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Fernseh-Hinweise (Archiv)

 

Hier finden Sie eine Auswahl von in der Vergangenheit ausgestrahlten Fernsehsendungen mit Bezug zu japanischer Kultur.

(Das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt hat keinerlei Einfluss auf Inhalt und Gestaltung der Sendungen. Für diese sind ausschließlich die ausstrahlenden Sender verantwortlich. Keine Gewähr für untenstehende Angaben.)

 

„Count-Down in ein neues Zeitalter: Hiroshima“

(Dokumentarfilm Großbritannien 2014, 95 Min.)

„Die Atombombe, die 1945 auf Hiroshima fiel, tötete mehr als 100.000 Menschen und symbolisierte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch den Beginn des Atomzeitalters. Von da an bekamen bewaffnete Konflikte, internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik einen völlig neuen Charakter. Der Dokumentarfilm schildert die Ereignisse vor, während und nach der Detonation und erzählt anhand von Berichten der letzten Überlebenden die Geschichte dieses Wendepunktes mitten im 20. Jahrhundert. Er beleuchtet auch die langfristigen Folgen des Atomwaffenabwurfs in Hiroshima und weltweit“

 

„Verrückt nach Meer (Folgen 199-202)“

(Dokumentarfilmserie zum Thema Japan, Deutschland 2016, 50 Min.)

„Kapitän Morten Hansen steuert zum ersten Mal in seinem Seefahrerleben ein Schiff durch japanisches Fahrwasser.Ein deutscher Honorarkonsul lädt Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß und Hotelmanager Andreas Vespermann zum Mittagessen auf Okinawa ein. Essen mit Stäbchen, Reiswein trinken -und gar Töpfern ist auf dem Programm. In Kagoshima erkundet Reiseleiter Berndt die Wiege der berühmten Samurai-Kämpfer und den noch aktiven Vulkan Sakurajima. Danach geht's in das schillernde Osaka, das auch die "Küche Japans" genannt wird...“

 

„Magische Orte in aller Welt – Japans Samurai-Krieger“

(Dokumentationsreihe Frankreich 2014, 25 Min.)

„Die auf das frühe japanische Mittelalter im 12. Jahrhundert zurückgehende Tradition der Berufskrieger fasziniert weltweit viele Menschen. Legendär ist vor allem die Kampfkunst der Samurai, die eine perfekte Beherrschung des geschwungenen, messerscharfen Katana-Langschwertes erfordert. Doch sehr viel weiß man in den westlichen Kulturkreisen über das Leben der Samurai nicht. Waren es kühne und ehrenhafte Krieger oder brutale, blutrünstige Söldner, die sich nur ihrem Clan verpflichtet fühlten? Philippe Charlier beleuchtet die wichtige Rolle, die die Mitglieder dieses kriegerischen Adels sieben Jahrhunderte lang in Japan spielten“

 

„Magische Orte in aller Welt – Die Geister der Ahnen“

(Dokumentationsreihe Frankreich 2015, 25 Min.)

„Jedes Jahr im August feiert man in ganz Japan das Obon-Fest. Dann werden einen Monat lang die Seelen der Verstorbenen mit verschiedenen Riten besänftigt und das Andenken an die Vorfahren geehrt. In der buddhistischen Tradition kehren in dieser Zeit des Jahres die Seelen der Toten zu ihren Familien zurück. Manche Ahnen zeigen sich wohlwollend und beschützend, andere erschrecken und verfolgen die Lebenden in der Gestalt schwebender Gespenster, der Yurei. Dieser altüberlieferte Glaube ist fest in der japanischen Kultur verankert, und auch heute noch bevölkern die Seelen der Ahnen Literatur, Animefilme, Mangas und Computerspiele“

 

„Vater hoch vier – Japanisch für Anfänger“

(Familienkomödie Dänemark 2010, 75 Min.)

„Neben Pa und seiner Familie ziehen neue Nachbarn ein, die Tanakas aus Japan. Sofort sind alle zur Stelle, um beim Einzug zu helfen und die Neuen und ihr anderes Leben genauer kennenzulernen. Frau Tanaka arbeitet als Übersetzerin, Herr Tanaka hat einen Job als Professor für Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität. Die Tanakas haben einen Sohn Shin, der genauso alt ist wie Per. Die beiden Jungen werden zu besten Freunden. Obwohl die Tanakas die Sprache und Traditionen Dänemarks gut erlernt haben, kommt es trotzdem zu vielen Missverständnissen und lustigen, auch peinlichen Situationen. Der Film zeigt auf sehr einfache, aber überzeugende Weise was es heißt, unvoreingenommen und aufgeschlossen gegenüber Anderen und Neuem zu sein“

 

„Auf den Gipfeln der Welt – Japan Miyama“

(Dokumentationsreihe Frankreich 2009, 45 Min.)

„Im Zentrum der Dokumentationsreihe stehen Bergregionen, die zu den höchsten der Welt gehören, und die Menschen, die hier ihren Alltag bewältigen. Nahe der Küste erhebt sich auf der japanischen Tango-Halbinsel zwischen Himmel und Erde der Mount Miyama. In dieser Region verehrt man die kaiserliche Familie immer noch auf besondere Weise, da der Tenno hier früher für lange Zeit seinen Wohnsitz hatte. Die China zugewandten Küstenregionen Japans boten der Bevölkerung die Möglichkeit, mit fremden Zivilisationen Kontakt aufzunehmen und sich so Techniken, Wörter, Religionen und politische Institutionen anzueignen“

 

„Ninja – Japans Schattenkrieger“

(Dokumentarfilm 2014, 45 Min.)

„Ninja waren gefürchtete Krieger, Spione und Attentäter im alten Japan. Ab dem 14. Jahrhundert lebten sie westlich von Kyoto und verteidigten ihre Unabhängigkeit gegen die Feudalherren der umgebenden Provinzen. Im 16. Jahrhundert verloren die Shogune immer mehr an Macht, während ihre Vasallen um die Vorherrschaft kämpften. In diesen Kriegen boten die Ninja ihre Dienste jedem an, der sie bezahlen konnte und spielten die Kriegsfürsten gegeneinander aus...“

 

„Death by hanging! – Der Kriegsverbrecherprozess von Tokyo“

(Dokumentarfilm Frankreich, Kanada, Japan, 2015, 60 Min.)

„Im Jahr 1946 wurden 28 Personen der höchsten japanischen Führungsriege wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Wie bei den Nürnberger Prozessen im Nachkriegsdeutschland sollte auch mit den Tokioter Prozessen ein Exempel statuiert und die Verantwortlichen für ihre schrecklichen Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg angeklagt werden - außer einem: dem japanischen Kaiser. Nach dreijährigen Untersuchungen, Anhörungen und Plädoyers endete jedoch alles im Chaos. Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines vergessenen Prozesses“

 

„Outrage“

(Spielfilm Japan 2010, 105 Min.)

„Um die Herrschaft in Tokyos Unterwelt ist ein erbitterter Machtkampf zwischen Yakuza-Klans entbrannt, bei dem jedes Mittel recht scheint und offene Rechnungen mit Gewalt beglichen werden. Regisseur Takeshi Kitano inszeniert ein lakonisches Yakuza-Epos und gibt dem Genre eine ironische Note, hält aber die Spannung bis zum Schluss...“

 

„Lost in Translation“

(Spielfilm USA 2003, 95 Min.)

„Der Hollywoodschauspieler Bob ist nach Tokio gereist, um dort einen Werbespot für Whisky zu drehen. An der Bar seines Luxushotels lernt er eines Nachts die wesentlich jüngere Amerikanerin Charlotte kennen. So verschieden die beiden auf den ersten Blick auch wirken, sind sie doch verbunden durch ihre Einsamkeit. Gemeinsam unternehmen sie einen kuriosen Streifzug durch die ihnen fremde Metropole Tokyo, den sie so schnell nicht vergessen werden...“

 

„Mit dem Zug durch Japans Westen“

(Dokumentarfilm, 45 Min.)

„Eines der interessantesten Reiseziele Japans ist die alte Kaiserstadt Kyoto. Alljährlich Pilgern Millionen von Touristen und Einheimischen zu den vielen Tempelanlagen der Stadt. Auch das größte Eisenbahnmuseum Japans, das "„Umekoji Steam Locomotive Museum" erfreut sich großer Beliebtheit. Hier dreht sich alles nur um Dampf. Wer sich einmal so richtig unter die Einheimischen mischen will, sollte eine Fahrt mit der elektrischen Straßenbahnlinie Keifuku Electric Railroad unternehmen“

 

„Selbst der Wind scheint zu weinen“

(Kurzfilm Frankreich 2016, 55 Min.)

„Akihiro, ein japanischer Journalist, soll eine Reportage zum 70. Jahrestag der Bombardierung Hiroshimas erstellen. Er beschließt, eine kurze Pause im Park einzulegen, um etwas Abstand zu den aufwühlenden Interviews zu gewinnen, die er führt. Dabei lernt er auf der Parkbank eine junge Frau kennen, Michiko. Schließlich verbringen sie den Nachmittag miteinander und Michiko beschließt, mit Akihiro einen Ausflug ans Meer zu machen“

 

„Der Kimono – Zauber aus Seide“

(Dokumentarfilm 2007, 45 Min.)

„Ein Zauber aus seidenen Fäden, ein Stück traditionelle japanische Kultur - der Kimono. Das körperlange, einteilige Gewand besticht durch seine Farbenpracht. Es wird von einem breiten Gürtel, dem prunkvollen Obi, gehalten. Einen Kimono richtig anzulegen und zu tragen bedarf langjähriger Übung. Die Dokumentation von 2007 zeigt den Kimono in all seinen Stadien und Facetten: von der Herstellung eines handgefertigten Seidenkimonos bis zu einer Kimonoschule in Tokyo“

 

„Kyushu – wo Japans grüner Tee wächst“

("360°" Georeportage, 50 Min.)

„Grüner Tee ist in Japan viel mehr als ein Getränk. Er kann als Schlüssel zur japanischen Kultur gesehen werden. Er ist Genuss, Philosophie und Lebenskunst in einem. Grünen Tee zu trinken, gilt in Japan als Kunst. Im Frühjahr wartet das ganze Land auf den sogenannten First Flush - die erste Ernte des edlen Sencha-Tees von der Insel Kyushu. Hier liegt das größte Bioteeanbaugebiet Japans. "360°" begleitet den Teebauern Kazuo Watanabe durch den Herstellungsprozess des legendären Grüntees, forscht nach dem Geheimnis seiner heilenden Kräfte und zeigt auch, wie sehr das Getränk und seine Zubereitungszeremonie Teil des gesellschaftlichen Lebens in Japan sind...“

 

„Vater und Sohn“

(Spielfilm Japan 2013, 130 Min.)

„Die Familie Nonomiya lebt ein stressiges Großstadtleben, Vater Ryota ist als Unternehmer auf den Erfolg seiner Firma aus und hat nicht viel Zeit für Frau und Kind. Am Stadtrand lebt die Familie Saiki in einfachen Verhältnissen, aber mit viel Zeit und Zuwendung füreinander. Eines Tages kreuzen sich die Schicksale der gegensätzlichen Familien, als sich herausstellt, dass die Söhne Keita und Ryusei bei der Geburt vertauscht wurden und sieben Jahre lang in der falschen Familie aufgewachsen sind. Nun stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung...“

 

„Naoko's Lächeln“

(Spielfilm Japan 2010, 125 Min.)

„Der Selbstmord eines gemeinsamen Freundes knüpft ein zartes Band zwischen den Jugendfreunden Toru und Naoko. Nach ihrer ersten gemeinsamen Liebesnacht landet die zerbrechliche junge Frau jedoch in einer Nervenklinik. Während Torus Hoffnung auf ihre Genesung immer mehr schwindet, lernt er die lebenslustige Midori kennen. Der introvertierte Literaturstudent ist aber noch nicht offen für eine neue Beziehung. Eine Adaptation des gleichnamigen Romans von Haruki Murakami“

 

„Erinnerung an Marnie“

(Spielfilm Japan 2014, 100 Min.)

„Anna leidet an Asthmaanfällen und wird deshalb von ihrer besorgten Pflegemutter aus der japanischen Großstadt ans Meer geschickt. Dort kann das introvertierte Mädchen endlich wieder durchatmen. Bei dem netten Ehepaar Oiwa kommt die Zwölfjährige zu Kräften, und während sie die vermeintlich neue Umgebung auskundschaftet, entdeckt sie stattdessen die Vergangenheit. Der Film ist eine aufregende Reise durch die fragile Psyche eines pubertierenden, fantasievollen Mädchens, das sich nichts mehr wünscht, als jemand anders zu sein, und dabei fast übersieht, wie wertvoll seine Gegenwart ist“

 

„Tokyo ersteht aus der Asche“

(Dokumentarfilm Frankreich 2016, 90 Min.)

„Tokyo ist seit mehr als 60 Jahren die größte Stadt der Welt. Sie ist Zentrum eines Ballungsraums von über 36 Millionen Einwohnern, noch immer auf Expansionskurs. Japans Hauptstadt gilt vielen als Stadt der Zukunft. Dabei war Tokyo noch vor 150 Jahren Edo - eine Stadt aus einfachen Holzbauten mit einer Million Einwohnern. Die Edo-Zeit endete im späten 19. Jahrhundert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Tokyo zweimal zerstört, zuerst durch ein großes Erdbeben, dann während des Zweiten Weltkriegs durch US-Bomben. Jedes Mal musste Tokyo von Grund auf neu aufgebaut werden“

 

„Piano Forest“

(Spielfilm Japan 2015, 95 Min.)

„Shuhei ist ein ehrgeiziger Junge, der in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten und Pianist werden möchte. Als er mit seiner Mutter zu seiner kranken Oma aufs Land zieht, lernt er in der neuen Schule den nicht so privilegiert heranwachsenden Kai kennen. Die beiden Jungen unterscheidet ihre Herkunft, aber das Klavierspiel verbindet sie, auch wenn ihre Beziehung zu diesem Musikinstrument völlig unterschiedlich ist. Aber eines Tages stehen sich die beiden Freunde als Rivalen gegenüber. Der Film ist Teil des Schwerpunktes Animationsfilm bei ARTE“

 

„Wilde Inseln: Japan“

(Dokumentarfilm, 45 Min.)

„Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen.Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe“

 

„Wo Japan jodelt“

(Dokumentarfilm, 45 Min.)

„Der Berg ruft. Dann machen sich viele Japaner auf den Weg in die japanischen Alpen. Sie liegen direkt am Pazifik, nur eine Tagestour von Tokyo entfernt. Wenn die erste Frühlingssonne scheint, pilgern täglich Tausende Menschen ins Gebirge. Sie sind auf der Suche nach Extremen: Nur an wenigen Orten auf der Welt fällt so viel Schnee wie hier. Während die Hochlagen unter einer zwanzig Meter dicken weißen Schneedecke liegen, blühen in den Tälern schon die Kirschblüten. Für die Bewohner der Japanischen Alpen ist dieser Kontrast völlig normal“

 

„Meine Tante aus Fukushima“

(Dokumentarfilm von Kyoko Miyake, 75 Min.)

„Es war der Super-GAU schlechthin. Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9 große Teile Japans. Fünf Monate später verlässt die junge Filmemacherin Kyoko Miyake London, um im entfernten Japan ihre Tante zu besuchen, deren Leben durch die Fukushima-Katastrophe völlig aus der Bahn geworfen wurde. Entgegen aller Prognosen hofft die alte Dame auf einen baldigen Neuanfang in ihrem zerstörten Heimatort Namie. Inmitten der verwüsteten und verlassenen Stadt sucht sie im Strahlenanzug ihre zerstörten Geschäfte auf. Ihr Optimismus scheint ungebrochen: Sie hofft darauf, bald schon, gemeinsam mit ihrem Mann, in ihre Heimatstadt zurückkehren zu können. Doch dann erklärt die Regierung die Stadt aufgrund der hohen Strahlungswerte endgültig zur Sperrzone. Aussagekräftige Archivaufnahmen ergänzen die persönlichen Kommentare. So werden etwa Privatvideos aus jener Zeit gezeigt, die die Idylle der kleinen Küstenstadt vermitteln. Es kommen auch Werbefilme der Atomenergie-Industrie zum Einsatz, die auf exemplarische Weise die Lüge der vermeintlichen Sicherheit atomarer Energie verdeutlichen. Die alptraumhaften Bilder der zerstörten Stadt kontrastieren mit dem Frohsinn und der Leichtigkeit Kunikos. Doch angesichts der zermürbenden Zustände wird im Laufe des Films aus der lebensfrohen Tante eine nachdenkliche und gebrochene Frau. Die persönliche Krise wird zum Sinnbild für die nationale Krise, der sich die japanische Gesellschaft ausgesetzt sieht. Das sehr persönliche Porträt gewährt Einblicke in eine traumatisierte Gesellschaft, die sich zwischen Hoffnung und Depression bewegt“

 

„Abenteuer Archäologie: Das Pompeji Japans - Ichijodani“

(Dokumentarfilm, 30 Min.)

„Westlich von Tokyo liegt ein einzigartiger Ausgrabungsort. Seit seiner Entdeckung ist es möglich, die wichtigsten japanischen Traditionen bis zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen. Die Stadt Ichijodani ist im Mittelalter entstanden. Und manche Wissenschaftler bezeichnen sie sogar als das Pompeji Japans. Teezeremonie, Gartenkunst und Architektur gehen zurück auf das mittelalterliche Japan. Aber wie haben sich diese Traditionen überhaupt entwickelt? Und warum sind sie bis heute in der japanischen Gesellschaft lebendig? Bisher gab es darüber nur lückenhafte Textquellen. Erst seit den Grabungen in Ichijodani weiß man Genaueres. Peter Eeckhout schaut den Archäologen dabei über die Schulter, wie sie Ichijodani, die Burgstadt des Adelsgeschlechts Asakura, freilegen: eine Stadt mit 10.000 Einwohnern aus dem 16. Jahrhundert, dem späten japanischen Mittelalter. Ein seltener Fund, denn damals wurde im ganzen Land mit Holz gebaut, einem Material, das nicht sehr witterungsbeständig ist. Ichijodani ist einzigartig in Japan, auch wegen seiner archäologischen Gärten und seinem Ausgrabungsort, um den die Archäologen kämpfen mussten. Noch in den 70er Jahren ist das Tal von Ichijodani ganz von Reisfeldern bedeckt. Geplant sind umfangreiche Bauarbeiten für die Landwirtschaft, doch dann kommen archäologische Funde zum Vorschein. Den Forschern wird klar, dass sich unter ihren Füßen ein Bodendenkmal befindet. Sie setzen alles daran, den Bau zu stoppen und das Gebiet unter Schutz zu stellen. Nun beginnen archäologische Grabungsarbeiten, die es in diesem Ausmaß in Japan nie zuvor gegeben hat"

 

„Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen“

(Dokumentarfilm, 45 Min.)

„Jedes Jahr im Herbst steigt der Shinto-Priester Hirose hoch zum Vulkan Unzen, um die Gottheit für das Herbstfest herunterzuholen. Sie soll den Vulkan besänftigen. Der Unzen, einer der großen aktiven Vulkane auf Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln, hat schon Feuer gespuckt und dabei vielen Menschen den Tod gebracht. Jetzt ist der Vulkan ein Nationalpark, bedrohlich, aber schön. Seit jeher ziehen die japanischen Vulkane die Menschen an. Sie glauben, dass auf den Gipfeln die Götter wohnen. So sagen die Priester der Shinto-Religion, dass so viel Macht göttlich sein müsse. Die faszinierende Naturgewalt des Vulkans Sakurajima im Süden von Kyushu lässt den Fotografen Takehito Miyatake nicht mehr los. Um Aufnahmen zu machen, fährt er jeden Monat zehn Stunden mit dem Auto zum Sakurajima, einem überaus aktiven Vulkan, der beständig Asche und Gestein in den Himmel wirft. Der Vulkan ist für ihn wie eine Geliebte, deren Reizen er sich nicht mehr entziehen kann. An den Hängen der Vulkane nutzen Bauern die fruchtbare Erde für den Reisanbau, Nudelmacher verwenden dieses Getreide und die heißen Quellen, um einmalige Delikatessen herzustellen. Und der Fischer Michihiro Harada fängt geschickt, noch mit Methoden aus der Zeit der Shogune, die amphibischen und schlauen Schlammspringer, die es massenhaft nur in der aus Vulkanasche bestehenden Ariake-See gibt. Denn auch die Tiere haben einen Weg gefunden, im Schatten der Vulkane zu leben, seien es Schlammspringer, Krabben oder Affen“

 

„Was du nicht siehst: Japan-Kyushu“

(Dokumentarfilm Frankreich, 2013, 30 Min.)

„ In Japan gelten die Vulkane als Sitz der Götter. Der Vulkan Aso auf der Insel Kyushu verkörpert in besonderer Weise die mystische Beziehung der Japaner zu den geologischen Ungeheuern. Auf dieser Insel, auf der von den mehr als 110 Vulkanen noch 60 aktiv sind, sucht Sophie Massieu in Begleitung eines japanischen Wissenschaftlers einen der größten gasspeienden Vulkane auf. Auf dem Kraterrand angelangt erfährt sie von Schwefelverkäuferinnen, dass es für die Japaner eine besondere Ehre ist, ganz nahe der Gottheit des Vulkans Aso zu sein, die man sich als lebendiges Wesen vorstellt.

Um diese fremdartige Glaubenswelt zu verstehen, begibt sich die blinde französische Journalistin zu einem buddhistischen und einem Shinto-Priester, deren Tempel sich unweit des Kraters befinden. Der Vulkan ist zwar ein gefährliches Ungeheuer, dessen Gnade man erbitten muss, aber es gewährleistet auch Wohlbefinden. In Kurokawa befolgt Sophie Massieu die Rituale, die unerlässlich sind, um in den Genuss der aus dem Vulkangestein sprudelnden wohltuenden Quellen zu kommen. In einem Ryokan, einem luxuriösen traditionellen Gästehaus, nimmt sie ein Bad in einem Onsen, einer 46 Grad heißen mineralreichen Quelle, wie sie die Japaner seit vier Jahrhunderten schätzen. Sophie Massieu hat auf ihrer Japanreise Einsicht in eine lebenswichtige Weisheit erhalten: Da die Menschen die Natur nicht zähmen können, müssen sie sie achten

Die junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer etappenreichen Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. So können auch wir lernen, die Welt "mit anderen Augen" zu sehen."“

 

„Schneeaffen - Könige des Winters“

(Dokumentarfilm, 50 Min.)

„Wenn in den japanischen Alpen der Winter beginnt, und die Temperatur weit unter dem Gefrierpunkt liegt: Dort fängt die Geschichte der Schneeaffen an, besonders die des acht Monate alten Hiro und seines Klans. Heiße vulkanische Quellen speisen den Fluss Yokoyu und halten ihn den Winter über eisfrei. Vor langer Zeit unternahm ein tapferer Stamm eine Reise epischen Ausmaßes. Die Stammesmitglieder zogen Tausende von Meilen durchs Land. Überquerten tückische Bergpässe und tief eingeschneite Täler.“

 

„Baukunst: Hoffnung nach der Katastrophe - Das Haus für alle von Rikuzentakata“

(Dokumentarfilm, 30 Min.)

„Im Jahr 2012 wurde im japanischen Küstenstädtchen Rikuzentakata ein Gemeindehaus eingeweiht, das auf Initiative von Architekten als "Minna no ie" (Haus für alle) entstanden ist. Es ist Teil einer Serie partizipatorisch entwickelter Bauten, die den Bewohnern der durch Tsunami und Erdbeben verwüsteten Tohoku-Region als Gemeinschaftseinrichtungen und Begegnungsstätten dienen sollen. Das Projekt, das in nur fünf Monaten realisiert wurde, erhielt auf der Biennale in Venedig 2012 den Goldenen Löwen. Ein Beispiel für Hilfsbereitschaft und Solidarität nach verheerenden Naturereignissen.“

 

„In der Welt zuhause (7/20): Tokyo - Die Metropole der Mikrohäuser“

(Dokumentarfilm Frankreich 2015, 25 Min.)

„Mit 13.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Tokyo eine der am dichtesten besiedelten Städte der Erde. Immer und überall fehlt es an Platz. Um sich dieser Situation anzupassen, gibt es in der 38-Millionen-Metropole eine architektonische Neuerung: die Mikrohäuser. Diese winzigen Häuschen wetteifern mit originellen Formen darum, sich sogar in die kleinsten Ritzen der Stadt einzufügen.

Philippe Simay trifft zunächst Satoishi. Er und seine Familie bewohnen ein Haus mit 25 Quadratmeter Grundfläche im angesagten Stadtbezirk Shibuya. Das fahnenstangenförmige Häuschen erstreckt sich über drei Etagen und verfügt deshalb über einen Wohnraum von 80 Quadratmetern. Die kleinen Flächen erfordern höchste Funktionalität bei der Raumnutzung.

Von der 28-jährigen Nami lernt der Philosoph, dass die Mikrohäuser nur funktionieren, weil die ganze Stadt als erweitertes Wohnzimmer konzipiert ist und beide eine Symbiose eingehen: Öffentliche Plätze ersetzen private Gärten, die zahllosen Restaurants das Esszimmer, und Automaten an jeder Straßenecke ergänzen den heimischen Kühlschrank. Ihre Partner treffen junge Japaner häufig in "Love Hotels"; Bücher lesen sie in Manga-Cafés. Der Architekt Manabu Naya hat eines der kleinsten Häuser Shibuyas entworfen. Seine Grundfläche beträgt gerade einmal 16 Quadratmeter. Er erklärt Philippe, welche Tricks er beim Bau angewandt hat, um Räume größer wirken zu lassen

Die Mikrohäuser Tokyos bilden nicht nur eine erfrischende Alternative inmitten von Wohnsilos und Einfamilienhäusern, sie sind auch ein Gegenentwurf zur Massenproduktion, die so typisch für das Japan des 20. Jahrhundert war.“

 

„In der Welt zuhause (15/20): Japan - Kyoto - Eine Ode an die Natur“

(Dokumentarfilm Frankreich 2015, 25 Min.)

„Kyoto - heute ist Japans einstige Kaiserstadt eine moderne Metropole. Dennoch gelingt es ihr, die größten Kulturschätze des Landes zu bewahren. So auch die hölzernen Handwerkshäuser, sogenannte Machiyas, von denen viele schon seit dem 17. Jahrhundert das Stadtbild prägen. Nachdem viele der traditionellen Wohnhäuser Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen wurden, hat ihre Beliebtheit in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen. 8.000 von ihnen sind noch über die gesamte Stadt verteilt, werden renoviert und wieder von Einheimischen bezogen. Basiert diese bewusste Entscheidung, in einem Machiya zu leben, auf kulturellen oder architektonischen Gründen? Aus welchem Impuls bewohnt man ein Haus, das tief in der traditionellen Lebensart verwurzelt ist?

Die Quintessenz japanischer Lebensart kommt in ihrer einfachen Architektur zum Ausdruck: in Brücken, Gärten und einer Natur, die hier überall zelebriert wird. Keiichiro lebt mit seiner Familie seit drei Jahren in einem der traditionellen Wohnhäuser, das er ganz im ursprünglichen Stil restaurieren ließ. Die vollständig aus speziell gezüchtetem Holz gestalteten Räume sind sehr wandelbar. Das "Design der Leere" im Sinne der japanischen Ästhetik schafft Platz für das Wesentliche: natürliche Materialien, schlichte Formen und klare Linien bilden einen offenen, lichtdurchfluteten Raum. Bis zum einfachsten Handgriff unterliegt alles einem Code. Auch die Gärtnerinnen befolgen exakte Anweisungen - alles hat seinen Platz. Denn in einem Machiya zu leben, heißt viel mehr, als es nur zu bewohnen ...“

 

„Mr. Shi und der Gesang der Zikaden (A Thousand Years of Good Prayers)“

(Spielfilm USA/Japan 2007, 78 Min.)

„Mr. Shi, pensionierter Raketentechniker aus China, besucht erstmals seine Tochter Yilan in den USA. Yilan hat sich von ihrem chinesischen Mann scheiden lassen, weswegen Mr. Shi sehr besorgt ist um das Wohl seiner Tochter. Während der agile Chinese trotz Sprachbarriere mit Menschen aus allen Herrenländern spielend in Kontakt kommt, bleibt die eigene Tochter verschlossen. Erst als der Vater ein traumatisches Erlebnis aus der Zeit der Kulturrevolution zur Sprache bringt, öffnet sich Yilans Herz.“

 

„360° GEO Reportage - Die Samurai von Fukushima“

(Dokumentarfilm, 55 Min.)

„Zum Ehrenkodex der japanischen Samurai gehört es, jedem Gegner und dem Schicksal mit Disziplin die Stirn zu bieten - doch gegen die Katastrophe, die 2011 die Küsten ihres Landes verwüstete, waren sie machtlos. Nur mühsam erholt sich Japan vom zerstörerischen Tsunami und dem atomaren GAU. Doch in diesem Jahr feiern die Samurai-Reiter in der Stadt Minamisoma auf der Insel Honshu erstmals wieder ihr legendäres Fest - aus Tradition und auch ein bisschen, um die seelischen Wunden zu heilen.“

 

„Zen Gärten“

(Dokumentarfilm, 40 Min.)

„Im traditionellen Weltbild der Japaner spielt die Natur eine wichtige Rolle. Und so haben auch Gärten einen entsprechend hohen Stellenwert. Berühmt ist das Land für seine Zen-Gärten, die als grandiose Miniaturlandschaften mit Bäumen, Büschen und Wasser Wirkung entfalten oder durch Kargheit und Minimalismus überzeugen. Aber sind Zen-Gärten mehr als reine Abbilder der Natur oder dekoratives Kunstwerk?

Was muss man über Zen wissen, um einen nach diesem meditativen, buddhistischen Konzept angelegten Garten zu verstehen? Der "Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen" ist ein 1499 gegründeter Zen-Tempel in Kyoto. Hauptattraktion des Tempels ist sein Garten, der wohl berühmteste Zen-Garten Japans: Der Hojo-Teien wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts im Kare-san-sui-Stil angelegt.

Die Dokumentation ist eine Reise durch die jahrhundertealten Zen-Gärten Kyotos und führt zu einem abgeschiedenen Zen-Kloster im Gebirge. "Erleuchtung ist die Erlösung vom Leiden", sagt Buddha. Die Dokumentation zeigt die besondere Art dieser japanischen Gartenarchitektur und geht der Frage nach, was Zen-Gärten mit Erlösung zu tun haben.“

 

„Die Evolution der Toilette“

(Dokumentarfilm, 50 Min.)

„Es ist ein Thema, über das nicht viel oder gern geredet wird - dabei sagt die Kulturgeschichte der Toilette mehr über die Zivilisation der Menschen aus, als man meinen möchte. Von den Latrinen der Römer bis hin zur Komfort-Location der heutigen Zeit zeigt der Umgang mit dem "Örtchen", wie es um die Kultur steht. In allen Ländern der Welt sieht dies etwas anders aus. Ob China, Japan, die Niederlande, Spanien, Indien oder Großbritannien - jedes Land hat seine eigenen Vorstellungen von Hygiene, praktischer Handhabung und nicht zuletzt: der Optik!“

 

„Spiele der Welt“

(Ein Film von Willy Meier, 30 Min.)

„Kyudo in Japan“

 

„Expedition Tsunami“

(Dokumentarfilm, 50 Min.)

„Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami in Japan im März 2011 brach ein Team von Geologen, Biologen und Ozeanografen auf, um zu ergründen, wie dieser Tsunami entstanden ist und warum er so verheerend war. Das Forschungsschiff war vier Wochen lang mit 25 Wissenschaftlern vor der Küste Japans unterwegs“

 

„Im Reich der Sinne“

(Spielfilm Japan/Frankreich 1976, Regie: Nagisa Oshima, 100 Min.)

„Die sexuellen Obsessionen eines Paares, seine zunehmende Isolierung von der Außenwelt und gegenseitige Abhängigkeit gipfeln in einem Mord aus Ekstase, dem das Opfer vorher zugestimmt hat ... Nagisa Oshimas Klassiker gilt als eines der radikalsten Werke der Filmgeschichte.“

 

„Die Sendung mit der Maus Spezial: Japan-Maus“

(30 Min.)

„Ralph Caspers lüftet Geheimnisse des japanischen Alltags Wie leben eigentlich die Menschen am anderen Ende der Welt? Um das herauszufinden, schickt die Maus Ralph Caspers nach Japan. Eine japanische Familie lädt ihn dort ein, ihren Alltag kennen zu lernen. Ralph erfährt, wie sie lebt und dass sich Japaner zur Begrüßung nicht die Hand schütteln. In einer Schule entdeckt er, wie kompliziert es ist, japanisch schreiben zu lernen: Mehrere Schriften mit Tausenden verschiedener Schriftzeichen stehen auf dem Lehrplan “

 

„Besuch bei Hokusai“

(Dokumentarfilm Frankreich 2014, 50 Min.)

„„Die große Welle vor Kanagawa“ des Japaners Katsushika Hokusai (1760-1849) zählt zu den berühmtesten Holzschnitten. Das Werk ist Teil seiner Reihe der "36 Ansichten des Berges Fuji". Der Künstler ist auch bekannt für seine erotischen Zeichnungen und als erster Mangaka der Geschichte. Hokusais Werk umfasst neben Ölgemälden und Buchillustrationen rund 30.000 Zeichnungen. Im Pariser Grand Palais waren bis Januar 2015 in einer großen Werkschau etwa 500 Werke des Künstlers zu sehen“

 

„Touching the Sound – Die Klangwelt des blinden Pianisten Nobuyuki Tsujii“

(Ein Film von Peter Rosen, 50 Min.)

„Der japanische Pianist Nobuyuki Tsujii wurde 1988 blind geboren, zeigte aber schon in frühester Kindheit große musikalische Begabung und vermochte sein größtes Handicap in Stärke zu verwandeln: Das Klavier wurde ihm zum klangvollen Ausdrucksmittel seiner inneren Welt. Nobuyuki spielte mit zwei Jahren "Jingle Bells" auf seinem Spielzeugklavier, als er die Melodie ganz beiläufig - aus dem Nebenraum von seiner Mutter gesungen - gehört hatte. Im Alter von vier Jahren begann schließlich seine kontinuierliche musikalische Ausbildung, mit zehn Jahren hatte er bereits sein Bühnendebüt mit den Osaka Century Symphonikern“

 

„Die Bucht“

(Dokumentarfilm USA 2009, 85 Min.)

„Alljährlich werden in dem japanischen Küstenort Taiji etwa 2.000 Delfine in eine von außen nicht einsehbare Bucht getrieben. Ein Teil der Tiere wird gefangen und an Meeresparks und Delfinarien verkauft. Der Großteil von ihnen wird jedoch trotz des seit 1986 geltenden kommerziellen Walfangverbots brutal abgeschlachtet und anschließend als Delikatessen verkauft. Der Oscar-gekrönte Dokumentarfilm begleitet Umweltaktivisten, die mit aufwendigen Mitteln und gegen massiven Widerstand der japanischen Behörden erstmals das ganze Ausmaß des Tierschutzskandals dokumentieren“

 

„Akira“

(Zeichentrickfilm Japan 1988, 124 Min.)

„„Akira“ führt in das futuristische Neo-Tokyo des Jahres 2019: Die Stadt befindet sich im Chaos. Aus dem Volk revoltieren vor allem die Studenten gegen eine Obrigkeit, die sie bei den Reformen übergangen hat. Doch der Staat schlägt brutal zurück. Kaneda ist Anführer einer Motorradgang und muss zusehen, wie sein Freund Tetsuo nach einem Unfall übersinnliche Fähigkeiten entwickelt. Mit seinen Allmachtsfantasien und seiner Zerstörungswut ähnelt er immer mehr Akira, dem Monster, das vor 30 Jahren Tokyo zerstört hat. Kaneda versucht alles, um die Katastrophe zu verhindern“

 

„Wie der Wind sich hebt“

(Zeichentrickfilm Japan 2013, Regie: Hayao Miyazaki, 120 Min.)

„Der kleine Jiro möchte Flugzeugkonstrukteur werden und setzt alles daran, seinen Traum zu verwirklichen. Er wird erfolgreicher Ingenieur und trifft Naoko, die Liebe seines Lebens. Doch dann nehmen die Dinge einen schlimmen Verlauf und Jiros Leben gleicht weniger einem Traum als einem Alptraum. In seinem letzten Film erzählt Oscarpreisträger Hayao Miyazaki die Geschichte von Jiro Horikoshi, dem japanischen Flugzeugpionier, dessen Konstruktionen im Pazifik-Krieg eingesetzt wurden“

 

„Reise durch Amerika. Brasilien – Japanische Emigranten am Amazonas“

(Dokumentarfilm, 25 Min.)

„Brasilien erlebte zwischen 1910 und 1929 eine Einwanderungswelle: In knapp 20 Jahren kamen mehr als eineinhalb Millionen Migranten vor allem als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft ins Land. Die meisten von ihnen suchten nach dem Ersten Weltkrieg auf dieser Seite des Atlantiks einen Neubeginn. In den 1920er Jahren erhielt eine kleine Gruppe japanischer Bauern ein Stück Land im Amazonasgebiet. Nach jahrelanger Arbeit sind ihre Nachkommen heute dank reicher Bodenschätze wohlhabende Farmer geworden“

 

„Ran“

(Spielfilm Japan 1985, Regie: Akira Kurosawa, 155 Min.)

„Inspiriert von Shakespeares "König Lear" und der Biografie des Militärs Mori Motonari inszeniert Akira Kurosawa mit "Ran" die dramatische Geschichte eines alternden Königs und seiner drei Söhne im Japan des 16. Jahrhunderts. Das Epos ist nicht nur ein beeindruckendes Filmspektakel mit einer einzigartigen Ausstattung, sondern auch eine berührende Parabel über das Individuum auf seiner Suche zwischen Gut und Böse, zwischen Macht und Sehnsucht nach Erfüllung und Frieden“

 

„Tschernobyl, Fukushima - Leben im Risikogebiet“

(Dokumentarfilm Frankreich 2016, 90 Min.)

„30 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl und fünf Jahre nach dem GAU von Fukushima wirken die Folgen dieser Katastrophen weiter fort - nicht nur in den direkt betroffenen Regionen, sondern auch in den sogenannten schwach kontaminierten Siedlungsgebieten. Menschen aus Weißrussland, Norwegen und Japan schildern ihren Alltag und geben Einblick in die langfristigen Folgen von Reaktorunfällen“

 

„Der Architekt Tadao Ando - Von der Leere zur Unendlichkeit“

(Dokumentarfilm Deutschland, 25 Min.)

„Die Dokumentation porträtiert den japanischen "Meister des Minimalismus": Tadao Ando. Seine preisgekrönte Architektur aus Sichtbeton schafft die spektakuläre Verbindung zwischen japanischer Tradition und zeitgenössischer Moderne. Der Film ist eine Reise zu den Gebäuden des weltberühmten Architekten und in das Universum Andos, der seine Werke selbst kommentiert“

 

„Nachlass“ (Omokage)

(Kurzfilm Japan 2010, Regie: Maki Satake, 20 Min.)

„Die Japanerin Maki Satake geht in "Nachlass" anhand von Fotos ihres verstorbenen Großvaters, der sie als Kind oft fotografiert hat, auf Spurensuche: Sie reist zurück an die Orte, wo die Bilder entstanden sind, setzt Schwarz-Weiß-Fotos und Realität, Vergangenheit und Gegenwart zueinander in Beziehung und lässt die Erinnerungen lebendig werden“

 

„Hachiko“

(Spielfilm USA 2009, 85 Min.)

„Der sympathische Musikprofessor Parker Wilson (Richard Gere) lebt mit seiner Familie in einem beschaulichen Städtchen in New England. Als er eines Abends, wie immer, mit dem 17-Uhr-Zug von der Arbeit kommt, läuft ihm ein Hundewelpe vor die Füße. Das herrenlose Tier ist aus einer beschädigten Transportkiste gefallen, Adresszettel fehlen. Kurz entschlossen nimmt Parker das putzige Kerlchen mit nach Hause. Trotz aller Bemühungen bleiben sämtliche Versuche, den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen, erfolglos. Also behält Parker den Hund“

 

„NaturNah: Zen in Planten un Blomen - Der Japanische Garten wird 25“

(Dokumentarfilm, 30 Min.)

„Europas größter Japanischer Garten liegt in Hamburg und ist in den vergangenen Jahren leider etwas aus der Form gegangen. Nun soll Landschaftsplaner Markus Weiler ihn für die Stadt geburtstagsfein machen. Eigentlich ist er der richtige Mann dafür. Denn vor 25 Jahren betreute er als junger Bauleiter den Aufbau. Weiler ging dafür sogar ein halbes Jahr in Hamburgs Partnerstadt Osaka, lernte dort bei dem Meister des Fachs das diffizile Handwerk. Doch jetzt macht er seit Jahren einen leitenden Bürojob und muss feststellen: sein Wissen über die hochkomplexe Gartenwelt der Asiaten ist auch etwas in die Jahre gekommen. Das Einzige woran er sich ganz genau erinnert: man kann da als Europäer unglaublich viel verkehrt machen!“

 

„So schläft die Welt - Japan“

(Dokumentarfilm, 25 Min.)

„In Tokyo gehören Schlafmangel und chronische Müdigkeit zum Alltag. Dafür machen Japaner zwischendurch öfter mal ein Nickerchen: in der U-Bahn, im Büro, in der Schule. Dr. Feld fragt sich, ob die Japaner tagsüber aus Erschöpfung schlafen oder ob das zu ihrem Lebensstil gehört und ob der enorme Leistungsdruck an allem die Schuld trägt.

Japanische Schlafforscher versuchen herauszufinden, ob in ihrem Land wirklich zu wenig geschlafen wird und welche Folgen das für die Gesundheit hat. Wie müde sind japanische Büroangestellte, Schüler oder junge Eltern? Was brauchen sie, um gut zu schlafen? Dr. Michael Feld besucht einen der besten Futonmeister Japans, begleitet junge Tokyoter in ein Kapselhotel und lässt sich zeigen, wo man mitten in Tokyos Zentrum für weniger als 10 Euro übernachten kann.

Die Japaner sind nicht so anspruchsvoll bei der Auswahl ihres Schlafplatzes und schlafen nachts weniger als die Europäer. Aber sie haben auch eine andere Einstellung zum Thema Schlaf. Hilft ihnen das vielleicht, ihren anstrengenden Lebensstil besser zu verkraften und trotz Schlafmangel nicht krank zu werden? Dr. Feld hinterfragt gängige Vorurteile und macht sich auf die Suche nach neuen Erkenntnissen“

 

„Planet Schule: Quarks bei Planet Schule: Fukushima - Kein Ende in Sicht“

(Dokumentarfilm, 30 Min.)

„Auch Jahre nach dem Unglück im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi arbeiten die Japaner unentwegt daran, die Folgen der Reaktorkatastrophe in den Griff zu bekommen. "Quarks"-Moderator Ranga Yogeshwar ist nach Japan gereist und hat in Fukushima eigene Strahlenmessungen vorgenommen. Das Team um den Wissenschaftsjournalisten hat als erstes ausländisches Reporterteam solch umfassenden Zugang und derart exklusive Drehmöglichkeiten gehabt. Dabei konnten sich die Journalisten unter anderem sowohl vom Kontrollraum in Block 1 als auch vom Abklingbecken in Block 4 ein Bild vom Stand der Aufräumarbeiten machen“

 

„Mit dem Zug durch Japan“

(Dokumentarfilm von Susanne Mayer-Hagmann, 45 Min.)

„Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokyo im Jahre 1964 wurde der Shinkansen der staunenden Welt zum ersten Mal vorgestellt. Einen Zug dieses Typs hatte es - was Form und Geschwindigkeit anging - bis dato nicht gegeben. Er war Vorreiter einer neuen Bahnepoche, der Epoche der Schnelltriebwagen wie dem TGV oder dem ICE. Die japanischen Superzüge erreichten mit ihren konstanten 200 Stundenkilometern eine Reisegeschwindigkeit, an die bislang nicht zu denken war. Stück für Stück breiteten sich die speziellen Shinkansen-Strecken über ganz Japan aus. Wie ein eisernes Rückgrat halten sie die Insel zusammen. Japan ist aber nicht nur das Land von Geschwindigkeit und Hochtechnologie. Dampfbahnen sind im Land der aufgehenden Sonne zwar selten geworden, aber es gibt sie noch. Zum Beispiel die Oigawa Railway, die ihre Fahrgäste durch das berühmte Teeanbaugebiet Kawane bis in die Berge bringt“

 

„Medizin in fernen Ländern: Japan - Die Geheimnisse der Sumoringer“

(Dokumentarfilm Frankreich, 30 Min.)

„Auf seiner Reise um die Welt entdeckt der erfahrene Arzt Bernard Fontanille, welche Methoden die Menschen entwickelt haben, um Krankheiten zu kurieren und Schmerzen zu lindern - und inwiefern die medizinischen Praktiken eines Landes auch die Grundlagen einer Kultur widerspiegeln
In Japan trifft Bernard Inui Tomoyuki, einen medizinischen Betreuer von Sumoringern.“

 

„Made in Tokyo - Kunst, Mode und Musik “

(Dokumentarfilm, 30 Min.)

„Tokyo ist die Heimat vieler Künstler, Artisten und weiterer kreativer Köpfe. Einer der berühmtesten Pop-Art-Künstler von Japan, Keiichi Tanaami, hat hier sein Atelier. Seine bunten Bilder sind von Kindheitserinnerungen und Traumwelten inspiriert. Tokyos Straßen sind Laufstege für originell gekleidete Frauen. Eine der erfolgreichsten Modebloggerinnen ist Juno Suzuki. Sie fotografiert Mode und arbeitet als Fotomodell. Ebenso wichtig wie Mode ist in Tokyo die Musik. Tausende junge Japaner hoffen, als Musiker erfolgreich zu werden“

 

„Ein Affe für jede Jahreszeit“

(Dokumentarfilm, 40 Min.)

„Bekannt sind die Bilder von den japanischen Schneeaffen, die sich mitten im eisigen Winter an heißen, dampfenden Quellen aufwärmen, die Bärte vereist und die Gesichter rot gefroren. Vor 40 Jahren galt dieses Verhalten als Sensation und ging durch die Weltpresse. Heute weiß man, dass die Rotgesichtsmakaken im entlegenen Jigokudani-Tal jedes Jahr aufs Neue auf diese Art gegen die Härten des Winters ankämpfen“

 

„Das Gold der Samurai“

(Dokumentarfilm, 40 Min.)

„Zwei übermannshohe goldene Fische locken im Frühjahr 2005 hundertausende Besucher nach Nagoya, in eine Ausstellung, in der sich alles um diese goldenen Schutzsymbole für die Burg der Stadt dreht. Die Gesichter der Besucher strahlen mit der glänzenden Oberfläche der Fische um die Wette, und die Begeisterung wird grenzenlos, wenn man nach stundenlangem Warten endlich das magische Metall mit der Hand berühren darf

Für wenige Sekunden nur, die Menschenschlange schiebt sich unaufhörlich weiter. Diese Massenbegeisterung für die goldenen Fische von Nagoya hat zwei Gründe: Die Japaner verehren Gold als Glücksbringer, und die Burg von Nagoya, auf dessen Dach die Fische nach der Restaurierung und der Ausstellung wieder Platz finden werden, steht für die wichtigste Epoche in der Geschichte des Landes“

 

„Hessenreporter: Spurensuche auf Japanisch - Unterwegs mit hessischen Mountainbikern“

(Reportage, Deutschland 2013, 30 Min.)

„Sie wollen hoch hinaus mit ihren Fahrrädern - bis auf den Berg Fuji. Die Hinterländer Mountainbiker haben sich dieses Mal ein asiatisches Ziel in den Kopf gesetzt. Sie wollen hessische Spuren in Japan entdecken und den 3.776 Meter hohen Berg besteigen. Werden sie es schaffen? In Marburg im Japanzentrum fängt ihre Reise an. Hier in der Universität versuchen sie erste Hinweise zu finden auf Hessen, die nach Japan ausgewandert sind. Noch ist ihre Reise in weiter Ferne, doch bald schon finden sie sich im dichten, sehr chaotischen Autoverkehr Nagasakis wieder

In Japans Großstädten sind sie mit ihren Rädern absolute Ausnahme, da müssen sie ganz schön aufpassen. Zeit zum Angsthaben bleibt nicht, denn sie haben für ihre achttägige Reise ein strenges Programm - da ist es schon schlimm genug, dass sie manches Mal Schwierigkeiten haben, den Weg zu finden. Ob Bäcker, Handelsvertreter oder Fotoapparate-Produzent, ihre Suche ist voller Hindernisse - und da ist ja auch noch der Wunsch, mal auf einem Hochhaus zu radeln und den Berg zu besteigen, der leider mit Schnee bedeckt ist und ganz schön hoch

Reportage aus der Reihe "Hessenreporter" von Petra Stein.

 

„Karaoke! – Singen bis das Mikro glüht“

(Dokumentarfilm Frankreich 2014, 52 Min.)

„Karaoke gilt oft als spießiger Zeitvertreib, bei dem zu schlechter Musik falsch gesungen wird. Und doch hat der "Gesangssport" weltweit viele Millionen Anhänger und die Karaoke-Industrie boomt. Allein in Japan wird jährlich ein Umsatz von rund 4 Milliarden Euro erzielt. Grund genug, sich mit dem Phänomen Karaoke näher zu beschäftigen...“

 

„Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Kyoto, Form und Leere“

(Dokumentarfilm Deutschland 2002, 20 Min.)

„Der Name Kyoto ruft Bilder herbei von einem Japan vor der Moderne. Rotgestrichene Shinto-Tore, Kimonos, Kirschblüte, alte Tempel, kahlgeschorene Mönche, Paläste der Kaiser, die tausend Jahre lang hier residierten, und Paläste der Shogune, die mit hr Hand regierten. Kyoto, denkt man, ist eine schöne alte Stadt“

 

„Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks - Leben auf Japans Vulkanen“

(Dokumentarfilm Deutschland 2014, 45 Min.)

 

„Winterzauber in Japan“

(Dokumentarfilm Deutschland 2005, 20 Min.)

„Ob Chiliernte im Schnee oder klösterliche Riten - die Facetten Japans sind zahllos. Und gerade im Winter erlebt man Japan von einer ungewohnten Seite.
Die Dokumentation "Winterzauber in Japan" stellt diese Seite vor“

 

„Japanese Delight“

(Dokumentarfilm Frankreich 2012, 60 Min.)

„Die 15. Tanzbiennale von Lyon ist der Schauplatz einer Performance der besonderen Art. Die Organisatoren des Festivals haben für die Show „Japanese Delight“drei japanische Ensembles der Extraklasse gewonnen, die den Zuschauer mit Street-Dance auf höchstem Niveau zum Staunen bringen“

 

„Japan: Berggeister und Schneegestöber“

(Dokumentarfilm Deutschland 2005, 15 Min.)

„Japan ist mehr als Tokyo und Toyota. In den ländlichen Provinzen trifft man auf Menschen mit exotischen Bräuchen. Dort ist Japan noch traditionell und man findet die Wurzeln der modernen Wirtschaftsmacht. Die Dokumentation "Japan: Berggeister und Schneegestöber" stellt japanische Bräuche vor“

 

„Kikis kleiner Lieferservice (魔女の宅急便)“

(Animationsfilm Japan 1989, Regie: Hayao Miyazaki, 90 Min.)

„Nachwuchshexe Kiki ist 13 Jahre alt. Nach Hexensitte gilt es nun, ein Jahr fern von Zuhause zu verbringen. Frohgemut besteigt Kiki mit Kater Jiji ihren Besen, und los geht's. Sie landen in einer quirligen Hafenstadt, wo ihnen die nette Bäckerin Osono ein Quartier unter dem Dach gibt. Weil Kikis Zauberkräfte sich noch aufs Fliegen beschränken, kommt ihr die Idee, mit einem Lieferservice den Lebensunterhalt für sich und Jiji zu bestreiten. Gleich bei ihrem ersten Lieferflug wird's turbulent“

 

„Big in Japan - Ein Zeichner im Land der Zeichen“

(Dokumentarfilm Deutschland 2015, 45 Min.)

„Der puristische Zeichner Nicolas Mahler ist der erste deutschsprachige Künstler, den die Japaner überhaupt eingeladen haben, im berühmten Manga-Museum in Kyoto auszustellen. Kennzeichen seiner Arbeit sind der Minimalismus, die Einfachheit, die Liebe zum Detail, die sich vortrefflich in der japanischen Gesellschaft finden. Der 45-jährige Wiener hat sich vor allem mit den Comic-Adaptionen von Thomas Bernhards "Alte Meister", Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" und der Reihe rund um "Flaschko, der Mann in der Heizdecke", internationale Anerkennung verschafft“

 

„Beste Designbars der Welt - Wucht des Panoramas“

(Dokumentarfilm Deutschland 2010, 26 Min.)

„Die japanische Hauptstadt Tokyo zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten der Welt. Tag und Nacht herrscht auf den Straßen der Metropolen hektisches Treiben. Rückzugsorte sind rar. 2003 wurde der Roppongi Hills Mori Tower errichtet. Im 51. Stock des 238 Meter hohen Turms befindet sich der exklusive Roppongi Hills Club. Sein spektakuläres Panorama, auf das das gesamte Designkonzept ausgerichtet ist, ist einem Kreis von 3.400 Mitgliedern vorbehalten - vornehmlich Konzernchefs und Diplomaten -, die hier auf dem sogenannten Marktplatz des 21. Jahrhunderts einen Rückzugsort finden“

 

„Kirschblütenfest in Japan“

(Dokumentarfilm Deutschland, 45 Min.)

„Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings. Sie ist Symbol der vergänglichen Schönheit und besagt, dass das Leben schön aber kurz ist. Sakura ist mehr als ein Baum. Für die Japaner ist Sakura gleichbedeutend mit Wiedergeburt, Leben und Hoffnung. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten in rosa und weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön. In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans das Kirschblütenfest mit Freunden, Kollegen oder Familie“

 

„Ponyo - Das große Abenteuer am Meer (崖の上のポニョ)“

(Animationsfilm Japan 2008, Regie: Hayao Miyazaki, 95 Min.)

„Das Goldfischmädchen Ponyo lebt mit seinen vielen hundert Schwestern in der Obhut ihres Vaters, des Meereszauberers Fujimoto. Als Ponyo allein im Meer auf Entdeckungsreise geht, verfängt sie sich in einem Einmachglas. Der Junge Sosuke fischt das Glas am Strand aus dem Wasser, befreit den süßen Goldfisch, nennt ihn Ponyo und nimmt ihn mit nach Hause. Doch Fujimoto, der den Menschen misstraut, holt seine Tochter in sein Unterwasserreich zurück und sperrt sie ein. Ponyo hat Sosuke liebgewonnen und will nur noch eines: zu ihm, zu den Menschen“

 

„Arrietty - Die wundersame Welt der Borger (借りぐらしのアリエッティ)“

(Animationsfilm Japan 2010, Regie: Hiromasa Yonebayashi, Drehbuch: Hayao Miyazaki, 90 Min.)

„Borger sind kleine Leute, gerade mal handgroß, die sich von den Menschen borgen, was sie zum Leben brauchen, und nur so kleine Mengen nehmen, dass es nicht auffällt. Unentdeckt lebt Arrietty mit ihren Eltern im Haus einer älteren Dame. An ihrem vierzehnten Geburtstag darf Arrietty ihren ersten Borge-Ausflug in die Wohnräume der Menschen unternehmen. Flink und gewandt erklimmt sie mit ihrer Kletterausrüstung Tische und Schränke, doch dann passiert, was nicht passieren darf.Der Junge Sho sieht sie. Er ist zu Besuch bei seiner Großtante und soll hier Kräfte für seine bevorstehende Herzoperation tanken. Sho meint es gut mit Arrietty“

 

„Sushi in Suhl“

(Spielfilm Deutschland 2012, 90 Min.)

„Der Koch Rolf Anschütz führt zusammen mit seiner Frau Ingrid die Gaststätte Waffenschmied im thüringischen Suhl, langweilt sich aber mit der traditionellen Küche seiner Heimat. Aus Spaß improvisiert er nach einem internationalen Kochbuch für seine anfangs verunsicherten Freunde auf "japanischen" Möbeln ein "japanisches" Gericht, wie er es sich vorstellt. Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Anschütz bald zu einem wahren Japan-Experten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der DDR hinaus bekannt wird. Doch alles hat seinen Preis“

 

„Japan - Porzellanmanufaktur in der Kakiemon-Tradition“

(Dokumentation Niederlande 2012, 55 Min.)

„Mit der Darstellung der Produktion des berühmten japanischen Kakiemon-Porzellans schildert die Dokumentation die Weitergabe einer jahrhundertealten Tradition, die Teil des japanischen Kulturerbes ist. Dabei verdeutlichen die Aufnahmen der Handwerker bei ihrer beschaulichen Arbeit die Anmut ihrer Gesten und die Schönheit von Werkstoffen und Farben“

 

„Gebet - Inori“

(Dokumentarfilm Japan 2012, 66 Min.)

„In einem kleinen japanischen Bergdorf gibt es ausschließlich alte Menschen. Die Jugend ist fortgezogen, um Arbeit in der Stadt zu finden. Die Alten leben im Rhythmus der Jahreszeiten, in völligem Einklang mit der Natur. Pedro González-Rubio filmte das Gesicht eines ländlichen, abgeschiedenen Japans, das nur selten gezeigt wird“

 

„Die letzten Glühwürmchen (火垂るの墓)“

(Animationsfilm Japan 1988, Regie: Isao Takahata, 85 Min.)

„Japan, 1945: Zwei Waisenkinder irren obdachlos durch das zerstörte Kobe. - Erschütternder Antikriegsfilms, ein Meisterwerk des japanischen Anime. Der 14-jährige Seita und seine kleine Schwester Setsuko haben ihre Mutter durch die Bomben verloren. Eine Tante nimmt die Kinder auf, jedoch sind ihr die zwei zusätzlichen Esser ein Dorn im Auge. Seita zieht mit seiner Schwester davon. Aber wo sollen sie hin? An einem kleinen See abseits der Stadt versuchen die beiden schließlich, ein wildes Leben allein zu führen, aber das erweist sich als Ding der Unmöglichkeit“

 

„Entdeckungsreisen ans Ende der Welt: Japan - Hokkaido und Honshu“

(Dokumentarfilm USA 2008, 24 Min.)

„Der amerikanische Naturfotograf Art Wolfe lädt in der Dokureihe zu einer Entdeckungsreise in die entlegensten Gegenden der Erde ein. In dieser Folge: Für viele ist Japan ein Land, das niemals stillsteht. Aber Japan hat eine ebenso beeindruckende andere Seite: Gerade im Winter bietet sich abseits der Metropolen eine faszinierende, durch Stille und Schlichtheit geprägte Landschaft“

 

„360° Geo Reportage Miyako - Insel des langen Lebens“

(Dokumentarfilm von Svea Andersson, Frankreich/Deutschland 2006, 55 Min.)

„Auf der japanischen Insel Miyako werden die Menschen am ältesten und bleiben dabei meist gesund. Hier gibt es viele über Hundertjährige. "360°Geo Reportage" erzählt von diesen Menschen, die die Welt seit einem Jahrhundert kennen und immer noch mitten im Leben stehen.“

 

„Schätze der Welt - Erbe der Menschheit. Itsukushima, Japan - Sprechende Natur“

(Dokumentarfilm Deutschland 2001, 15 Min.)

„Torii Schintoismus und Zen-Buddhismus, die beiden großen Religionen Japans, treffen auf der Insel Itsukushima (Miyajima) zusammen. Der Schinto-Schrein von Itsukushima, auf Pfählen in den Uferschlamm gebaut, mit seinem großen roten Tor, das im Wasser weit vor der Insel steht, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans“

 

„Ein Leben im Zeichen des Zen“

(Dokumentarfilm Japan 2004, 52 Min.)

„Die Dokumentation gibt tiefe Einblicke in den Zen-Buddhismus und taucht in das Leben eines Tempels und seines geistigen Oberhaupts in einem der wichtigsten Klöster Japans ein. Der Tempel wurde im 13. Jahrhundert von Meister Dogen gegründet. Der schriftkundige Mönch richtete das erste Kloster des Zen-Buddhismus ein und gab die Lehre Buddha Shakyamunis als spirituellen Pfad der Befreiung und Erleuchtung weiter“

 

„Dashi, so schmeckt Japan!“

(Dokumentarfilm Japan/Frankreich 2014, 43 Min.)

„In der japanischen Küche verleiht der Fischsud Dashi zahlreichen Speisen ihre unverkennbare Geschmacksnote. Das Instant-Pulver wird aus drei verschiedenen Grundzutaten gewonnen, die jeweils für einen eigenen Naturraum stehen: Bonito-Flocken, gewonnen aus dem Meer, Kombu-Algen von der Küste und getrocknete Shiitake-Pilze aus dem Wald. Wer sich auf die Suche nach diesen Zutaten begibt, erkundet wesentliche Facetten der japanischen Kultur und lernt mehr über das Verhältnis der Japaner zur Natur“

 

„Zatoichi - Der blinde Samurai“

(Spielfilm Japan 2003, 110 Min.)

„Ein blinder Masseur kommt in ein kleines japanisches Bergdorf. Die Mitglieder einer gnadenlos herrschenden Bande erfahren schmerzhaft, dass er ein meisterhafter Schwertkämpfer ist. Japan im 19. Jahrhundert: Niemand würde vermuten, dass der blinde Masseur Zatoichi zu den besten Schwertkämpfern des Landes gehört, denn der unscheinbare Mann verhält sich äußerst zurückhaltend und unauffällig. Auf seiner Wanderung gelangt Zatoichi in ein abgelegenes Bergdorf, dessen Bewohner unter der brutalen Herrschaft des Ginzo-Clans zu leiden haben“

 

„Sühne (Shokuzai) Teil 1 / Teil 2“

(Spielfilm Japan 2013, Regie: Kiyoshi Kurosawa, 115/150 Min.)

„Ein Dorf in Japan - vier kleine Mädchen werden Zeuginnen am Mord ihrer Freundin und Klassenkameradin Emili. Traumatisiert ist keines der Kinder dazu in der Lage, sich an das Gesicht des Mörders zu erinnern. Emilis Mutter Asako, die mit dem Gedanken daran, dass der Mörder ihrer Tochter noch nicht gefasst ist, nicht leben kann, bestellt die vier Mädchen zu sich nach Hause. Falls sie sich nicht an das Aussehen des Täters erinnern, würden sie ihr restliches Leben dafür büßen“

 

„Imperium - Das Schwert der Shogune “(Terra X)

(Dokumentarfilm Deutschland 2010, 43 Min.)

„Japan ist ein Land der Krieger, das in seiner Geschichte über lange Perioden hinweg von Kriegen zerrissen wurde. Der strenge Kodex der Samurai ist aus diesen Kriegen geboren. "Den Krieger kümmert es nicht, ob man ihn ein Ungeheuer oder einen Hund nennt; die Hauptsache ist der Sieg!" schreibt ein japanischer Kriegsherr des 16. Jahrhunderts. Endlich, nach jahrhundertelangen Kriegen zwischen den vielen Fürsten, gelingt es einem von ihnen, das Land unter seiner Herrschaft zu einen. Tokugawa Ieyasu begründet eine Dynastie, die das Land bis ins 19. Jahrhundert friedlich regieren wird“

 

„Tokyo-ga - Ein gefilmtes Tagebuch“

(Dokumentarfilm Deutschland 1990, 90 Min.)

„Im Frühjahr 1983 reist Wim Wenders zusammen mit seinem Kameramann Ed Lachman nach Tokyo, um den Spuren des 1963 verstorbenen Filmregisseurs und Chronisten der sich rasch verändernden japanischen Gesellschaft, Yasujiro Ozu, zu folgen. Der Dokumentarfilm ist ein beeindruckendes Filmdokument über eine faszinierende Stadt, über die Entfremdung und das Filmemachen“

 

„Die Samurai - Liebe, Grausamkeiten und Intrigen “

(Dokumentarfilm GB 2013, 53 Min.)

„Seit dem 8. Jahrhundert werden die Samurai als todesmutige Elitekrieger verehrt. Ihre überragende Kampfkunst, ihr ungewöhnlicher Mut und vor allem ihr spezieller Ehrenkodex sind weltbekannt. Aber sind die fernöstlichen Ritter wirklich die Helden aus dem Bilderbuch?“

 

„Ninja - Japans Schattenkrieger“

(Dokumentarfilm GB/Japan/USA 2011, 50 Min.)

„Ninja - wer denkt da nicht an schwarz vermummte Killer in der Nacht? Aber nur wenige kennen die Wahrheit hinter diesem Hollywoodklischee: Die in ihrer Zeit gefürchteten Ninja lebten seit dem 14. Jahrhundert westlich von Kyoto. Jahrhundertelang verteidigten sie ihre Unabhängigkeit gegen die machthungrigen Feudalherren der umgebenden Provinzen. Die Dokumentation erzählt in aufwendigen Reenactments das Leben des jungen Tanba, der in seinem Dorf vom Großvater zum Ninja-Meister ausgebildet wird“

 

„Erbe der Menschheit: Hiroshima, Japan - Die Bombe und die Zeit“

(Dokumentarfilm Deutschland 2001, 20 Min.)

„Am 6. August 1945, um acht Uhr fünfzehn am Morgen, blieb in Japan die Zeit stehen: Die Amerikaner warfen die erste Atombombe auf das Land. Nach dem Krieg wurde Hiroshima völlig neu erbaut und ist heute eine geschäftige Großstadt. Es gibt immer noch Atombombenopfer, aber man begegnet ihnen nicht. Sie leben zurückgezogen und passen nicht in die moderne Stadt. Seit 1996 gehört die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas, der so genannte "Atombombendom", zum Weltkulturerbe und gilt als Wahrzeichen der Stadt“

 

„Hiroshima, 6. August 1945 - Die nukleare Bedrohung“(20 Tage im 20. Jahrhundert)

(Dokumentarfilm Deutschland 1999, 45 Min.)

„Die Dokumentation bietet einen Rückblick auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 anhand historischen Bildmaterials und Interviews mit überlebenden Zeitzeugen. Der Film beleuchtet auch das nach diesem epochalen Ereignis beginnende atomare Wettrüsten im Kalten Krieg der Supermächte und die nach wie vor bestehende atomare Bedrohung“

 

„Strahlen aus der Asche - Die Überlebenden von Hiroshima“(Die Fernsehtruhe extra)

(Dokumentation, Deutschland 1960, 40 Min.)

 

„Nagasaki - Warum fiel die zweite Bombe?“

(Dokumentarfilm von Klaus Scherer, Deutschland 2015, 45 Min.)

„Am 6. und 9. August 1945 detonierten über Hiroshima und Nagasaki die beiden einzigen Atombomben der Kriegsgeschichte. Seitdem hält sich weltweit die These, dass diese Waffe auch den Zweiten Weltkrieg beendet habe. Diese Behauptung sei jedoch immer falsch gewesen, beklagen internationale Historiker in dieser Dokumentation von Klaus Scherer. Warum aber fielen dann die Atombomben? Klaus Scherer, der zehn Jahre lang als ARD-Korrespondent in Japan und Amerika gelebt hat, sucht darauf in seiner Dokumentation Antworten und entzaubert so den Mythos der Atombomben als perfide Verklärung eines mutmaßlichen Kriegsverbrechens an Zivilisten“

 

„Count-Down in ein neues Zeitalter: Hiroshima“

(Dokumentarfilm GB 2014, 95 Min.)

„Die Atombombe, die 1945 auf Hiroshima fiel, tötete mehr als 100.000 Menschen und symbolisierte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch den Beginn des Atomzeitalters. Von da an bekamen bewaffnete Konflikte, internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik einen völlig neuen Charakter. Der Dokumentarfilm schildert die Ereignisse vor, während und nach der Detonation und erzählt anhand von Berichten der letzten Überlebenden die Geschichte dieses Wendepunktes mitten im 20. Jahrhundert. Er beleuchtet auch die langfristigen Folgen des Atomwaffenabwurfs in Hiroshima und weltweit“

 

„Tage, die die Welt bewegten: Hiroshima“(BBC)

(Dokumentarfilm von Stephen Walker, GB 2003, 50 Min.)

„Der Abwurf der Atombombe auf die Stadt Hiroshima war der erste militärische Einsatz einer Atomwaffe in der Geschichte. Dieser Bombenangriff der USA und der drei Tage später folgende auf Nagasaki führten zur Kapitulation Japans und zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Dokumentation rekapituliert den Tag des Bombenabwurfs: aus der Sicht des Piloten und der Besatzung des Bombers Enola Gay, der Entscheidungsträger im Hintergrund und der Bewohner von Hiroshima“

 

„Die Sieben Samurai“

(Spielfilm Japan 1953, Regie: Akira Kurosawa, 195 Min.)

„Japan im 16. Jahrhundert: Ein Bauerndorf will sich gegen marodierende Banden zur Wehr setzen. Sie engagieren sieben Samurai als Schutztruppe, um es mit den Feinden aufzunehmen und ihr Hab und Gut zu verteidigen. Aus deren Langeweile und Ruhmsucht wird bald aufrichtige Solidarität mit den unterdrückten Bauern. Kurosawa schuf mit "Die sieben Samurai" den Klassiker des Genres Samurai-Film. Ihm gelang ein packendes Abenteuerdrama, das episches Filmgedicht und philosophische Meditation zugleich ist“

 

„Japan - Asche und Alter“

(Dokumentarfilm Japan 2012, 50 Min.)

„Zwei Drittel des japanischen Archipels sind mit Wald bedeckt. Indem sie sich dem zyklischen Rhythmus der Natur anpassten, gelang es den ersten Siedlern, hier Fuß zu fassen und in fast völliger Autarkie zu leben. Ein Jahr lang hat der Filmemacher Shohei Shibata beobachtet, wie sich der Wald in Harmonie mit den Aktivitäten seiner Bewohner ständig erneuert“

 

„Grünzeug: Oase der Stille - Der Japanische Garten Kaiserslautern“

(Reportage Deutschland 2014, 30 Min.)

„Mit ca. 13.500 Quadratmetern Fläche ist der Japanische Garten Kaiserslautern der größte japanische Garten in Europa und der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. "Grünzeug" ist hier unterwegs, denn bemerkenswert ist nicht nur seine Größe, sondern auch sein einzigartiges Ambiente. Im April 2000 öffnete der Japanische Garten in Kaiserslautern seine Pforten - zeitgleich mit der Landesgartenschau dort, der ersten in Rheinland-Pfalz“

 

„360° Geo Reportage . Die Meerfrauen von Japan“

(Dokumentarfilm Frankreich/Deutschland 2009, 43 Min.)

„Ama, "Frauen des Meeres", nennen sie sich. Bis ins hohe Alter holen sie kostbare Meeresfrüchte vom Grund des Ozeans, trotzen der Tiefe nur mit der Kraft ihres Atems. Ihre Haut ist von Wind und Wasser gegerbt, ihre Stimmen sind tief und laut. Seit Jahrzehnten teilen sich neun Frauen von der japanischen Halbinsel Shima ein Boot und sind zu einer engen Meeresfamilie zusammengewachsen. "360° Geo Reportage" taucht in die geschlossene Welt einer Gruppe von Ama ein“

 

„Planet Wissen: Mythos Samurai“

(Wissensmagazin Deutschland, 60 Min.)

„Disziplin, Selbstaufgabe, Gehorsam und Treue bis in den Tod - das ist der Ehrenkodex der Samurai - bis heute nährt er den Mythos von der edlen Kriegerkaste Japans. Die Samurai verkörpern das Bild des kühnen Schwertkämpfers und Bogenschützens, der dem Kaiser in Loyalität ergeben ist. Doch ganz so edel und loyal waren die Ritter in den kriegerischen Phasen ihrer Ära bei weitem nicht, weiß Japanhistoriker Dr. Jan Schmidt. Im Gegenteil! Die meisten Samurai waren machthungrige Kriegerfürsten - Shogune, die ihre eigene Herrschaft etablierten“

 

„Expeditionen ins Tierreich: Wildes Japan - Zwischen Hokkaido und Okinawa“

(Dokumentarfilm, 60 Min.)

„Japan ist ein Inselreich voller Gegensätze. Dort trifft man auf Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, auf tropische Inseln im Süden. Auf der einen Seite Megastädte wie Tokyo, auf der anderen abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen. Fast nirgendwo sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Mit opulenten Bildern porträtiert die Naturdokumentation das Kaiserreich mit seinen atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren“

 

„In Deutschland um die Welt (5/12): Japan in Düsseldorf“

(Reportage Deutschland, 30 Min.)

„Heute schaut sich Pierre M. Krause an, wie japanisch Düsseldorf ist und wie Jeck die Japaner sind. Mit etwa 8000 Mitgliedern lebt in Düsseldorf die größte japanische Gemeinde Deutschlands. Keine Stadt der Welt außerhalb Japans hat prozentual gesehen einen höheren japanischen Bevölkerungsanteil. Gemeinsam mit dem Rapper Blumio schaut er sich 'Little Tokyo' in der Immermannstraße an. Pierre M. Krause betet im Tempel, singt Karaoke und lässt sich von einem Mädchen beim Kendo verprügeln “

 

„Japan“

(Dokumentarfilm Japan 2010, 45 Min.)

„Die kraftvolle Geisha, die Kirschblüte am höchsten Berg Japans, dem Fuji, die strengen Regeln der Sumo-Ringer, aber auch die allgegenwärtigen elektronischen Geräte oder die zahlreichen japanischen Autos auf unseren Straßen. "Discovery Atlas: Japan" beschreibt diese faszinierenden Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Moderne und bietet einen Einblick in die einzigartige Kultur dieses hochentwickelten Landes“

 

„Breathing Earth - Susumu Shingus Traum“

(Dokumentarfilm Deutschland 2012, 92 Min.)

„Seit Jahren entwirft der japanische Künstler Susumu Shingu Skulpturen, die den Betrachter eigentümlich berühren, weil sie in vollendeter Schönheit ein Lebensprinzip verkörpern. Architekten lassen gern ihre monumentalen Bauten von seinen Werken beleben, Choreographen schätzen seine Bühnenbilder, und Kinder mögen seine liebevoll illustrierten Bücher. Susumu Shingus neues Ziel ist es, mit dem Breathing Earth genannten Dorf einen Ort zu schaffen, an dem Inspiration und Kreativität eine Heimat finden“

 

„ZDF History - Die letzte Samurai-Kriegerin“

(Dokumentarfilm Deutschland 2015, 45 Min.)

„Zu Japans berühmtesten Samurai-Kriegern gehört eine Frau: Takeko Nakano. Ihr Heldentod in der Schlacht von Aizu 1868 machte sie zur Legende und markiert zugleich das Ende der Samurai-Ära. Die Geschichte der japanischen Samurai wird meist als Geschichte von Männern erzählt. Dabei kämpften auch viele Frauen in ihren Reihen. Takeko Nakano, Tochter einer angesehenen Samurai-Familie, wird zur Meisterin in der traditionellen Kampfkunst. Als es in Japan zum Machtkampf zwischen den Truppen des Kaisers und des Shoguns kommt, führt Takeko Nakano eine Gruppe Kriegerinnen in der Schlacht von Aizu ins Feld“

 

„Winterzauber in Japan“

(Dokumentarfilm Deutschland, 45 Min.)

„Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat mit seinem Team zwei Winter lang die zauberhafte Natur im Norden Japans beobachtet. Dabei entstanden außergewöhnliche Bilder von traumhaften Berglandschaften, seltenen Riesenseeadlern, von den Balztänzen der Kraniche und den Badefreuden kurender Schneeaffen. Allein 2.000 Riesenseeadler aus Sibirien und Kamtschatka überwintern auf Hokkaido, Japans nördlichster Insel. An der fischreichen Küste wn die größten Adler der Welt mit ihren leuchtend gelben Schnäbeln auf Beute oder lassen sich über dem Meer bei atemberaubenden Flugspielen beobachten“

 

„Im Land der aufgehenden Sonne“

(Dokumentarfilm Deutschland, 45 Min.)

„Japan ist das Land der aufgehenden Sonne, das Land von Schintoismus und Zen-Buddhismus, das Land der Kirschblüten und Kimonos, der Hast, der Eile und der vielen Menschen auf wenig Raum. Schintoismus und Zen-Buddhismus, die beiden großen Religionen Japans, treffen auf der Insel Itsukushima (Miyajima) zusammen. Der Schinto-Schrein von Itsukushima, ein großes rotes Tor, weit vor der Insel im Wasser stehend, ist eine berühmte Sehenswürdigkeit Japans. In alter Zeit durfte Itsukushima nicht betreten werden, denn alles an der Insel gehörte den Göttern oder war selbst Gott“

 

 

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