemeinsam mit dem Hessischen Landtag ein Symposium, bei der unter Teilnahme des Landtagspräsidenten Norbert Kartmann und des Hessischen Wirtschaftsministers Al-Wazir eine intensive Diskussion über die zukünftige Stärkung der japanisch-hessischen Wirtschaftsbeziehungen geführt werden konnte.

Für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses ist insbesondere die persönliche Ebene beim Kultur- und städtepartnerschaftlichen Austausch von höchster Wichtigkeit. Deshalb freut es mich sehr, dass im vergangenen Jahr mehrere Städtepartnerschaften Gründungsjubiläen feiern konnten. Einen guten Einblick in die japanische Kultur liefern außerdem das weltweit größte japanische Filmfestival, Nippon Connection, der Japantag der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Frankfurt, zahlreiche Japan-Conventions, die sich mit den Themen Anime, Manga und Cosplay an ein meist junges Publikum wenden, sowie die Endausscheidung der Deutschen Cosplay Meisterschaft im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Wir sind sehr dankbar dafür, dass diese und viele weitere Veranstaltungen jedes Jahr von vielen ehrenamtlich engagierten Deutschen getragen werden. Ich hoffe daher, dass sich auch unter den in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland lebenden Japanern viele und insbesondere junge Menschen dafür begeistern können, an Veranstaltungen zum Thema Japan teilzunehmen und somit den Kulturaustausch zu vertiefen.

Frankfurt als wichtiger Verkehrsknoten in Deutschland und ganz Europa, ist auch ein beliebter Wohnort für viele Menschen aus Japan oder anderen Ländern. Angefangen mit der Europäischen Zentralbank ist die Region um Frankfurt darüber hinaus eines der wichtigen Finanzzentren Europas und stellt auch einen herausragenden Industriestandort, etwa für die Chemiebranche, dar. Dies und die unterschiedlichsten Messeveranstaltungen, die regelmäßig viele Besucher aus aller Welt anziehen, machen Frankfurt zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort und einem Tor zu Europa.

Infolgedessen besuchen viele Japaner Frankfurt und dessen Umland – sei es als Touristen, geschäftlich, oder im Rahmen des Wissenschaftsaustausches. Ein gutes Zeichen für Frankfurts Attraktivität ist, dass in der Region mittlerweile rund 5.000 Japaner leben und gut 230 japanische Firmen hier ihre Niederlassungen haben.

In diesem Sinne möchte ich Sie bitten, auch zukünftig die Vorzüge des nationalen und internationalen Knotenpunktes Frankfurt zu nutzen. Ich hoffe, dass viele Menschen aus Japan und Deutschland die Möglichkeit wahrnehmen, das jeweils andere Land zu besuchen und auf diese Weise den gegenseitigen Austausch weiter mit Leben zu füllen. Überdies nehmen wir jederzeit gerne Kommentare und Vorschläge zu unserer Homepage entgegen.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

Grußwort von Generalkonsul Sakamoto anlässlich des Jahresempfangs 2014

Foto: Staatsministerin Puttrich, Stadträtin Pfreundschuh, Generalkonsul Sakamoto

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich freue mich, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder so zahlreich der Einladung zu unserem Jahresempfang gefolgt sind. Wie in jedem Jahr, möchten wir an diesem Tag den Geburtstag Seiner Majestät, des Kaisers von Japan, der am 23. Dezember 81 Jahre alt wird, feiern.

Passend zum Jahresende, möchte ich Ihnen gerne einen kurzen Überblick über die Aktivitäten geben, an denen das Generalkonsulat von Japan in diesem Jahr Anteil hatte:
Angefangen hat das Jahr damit, dass sich Japan als Partnerland der Messe Ambiente in Frankfurt vorstellte. Unter dem interessanten Thema der Einheit von Wirtschaft und Kultur, konnten sich viele japanische Firmen und Designer einem großen Publikum präsentieren. Für uns ergab sich damit auch die Möglichkeit, die guten Verbindungen zur Messe Frankfurt weiter zu vertiefen.

Im Bereich der Wirtschaft steht Japan natürlich auch weiterhin in engem Kontakt mit dem Land Hessen. So konnten wir zusammen mit dem Hessischen Landtag im Oktober dieses Jahres ein Symposium abhalten, an dem, neben Wirtschaftsvertretern, auch Landtagspräsident Kartmann und Staatsminister Al-Wazir teilgenommen haben.

Überdies wurden in den Bereichen der Hotellerie und der chemischen Industrie neue Investitionen aus Japan getätigt. Zwar steigt das japanische Investitionsvolumen in Hessen beständig an, doch zieht man das eigentliche Potenzial beider Seiten in Betracht, könnte man sagen, dass hier noch viel Luft ist.

Die „Abenomics“ genannte japanische Wirtschaftspolitik hat positive Auswirkungen: Sie hat unter anderem zu hohen Beschäftigungszahlen sowie zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage in vielen Unternehmen geführt. Da die Erhöhung der Mehrwertsteuer jedoch den privaten Konsum in Japan belastet hat, wurde eine weitere Erhöhung verschoben. Mit der Auflösung des Unterhauses können nun die Wähler darüber abstimmen, welche Richtung die künftige Regierung auch in Wirtschafts- und Finanzfragen einschlagen soll.

Im Hinblick auf die Kultur hat es – angefangen mit dem Frankfurter Museum Angewandte Kunst – in diesem Jahr viele Ausstellungen zu Japan gegeben. Darüber hinaus sind natürlich auch das einzigartige Nippon Connection Filmfestival, der alljährliche Japantag der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Frankfurt sowie die verschiedensten größeren und kleineren Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland hervorzuheben.

Im Zusammenhang mit interkulturellem Engagement zwischen Japan und Deutschland, möchte ich gerne den Frankfurter Musikwissenschaftler, Professor Rainer Hoffmann sowie den Frankfurter Kendomeister Uwe Kumpf hier begrüßen. Sie wurden in diesem Jahr mit dem kaiserlichen Orden bzw. der besonderen Auszeichnung des Außenministers von Japan geehrt.

Selbstverständlich freue ich mich auch, dass wir mit Jasmin Bleul und Sophie Wachter zwei Karate-Weltmeisterinnen aus Frankfurt heute hier haben: Sie haben sich bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Bremen im Team-Wettbewerb Kata auch gegen das japanische Team durchsetzen können.

Letztlich möchte ich noch darauf eingehen, dass im Sommer dieses Jahres der damalige Präsident des Europäischen Rates, Hermann Van Rompuy, der selbst Haiku dichtet, zum 5. Haiku Wettstreit der EU und Japans aufgerufen hat. Aus den gut 600 englischsprachigen Einsendungen wurde die des Rheinland-Pfälzers Robert Lommen als beste prämiert. Ich freue mich, auch Herrn Lommen hier begrüßen zu dürfen und denke, dass seine Leistung auch deshalb bemerkenswert ist, als er sich mit seinem Haiku gegen viele englische Muttersprachler durchsetzen konnte.

Die Beziehungen zwischen Japan und Deutschland haben eine lange Geschichte. Dabei stehen auch die persönlichen Kontakte und Verbindungen stets im Vordergrund. Sie bilden die Grundlage für offizielle Partnerschaften. Ich freue mich daher, dass wir mit Linden und Bad-Soden in diesem Jahr, sowie mit Trier und Boppard im kommenden Jahr, viele städtepartnerschaftliche Jubiläen feiern können.

Für die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen japanischen und deutschen Städten und Gemeinden hoffe ich, dass sich die vielen möglichen Austauschaktivitäten – und hierbei insbesondere der Jugendaustausch – auch zukünftig weiter gut entwickeln werden.

Zu guter Letzt möchte ich meinen besonderen Dank an den Magistrat der Stadt Frankfurt, sowie an die Landesregierungen von Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland für die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Jahr richten. Ich hoffe, dass sich die guten Beziehungen zueinander auch im nächsten Jahr weiter vertiefen und ausbauen lassen.

Ich danke allen Anwesenden für Ihr Kommen heute Abend und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und schönes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2015.

Vielen Dank!

(Hier finden Sie den Bericht zum Jahresempfang 2014.)

 

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Sommer 2011

Ich grüße alle Deutschen, alle Japaner und alle Angehörigen anderer Nationen, die in Frankfurt, Hessen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland leben. Ihnen allen danke ich von Herzen für das vielfältige Verständnis und die Unterstützung, die Sie immer wieder unserer Arbeit hier am Generalkonsulat entgegenbringen.

Japan wurde im März dieses Jahres von einem großen Erdbeben und einem gewaltigen Tsunami heimgesucht, die auch zu einem beträchtlichen Unfall in einem Atomkraftwerk führten. Bei dem Erdbeben und dem riesigen Tsunami von noch nie da gewesener Stärke kamen unzählige Menschen ums Leben; unvorstellbar groß waren die Zerstörungen an Wohnhäusern und Einrichtungen. Nach wie vor wird mit großem Eifer nach den zahllosen Vermissten gesucht, müssen auch heute noch in Notunterkünfte untergebracht werden. Aufs Neue erinnern wir uns der Leiden der Opfer und beten im stillen Gedenken an die Toten dieser Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe. Sofort nach dem großen Erdbeben haben in Japan Regierung und Volk mit vereinten Kräften die Hilfe für die Opfer wie auch den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete und Einrichtungen mit großer Tatkraft in Angriff genommen. Auch in Deutschland gab es bei der Regierung wie auch in der Bevölkerung eine große Welle des Mitgefühls mit unserem Land, verbunden mit dem Angebot mannigfaltiger Unterstützung. Mitgefühl und Unterstützung kamen in großem Maße auch von den hier lebenden Japanern. Ihre Zeichen der Freundschaft und der Unterstützung sind ein kostbarer Band zwischen Deutschland und Japan. Dafür sage ich Ihnen allen von ganzem Herzen meinen Dank.

Und unter solchen Umständen konnte nun bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen hier in Deutschland die Vertretung Japans einen herrlichen Sieg erringen. Das japanische Team „Nadeshiko(prachtnelke) Japan“ spielte in Frankfurt im Halbfinale und Finale, und trotz ihres vollen Terminkalenders fanden die Spielerinnen noch die Zeit für einen kurzen Besuch in der Residenz. Alle hoben dabei ein dort aufgehängtes Transparent mit der Inschrift „Halte durch, Japan, halte durch, Nordosten!“ in die Höhe und brachten so ihre Ermutigung gegenüber den Opfern und den zerstörten Gebieten der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Nordosten Japans zum Ausdruck. Auch wenn die Wettkämpfe sehr hart waren, so ließen doch der unbeugsame Durchhaltewillen und die faire Spielweise, die das Team durch alle Begegnungen hindurch an den Tag legte, die standhafte Haltung des japanischen Volkes erahnen, mit der es sich den Nöten der großen Erdbeben-Katastrophe stellt. Und nach dem Erringen des Weltmeister-Titels erntete die „Nadeshiko Japan“ im Stadion außerordentlich viel Beifall mit Rührung und Lob über alle Teams und Nationalitäten hinweg. Diese Großtat der japanischen Fußballfrauen hat beim japanischen Volk einen lebhaften Eindruck hinterlassen und in der Gesellschaft unseres Landes neue, frischende Hoffnungen geweckt. Ja, ich glaube, wir Japaner haben schon Grund, auf unsere Frauen wie auch auf das Bemühen und die Regsamkeit unseres Volkes im Grunde unseres Herzens stolz zu sein.

Die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Nordosten Japans und den damit verbundenen Nuklearunfall lief weltweit sehr unterschiedliche Reaktion hervor, wie etwa die schnelle Wende in der deutschen Energiepolitik. Der Weg des Wiederaufbaus nach der Erdbebenkatastrophe dürfte keineswegs nur einfach und eben sein, aber ich glaube fest daran, dass auch den Menschen in Deutschland, Japaner oder Deutsche  der Wiederaufbau Japans am Herzen liegt, dass sie ihm nach wie vor ermutigend zur Seite stehen und die Bemühungen Japans nach Kräften unterstützen.

Von ganzem Herzen wünsche ich, dass der Wiederaufbau im Katastrophengebiet so schnell wie möglich voranschreiten möge und dass ein vitales und frisches Japan in alter Frische wiedererstehen und sich fortentwickeln möge.

 

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Januar 2011

Das neue Jahr 2011 hat begonnen. Für mich war es bereits das zweite Neujahr in Frankfurt.

Ihnen allen, ob Sie nun Deutscher, Japaner oder Angehöriger einer anderen Nation in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland sind oder ob Sie von Japan aus diese Zeilen lesen, wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr 2011.

Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre haben die Länder Europas noch immer mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen; darunter hat sich die Wirtschaft in Deutschland am schnellsten wieder erholt, so dass dieses Land seinen Weg der weiteren Konsolidierung nun fortsetzen kann. Andererseits befindet die japanische Wirtschaft sich in einer Phase der Wiedererstarkung, aber dennoch ist Optimismus noch keineswegs angesagt. Auch für die Angehörigen der hiesigen japanischen Unternehmen scheint die schwierigste Lage im Allgemeinen überwunden zu sein, aber es gibt nach wie vor ernste Bedenken, was die zukünftige Entwicklung anbelangt.

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Aktivitäten in den Bereichen der konsularischen Betreuung, der Öffentlichkeits- und Kulturarbeit sowie des wirtschaftlichen Austausches mit großer Einsatzfreude und Beharrlichkeit weiter betrieben; dabei scheint es Fortschritte gegeben zu haben auf dem Gebiet des Austausches zwischen den deutschen und japanischen Regionen. Im vergangenen April besuchte der damalige hessische Ministerpräsident Roland Koch Osaka, und im darauf folgenden Juni besuchte der Präfekt der Präfektur Osaka das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main. Für die beiden Führungspersönlichkeiten eines deutschen Bundeslandes und einer japanischen Präfektur waren es jeweils die ersten Kontakte, die sie zu Osaka oder zu Hessen aufnahmen, aber dabei wurden die gegenseitigen freundschaftlichen Beziehungen vertieft, und es wurden wichtige Schritte unternommen hin zu einem regionalen und wirtschaftlichen Austausch. Gegen Ende des vergangenen Jahres kam dann ein wirtschaftlicher Austausch zustande, der Unternehmen und Wirtschaftsverbände aus den Regionen Osaka-Kansai und dem Rhein-Main-Gebiet umfasst. Darüber hinaus haben mir zahlreiche führende Persönlichkeiten aus japanischen regionalen Gebietskörperschaften sowie beteiligte Personen aus dem öffentlichen wie dem privaten Bereich bei Besuchen hier in Frankfurt ihre Eindrücke dargelegt, und es kam dabei zu einem regen Meinungsaustausch über die Förderung des deutsch-japanischen Austausches, insbesondere des Austausches unter den einzelnen Regionen. Da man einer Stärkung und Gesundung der einzelnen Regionen eine hohe Bedeutung beimisst für eine Revitalisierung von Japan als Ganzem, ist man besonders bestrebt, auch in der Zukunft den regionalen Austausch zu fördern und zu unterstützen, um so über den internationalen Austausch den japanischen Regionen zu einer neuen Gesundung zu verhelfen. Auch was den kulturellen Austausch betrifft, haben wir zusätzlich zu unseren bisherigen Veranstaltungsaktivitäten uns aktiv um die Bekanntmachung und Vorstellung der japanischen Kultur bemüht, indem wir uns der Zusammenarbeit mit engagierten deutschen und japanischen Bürgern bedient haben. Auch im Bereich des Städteaustausches hat der Aufbau freundschaftlicher und kooperativer Beziehungen zwischen den Städten Frankfurt am Main und Yokohama konkrete Gestalt angenommen.

Es darf an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Beginn des Austausches zwischen Deutschland und Japan sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt. Seitdem Japan im Jahr 1861 einen Freundschafts- und Handelsvertrag mit dem damaligen Preußen schloss, hat sich der Austausch zwischen unseren beiden Ländern 150 Jahre lang bis heute fortgesetzt. Deutschland und Japan unterhalten so nun schon über einen sehr langen Zeitraum hinweg freundschaftliche Beziehungen und können heute als weltweit führende Industrienationen in ihren bilateralen Beziehungen viel voneinander lernen. Darüber hinaus sind die Beziehungen beider Länder gekennzeichnet durch ihre hohe internationale Position und Verantwortung, mit welcher sie durch ihre weltweite Zusammenarbeit einen erheblichen Beitrag zu der Lösung globaler Probleme leisten. In diesem Jahr werden in Deutschland wie in Japan zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, die dem Gedenken an das 150. Jubiläum des Beginns des Austausches zwischen Deutschland und Japan gewidmet sind. An vielen Orten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden in Zusammenarbeit mit den Ländern, den Kommunen, den Hochschulen, den Deutsch-Japanischen Gesellschaften sowie Bürgergruppen Japanwochen oder Veranstaltungen des deutsch-japanischen Austausches aller Art in großer Zahl durchgeführt werden. Außerdem wird Anfang November eine „Japanweek“ mit der Stadt Frankfurt als Gastgeber durchgeführt werden. Für diese Veranstaltung werden etwa 1500 Teilnehmer erwartet, die eigens aus Japan anreisen werden. Diese Veranstaltung wird eine neue Gelegenheit des Austausches zwischen deutschen und japanischen Bürgern bieten und unter allen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem 150-jährigen Jubiläum wohl die größte sein. Ich freue mich sehr auf Ihre Teilnahme und Ihre Zusammenarbeit.

Dieses Jahr 2011 wird Anlass bieten, noch einmal Rückschau zu halten auf die 150-jährige, lange Geschichte des Austausches zwischen Deutschland und Japan, und ich wünsche von ganzem Herzen, dass es zu einem Ausgangspunkt werden möge für eine noch fruchtbringendere Zukunft in den Beziehungen unserer beiden Länder.

 

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Sommer 2010

Ich begrüße Sie alle ganz herzlich, die Sie in Frankfurt und darüber hinaus in Hessen, in Rheinland-Pfalz oder im Saarland leben. Jetzt hat wieder die Zeit der langen Sommertage begonnen. Ich nehme an, dass Sie alle erfüllte Tage erleben im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit.

In Japan findet am 11. Juli die 22. reguläre Oberhauswahl statt. Für die Stimmabgabe der im Ausland lebenden japanischen Staatsangehörigen ist vom 25. Juni bis zum 4. Juli in unserem Generalkonsulat ein Wahlraum eingerichtet. Es handelt sich um eine japanische politische Wahl. Ich möchte daher an dieser Stelle alle japanischen Staatsbürger herzlich darum bitten, von ihrem kostbaren und wichtigen Stimmrecht auf jeden Fall Gebrauch zu machen.

In Deutschland hat am 31. Mai Bundespräsident Köhler überraschend seinen Rücktritt erklärt. Im Bundestag werden Debatten geführt über wichtige politische und wirtschaftliche Themen wie die Wiederherstellung der Finanzsysteme. Herausragendes Ereignis im Bereich der Landespolitik war am 25. Mai die Ankündigung des hessischen Ministerpräsidenten Koch, bis Ende August zurückzutreten; die Fraktionen der Regierungskoalition haben bereits einstimmig einen Nachfolger für Herrn Koch nominiert. Vor dem Hintergrund eines neuen Wachstums der Weltwirtschaft vor allem in Asien konnten sich die Exporte und Anlageninvestitionen der deutschen Wirtschaft erholen; diese Entwicklung dürfte sich auch künftig fortsetzen. Auch die oben genannten drei Bundesländer verzeichnen eine Tendenz der wirtschaftlichen Erholung entsprechend dem in Deutschland als Ganzem vorherrschenden Trend. In Japan hat Premierminister Naoto Kan sein Amt angetreten, und mit ihm hat das neue Kabinett seine Arbeit aufgenommen. Zusätzlich zur allgemeinen Erholung der Weltwirtschaft gab es in Japan eine Reihe von wirtschaftspolitischen Notmaßnahmen: Seit diesem Frühjahr befindet sich die Konjunktur unseres Landes wieder auf Wachstumskurs, und es wird davon ausgegangen, dass sie von nun an sich auf dem Wege eines selbsttragenden Aufschwungs befindet.

Was den Bereich des regionalen Austausches zwischen Deutschland und Japan betrifft, hat im März der hessische Ministerpräsident Roland Koch mit einer Wirtschaftsdelegation Japan besucht. In Tokio führte Herr Koch Gespräche mit Außenminister Okada und weiteren wichtigen Regierungsvertretern und hatte Zusammenkünfte mit den beteiligten Wirtschaftsverbänden; in Osaka stand ein Gespräch mit dem Gouverneur der Präfektur Osaka, Hashimoto, sowie ein Seminar mit dem Wirtschaftsverband der Region Kansai auf dem Programm. Im Juni besuchte daraufhin Gouverneur Hashimoto Deutschland, führte einen Meinungsaustausch mit Ministerpräsident Koch über Fragen der regionalen Dezentralisation und besichtigte deutsche Unternehmen und Bildungseinrichtungen

Ich selbst habe in letzter Zeit im Rahmen des wirtschaftlichen Austausches und der Unternehmensunterstützung etwa 60 japanische Unternehmen in meinem Amtsbezirk besucht und Gespräche mit den verantwortlichen Personen geführt. Wie es heißt, sei die schwere Wirtschaftskrise der jüngsten Zeit allmählich überwunden, und die Konjunktur befinde sich wieder auf dem Weg der Erholung, aber je nach Branche soll die Geschäftslage sich hier und da durchaus noch in einem Zustand befinden, der nur wenig Raum für Optimismus lässt. Im Rahmen unserer Informations- und Kulturarbeit habe ich an der Universität des Saarlandes einen Vortrag über japanische Jugendkultur gehalten und Studenten der Universität Frankfurt in einer Demonstration die japanische Teezeremonie nahegebracht. Unsere Schulbesuche an deutschen Gymnasien, bei denen wir den Schülern mit einem Informationsprogramm nähere Kenntnisse über Japan vermitteln, setzen wir wie bisher mit aktivem Engagement fort. In Offenbach wurde mit Unterstützung unseres Generalkonsulates eine Ausstellung von Brokatbildern zum Genji-Monogatari mit einer Teezeremonie eröffnet.

Darüber hinaus setzen wir unsere Besuche in Städten, die partnerschaftliche oder freundschaftlich-kooperative Beziehungen zu Orten in Japan unterhalten, fort mit dem Ziel des Meinungsaustausches und der Verhandlungen über Möglichkeiten der Kooperation anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Austausches zwischen Deutschland und Japan im kommenden Jahr 2011.

Auch diesmal zeigen wir Ihnen Fotos zur Information über Osaka, Nara und Yokohama sowie von neuen Arbeiten der Ueno-Keramik (Präfektur Fukuoka). Insbesondere stellen wir Ihnen eine Tasse aus Akahada-Keramik vor, die von einer deutschen Gymnasiastin, die vor kurzem bei einem Aufsatzwettbewerb über Japan den ersten Preis gewonnen hat, während ihres Homestays in der Präfektur Nara angefertigt wurde. Die Arbeit besteht aus einer herzförmigen Tasse; das nationenübergreifende, frische Empfinden junger Menschen hat auch in der Heimat des traditionellen japanischen Kunsthandwerks hohe Anerkennung gefunden. Ich habe den zuversichtlichen Eindruck, dass die Zahl der Regionen und Produktionsorte, die über unser Generalkonsulat ihren Informationsaustausch mit ausländischen Partnern auszuweiten suchen, leicht im Ansteigen begriffen ist. Auch in Zukunft werden wir nach Kräften darum bemüht sein, der Förderung des Austausches zwischen deutschen und japanischen Regionen unsere Unterstützung zukommen zu lassen.

 

Grußwort von Generalkonsul Shigeeda im Frühjahr 2010

Ich hoffe, dass Sie alle froh und gesund das neue Jahr 2010 begonnen haben.
2009 war für Deutschland wie für Japan angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ein schwieriges Jahr.
Obwohl es den Anschein hat, dass die Konjunktur ihre schlimmste Phase überstanden hat, werden wir doch in der kommenden Zeit noch vor ernsten Herausforderungen stehen.

Andererseits haben in beiden Ländern neue Regierungen ihre Arbeit aufgenommen und widmen ihre ganze Kraft der Führung und Neugestaltung ihres jeweiligen Landes. Konjunkturprogramme, Überalterung der Gesellschaft und Umweltprobleme sind nur drei der zahlreichen Aufgaben, denen sich Deutschland wie auch Japan zu stellen haben, und es gibt dabei immer mehr Angelegenheiten, die von beiden Ländern Hand in Hand in gemeinsamer Kooperation in Angriff genommen werden.

Ungefähr ein halbes Jahr ist nun vergangen, seitdem ich meinen Dienst hier in Frankfurt angetreten habe. In dieser Zeit habe ich alle drei Bundesländer, für die wir zuständig sind, und zahlreiche wichtige Städte besucht und mir dabei ein Bild zu machen versucht von der Lage innerhalb meines neuen Tätigkeitsbereiches. In meinem ersten Grußwort gleich nach meinem Dienstantritt habe ich geschrieben, dass ich den Schwerpunkt meiner Arbeit vor allem auf die vier Bereiche der konsularischen Aktivitäten, der Förderung des wirtschaftlichen Austausches, des kulturellen Austausches sowie der Regionalförderung zu legen beabsichtige. Die konsularischen Tätigkeiten sind ihrem Inhalte nach vielfältig und erfordern oft eine beharrliche, solide Arbeit, die keineswegs nebenbei und mit Nachlässigkeit erledigt werden darf. Bei der konsularischen Arbeit muss in vielen Fällen am Ort des Geschehens selbst gearbeitet werden, und die hier lebenden Japaner freuen sich ganz besonders über das hohe Arbeitsethos und die unermüdliche Energie, mit der wir vom Generalkonsulat unsere Aufgaben angehen.

Im Bereich der Wirtschaft habe ich mich vor allem mit der Förderung und Unterstützung des Austausches auf regionaler Ebene zwischen unseren beiden Ländern befasst. Beispielsweise haben wir Ende vergangenen Jahres ein Austauschseminar mit Wirtschaftsvertretern der Region Osaka-Kansai und Vertretern hiesiger Unternehmen und Wirtschaftsverbände veranstaltet. Wie mir scheint, ist dabei ein Anfang gemacht worden in Richtung eines verstärkten wechselseitigen Interesses und Austausches zwischen regionalen Wirtschaftsunternehmen, die bis dahin kaum Beziehungen zueinander hatten. Wir haben auch Aktivitäten unterstützt, die eine Verbreitung der japanischen Esskultur in Deutschland ins Auge gefasst haben. Ich glaube, dass wir in diesem Jahr noch weitere Fortschritte auf diesem Gebiet werden erwarten können. Innerhalb des Zuständigkeitsbereiches unseres Generalkonsulates sind über 200 japanische Unternehmen aktiv; bislang habe ich etwa 40 davon besucht und mich im Gespräch über die Lage und die Tätigkeit des jeweiligen Unternehmens informiert. An Ort und Stelle machte ich mir ein Bild von den oft schmerzhaften Bemühungen unter widrigen konjunkturellen Umständen und von tatkräftiger Unternehmensführung mit einem hohen Maß an Improvisationsgeist und musste immer wieder meinen Hut ziehen vor einer so beachtlichen unternehmerischen Haltung.

Im Bereich des kulturellen Austausches haben wir in Kooperation mit den Deutsch-Japanischen Gesellschaften sowie mit deutsch-japanischen Partnerstädten verschiedene Aktivitäten unternommen, welche sich die Vorstellung von traditioneller und zeitgenössischer japanischer Kultur wie auch die Information darüber zum Ziel setzten. Darüber hinaus sind wir als Veranstalter oder Schirmherr bei bereits bestehenden Veranstaltungen aufgetreten und sind bestrebt gewesen, die japanische Kultur in einer noch aktiveren Weise zu vermitteln, indem wir auch kulturelle Aktivitäten geplant und realisiert haben, bei denen wir uns aufs Neue um die subjektive Zusammenarbeit und Beteiligung von Bürgern beider Länder bemüht haben. Bei unseren kulturellen Aktivitäten sind wir stets darauf bedacht gewesen, vor allem die japanische Geisteskultur, das heißt die Wertvorstellungen, die Verhaltensmuster und die Eigenarten der Japaner vorzustellen. Im Jahr 2010 wollen wir diese Art von Aktivitäten noch weiter vertiefen und noch weitere Objekte der kulturellen Präsentation und Information erschließen.

Im kommenden Jahr 2011 wird der Austausch zwischen Deutschland und Japan 150 Jahre bestehen. Aus diesem Anlass sind sowohl in Deutschland als auch in Japan zahlreiche Veranstaltungen geplant, bei welchen der langen Geschichte der Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern gedacht und ein Ausblick gemacht werden soll auf die Erweiterung und Vertiefung unserer Beziehungen in der Zukunft. Auch bei uns werden zurzeit verschiedene Projekte geprüft, und mit dem Verständnis und der Zusammenarbeit von Ihnen allen können wir einem reichen und bedeutungsvollen Jahr entgegensehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mit Ihnen allen gemeinsam diesen Weg beschreiten könnten.

Im Jahr 2010 ist das Generalkonsulat weiterhin um konsularische Aktivitäten und um die Stärkung der deutsch-japanischen Beziehungen bemüht. Auch in Zukunft möchte ich Sie alle, Deutsche wie Japaner, ganz herzlich um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung bitten.

In diesem Jahr ist es 1300 Jahre her, dass im Jahr 710 die japanische Hauptstadt nach Nara verlegt wurde. Die Förderung und Bekanntmachung japanischer Regionen im Ausland ist ein Anliegen, um das unser Generalkonsulat sich aktiv bemüht. In diesem Jahr 2010, das auch als ein bedeutungsvoller Wegweiser durch die japanische Geschichte und Kultur angesehen werden kann, habe ich ganz besonders den Wunsch, dass möglichst viele Menschen aus aller Welt Japan besuchen und einen Eindruck gewinnen mögen von dem ganz besonderen Reiz der Stadt Nara. Mit den Fotos möchte ich Ihnen daher dieses Mal vor allem Nara vorstellen; sodann Osaka (Puppe) als Vertreter der bisher vorgestellten Region sowie Yokohama (Glückspüppchen). Außerdem ist eine Teeschale aus Agano-Keramik (Präfektur Fukuoka) zu sehen, die zum traditionellen Kunsthandwerk unseres Landes zählt.