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<Berichte über Veranstaltungen>

Auszeichnung durch den japanischen Außenminister für Herrn Rechtsanwalt Seki
(25. September 2012)

 

 

Am 25. September 2012 fand in der Residenz des Generalkonsuls die feierliche Übergabe der Auszeichnungsurkunde des japanischen Außenministers an Herrn Morito Seki statt. An der Zeremonie nahmen etwa 30 Gäste teil, darunter der Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung e. V., Hironaga Kaneko, und würdigten die Verdienste von Herrn Rechtsanwalt Seki.
Seitens des Generalkonsulates wurden die Verdienste dargelegt, die Herr Seki sich über lange Jahre hinweg als Vorkämpfer der in Deutschland ansässigen japanischen Rechtsanwälte erworben hat: Die hier lebenden Japaner begleitete und beriet Herr Seki mit stets freundlicher Zuvorkommenheit in Rechtsfragen; außerdem leistete Herr Seki einen maßgeblichen Beitrag bei der Gründung der Japanischen Internationalen Schule Frankfurt am Main. Aus der Hand von Generalkonsul Toyoei Shigeeda wurde daraufhin Herrn Seki die Auszeichnungsurkunde nebst einem Erinnerungsstück überreicht.
In seiner Erwiderung dankte Rechtsanwalt Seki für die Würdigung seiner Verdienste und sprach auch seinen Kollegen und allen Beteiligten seinen Dank aus. Auch Rechtsanwalt Johannes Beyer sowie Peter Müller, beide langjährige Freunde des Geehrten, sprachen Herrn Seki ihre Glückwünsche aus.

 

Auszeichnung des japanischen Außenministers für Herrn Dr. Michihiko Kasugai – Anerkennung für herausragende, langjährige Beiträge zur Förderung des gegenseitigen Verstehens zwischen Deutschland und Japan (14. Oktober 2011)

 

Am 14. Oktober 2011 wurde Herrn Dr. Michihiko Kasugai in der Residenz des Generalkonsuls in einer feierlichen Zeremonie eine Auszeichnung des japanischen Außenministers überreicht. Herr Dr. Kasugai, der in Darmstadt lebt, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die deutsche Städteplanung, die die Grundlage für die ästhetisch ansprechenden deutschen Stadtansichten bildet, insbesondere die deutschen Vorstellungen von der Wichtigkeit von Mensch und Stadt, den Japanern zu vermitteln; er stellte die deutsche Städteplanung mit ihrer besonderen Betonung der Belebung und Umweltgestaltung zentraler Stadtflächen in Japan vor und machte auch die Besonderheiten japanischer Städteplanung in Deutschland bekannt. Außerdem war Herr Dr. Kasugai als Vorstandsmitglied und Berater der Vereinigung der Japanischen Unternehmen Frankfurt e. V. wie auch als Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e. V. Frankfurt am Main in besonders engagierter Weise an den Aktivitäten beider Organisationen beteiligt und hat so einen besonderen Beitrag zum deutsch-japanischen Austausch auf Bürgerebene geleistet. Generalkonsul Toyoei Shigeeda gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Herr Dr. Kasugai sich auch in Zukunft mit aller Kraft für die Stärkung der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan einsetzen möge und überreichte ihm die Auszeichnungsurkunde nebst einem Erinnerungsstück. In seiner Dankesrede erwähnte Herr Dr. Kasugai vor allem die geduldige Unterstützung seiner Familie und aller Menschen in seiner Umgebung, die ihm all seine langjährigen Aktivitäten erst ermöglicht habe, und er versicherte, dass er auch in Zukunft, solange er dazu fähig und in der Lage sei, einen eigenen Beitrag zur Förderung der deutsch-japanischen Beziehungen leisten wolle. Der Darmstädter Leitende Baudirektor Dr.-Ing. Harald Kissel hob die Zusammenarbeit und Unterstützung hervor, die Herr Dr. Kasugai gegenüber seiner Behörde immer wieder an den Tag gelegt habe, und sprach ihm seine Glückwünsche zu dieser Auszeichnung aus.

 

 

 

Veranstaltung anlässlich des 150. Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen – Bundesgartenschau (08. August 2011)

 

Am 8. August veranstaltete das Generalkonsulat von Japan in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Pflege des Kuzumaki-Kagura-Tanzes, des Bezirks Kuzumaki in der Präfektur Iwate, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Kunst  und Kultur e. V. Koblenz-Westerwald, dem Keramikmuseum Westerwald, dem Budokan Kaiserslautern e.V., sowie Frau Michiko Yamazaki auf der Bundesgartenschau in Koblenz einen Japan-Tag unter dem Titel „Japan – Kultur und Tradition“.
Auch wenn es an dem Tag einige Regenschauer gab, nahm das Publikum, das sich schon auf dieses Ereignis gefreut hatte, bereits seit dem frühen Morgen die Plätze ein und spendete den Bürgern aus Deutschland und Japan, die auf der Bühne die Kultur Japans präsentierten, begeisterten Beifall.
Besonders bei der kraftvollen Darbietung des Kagura-Tanzes durch die Mitglieder des Vereins zur Pflege des Kuzumaki-Kagura-Tanzes, die aus der Präfektur Iwate im Erdbebengebiet zur Bundesgartenschau nach Deutschland gekommen waren, drängten sich die Zuschauer sogar im Stehen vor der Bühne und feuerten die Tanzenden mit Beifall und Zurufen an.
Danach wurden verschiedene Benefitzaktionen vorgestellt, die von Bürgern  und Kindern aus Rheinland-Pfalz, der Partnerregion der Präfektur Iwate, ins Leben gerufen worden waren; die gesammelten Spendengelder wurden an die Präfektur Iwate weitergeleitet. So war auch bei dieser Veranstaltung allenthalben die herzliche Verbundenheit der Bürger von Rheinland-Pfalz mit der Präfektur Iwate zu spüren.

 

 

Besuch aus der Gesamtschule Hungen und aus Lampertheim (21. Juni 2011)


Am 21. Juni 2011 besuchten uns eine Delegation der Gesamtschule Hungen und eine Delegation aus Lampertheim, um ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls für die von der Naturkatastrophe in Japan betroffenen Menschen zu setzen.
Der Schulleiter Herr Koppmann, Frau Schnabel und drei Schülerinnen überreichten Herrn Generalkonsul Shigeeda ein hübsch gestaltetes Buch, in dem die Schüler eigene Gedanken zu den Ereignissen in Japan zu Papier gebracht haben. Dazu noch 1000 gefaltete Kraniche, auf denen gute Wünsche für die Menschen in Japan geschrieben sind. Aus Lampertheim kamen der internationale Fußballtrainer Herr Schlappner und sein Mitarbeiter Herr Schall, der Schulleiter des Lessing-Gymnasiums,  Herr Dr. Haist mit einer Schülerin und einem Schüler und Jonas Veldmann und der Fußballspieler Christian Schall, um eine Geldspende zu überreichen.
Das Spendengeld wurde anlässlich eines Benefizspiels am 12. Mai dieses Jahres in Lampertheim gesammelt, als Schüler des Lessing-Gymnasiums gegen „Schlappis Weltauswahl“ spielten – alles junge Menschen im Alter von 13-17 Jahren. Die Spenden kamen von den Zuschauern und aus dem Erlös von dem Verkauf von Speisen und Getränken, den die Schülerinnen des Lessing-Gymnasiums besorgten, sowie durch andere Sponsoren, zusammen. Der Generalkonsul war beeindruckt von diesen Solidaritätsbeurkundungen. Er dankte allen Beteiligten für das ungewöhnliche und fruchtreiche Engagement der jungen Menschen.
Er bedankte sich ausdrücklich für die Mühe, den Weg nach Frankfurt zu unternehmen, um alles persönlich zu überbringen.
Er versicherte, dass alles getan würde, um den betroffenen Menschen helfen zu können und er sprach die Hoffnung aus, dass in der Zukunft der eine oder andere der Gäste Japan besuchen können werde.

 

 

Dank für die große Freundlichkeit kleiner Kinder. (31. Mai 2011)


Am 31. Mai besuchten Vizekonsulin Mayu Ito und unsere Mitarbeiterin Marion Hennings die Augst-Schule (Grundschule) in Neuhäusel (Verbandsgemeinde Montabaur, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz). Die mehr als 250 Schüler dieser Schule hatten bei einem Spendenlauf Hilfsgelder für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan gesammelt. Die beiden Besucherinnen übermittelten nun den Dank von Generalkonsul Shigeeda. Die Schüler der 3. und 4. Klasse hatten für diesen Tag in japanischer Sprache das Kinderlied „Der Frühling ist gekommen“ eingeübt und trugen es mit fröhlichem Gesang vor.
Im Rahmen des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ gab Vizekonsulin Ito den Schülern in der Form eines Quiz eine große Menge an Informationen über Japan: Themen waren Geographie und Jahreszeiten, Feste, das Schulleben und die Wirtschaft des Landes. Mit großem Eifer beteiligten sich die Kinder an dem Quiz und machten je nach den Ergebnissen ihrer Antworten bald freudige, bald traurige Gesichter. Als nach der Präsentation die Fragen der Kinder beantwortet wurden, zeigte sich große Besorgnis um das Schicksal der Kinder bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe: „Haben die Kinder im Katastrophengebiet genug Gelegenheit zum Spielen?“ „Wie viele Kinder haben ihre Eltern verloren?“
Erfahren haben wir von der Spendensammlung der Kinder in Neuhäusel durch Yôzô Kawahito, der der partnerschaftlichen Beziehung zwischen der Augst-Schule und der Ichinotani-Grundschule in der japanischen Präfektur Kagawa große Bedeutung beimisst und der bei der Durchführung der Spendensammlung als Koordinator fungiert hat. An dieser Stelle sei allen Beteiligten von Herzen Dank gesagt.
Die Hilfsgelder, die die Schüler der Augst-Schule bei ihrem Spendenlauf gesammelt haben, werden den Kindern im Katastrophengebiet viel Hoffnung und Mut machen. Wir würden uns sehr freuen, wenn es auch in Zukunft so viel Unterstützung für unser Land geben würde.

 

 

 

Vortrag "Live Innovation with Therapeutic Robot Paro"

 

In der Zeit vom 9. bis zum 11. Mai hielt Dr. Takanari Shibata (National Institute of Advanced Industrial Science and Technology), der Entwickler des „Paro“, der als weltweit therapeutisch wirksamster Therapie-Roboter im Guinness-Buch verzeichnet ist, auf Einladung des Generalkonsulates und unter Zusammenarbeit der Japan Foundation je einen Vortrag an der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Frankfurt und der Fachhochschule Frankfurt.
Der „Paro“ ist nach dem Modell von Robbenbabys gestaltet und wird in Pflegeeinrichtungen wie Krankenhäusern oder Altenheimen eingesetzt. Der „Paro“ verfügt über eine Vielzahl von Sensoren: Er versteht es, wenn er mit seinem Namen gerufen wird (Gehörssinn), er freut sich, wenn man ihn streichelt (Tastsinn), und wenn man ihn umarmt (Balance), wird ihm so behaglich zumute, dass er einschläft. Es handelt sich um einen Therapie-Roboter, der die Seele heilt und zum Gespräch anregt. In den Vorträgen wurde dargelegt, wie der „Paro“ sich bis jetzt entwickelt hat, in welcher Hinsicht sich die Symptome von Demenz- und Alzheimer-Patienten verbesserten, wenn sie mit dem „Paro“ in Kontakt kamen, und welche Unterschiede es bei der Aufnahme des „Paro“ in Japan und in Europa gab.
Aus den Reihen der Zuhörer kamen zahlreiche Fragen: „Welche Elemente im Aussehen und in der Aktivität halten Sie besonders wichtig für den Erfolg des ‚Paro‘?“ „Warum haben Sie den Roboter ‚Paro‘ genannt?“ „Welche Details wollen Sie künftig verbessern?“ Auch nach den Vorträgen bildeten Studenten, die den „Paro“ unmittelbar berühren wollten, eine Schlange. In einer Umfrage, die nach den Vorträgen durchgeführt wurde, gaben sehr viele der Zuhörer ihrer Zufriedenheit Ausdruck.

 

Besuch in Wallhausen – die Freundschaft zwischen Deutschland und Japan wächst heran wie ein junger Rebsetzling (6. Mai 2011)


Am 6. Mai besuchte Frau Vizekonsulin Mayu Ito anlässlich des „Rotweinfestes“ die Weinbaugemeinde Wallhausen (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) und überreichte Ortsbürgermeister Franz-Josef Jost einen Brief der Stadt Akaiwa (Präfektur Okayama), die zu der Gemeinde Wallhausen freundschaftliche Beziehungen unterhält. Diese waren eine Zeit lang unterbrochen, aber es sind bereits Schritte unternommen worden, um den Austausch zwischen Wallhausen und Akaiwa wieder aufleben zu lassen. Nach dem Höflichkeitsbesuch bei Ortsbürgermeister Jost pflanzte Frau Vizekonsulin Ito gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister und mit Winzern einen jungen Rebsetzling als Symbol für das Heranwachsen der Beziehungen zwischen Wallhausen und Akaiwa. Der Rebsetzling, der im Jahr 2000 anlässlich des Besuches einer Delegation aus Akaiwa (damals die Gemeinde Yoshii) gepflanzt worden war, ist jetzt zu stattlicher Größe herangewachsen und wartet, voll grüner Blätter, auf einen erneuten Besuch aus Akaiwa.

 

 

Ereignis anlässlich des 150. Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen – Japan-Woche in Koblenz, Präsentation traditioneller Künste durch Bürger aus Kitakyushu, deutsch-japanisches Zusammenwirken bei Mitgefühl und Spendenaktion für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe (5.–18. April 2011)

 

Vom 5. bis zum 18. April fand als Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen in Koblenz eine Japan-Woche statt, die von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Kunst und Kultur e.V. Koblenz veranstaltet wurde. Diese Japan-Woche fand in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im dortigen Gebäude statt; während des Zeitraumes der Veranstaltung wurden zahlreiche Einzelaspekte der japanischen Kultur dargeboten: Teezeremonie, Ikebana, Origami, Vorstellungen traditioneller Kultur sowie Besuche historischer Stätten.
Unter den rund 100 Teilnehmern der Eröffnungsfeier am 5. April waren der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Kunst und Kultur e. V. Koblenz, Hisashi Shigenobu, der Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, etwa 20 Mitglieder einer deutsch-japanischen Austauschgruppe aus Kitakyushu, die eigens zu diesem Ereignis hierher gekommen waren, sowie Bürgerinnen und Bürger aus Koblenz mit Bezug zu Japan. Auch Generalkonsul Toyoei Shigeeda und seine Gattin zählten zu den Gästen. An demselben Tag gab es eine Darbietung japanischer Lieder durch eine örtliche Musikschule sowie Präsentationen von Lyrik, Liedern, japanischem Tanz, Kiku-Keramik und Ikebana durch die schon erwähnte deutsch-japanische Austausch­gruppe aus Kitakyushu; außerdem wurden Ausstellungen von Schwertern und Kendo-Geräten sowie Demonstrationen von Bonseki (Tablettmalerei), Teezeremonie und Origami geboten.
Nach der Begrüßung zu Beginn der Eröffnungsfeier durch Landrat Dr. Saftig sprach Generalkonsul Shigeeda ein Grußwort, in dem er allen Beteiligten der Japan-Woche seinen Dank und seine Anerkennung aussprach und auch auf die Lage in Japan nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im März zu sprechen kam. Japan stehe einer beispiellos schwierigen Situation gegenüber, aber das japanische Volk habe sich nun mit vereinten Kräften der Rettung und Unterstützung der Opfer wie auch dem Wiederaufbau der zerstörten Gebiete zugewandt. Der deutschen Regierung und den Bürgern in Deutschland dankte Shigeeda mit herzlichen Worten für ihre Anteilnahme und Unterstützung; auch in Zukunft werde man in Japan die Zusammenarbeit mit Deutschland für den Wiederaufbau des Landes sehr zu schätzen wissen.
Bei dieser Japan-Woche gab es auch eine Spendensammlung durch Dozenten und Studenten der örtlichen Kunstakademie. Auch dies war ein Beispiel dafür, dass überall das Mitgefühl und die Unterstützung für die Opfer der Katastrophe von den deutschen sowie von den  japanischen Bürgern zu spüren waren. Bei dieser Veranstaltung waren auch die Journalisten anwesend, die Interviews zur Lage der Katastrophe machten. Auch hier war wieder das hohe Interesse ersichtlich, das den traurigen Ereignissen in Japan von den Deutschen entgegengebracht wird.

 

 

Ereignis anlässlich des 150. Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen – Zehnjähriges Bestehen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier, Ausdruck des Mitgefühls und Hilfe für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan (27. März 2011)


Am 27. März fand bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier im Rahmen der Veranstaltungen aus Anlass des 150. Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen eine Feier zum zehnjährigen Bestehen dieser Gesellschaft statt. An der Feier nahmen etwa 100 Personen teil, darunter der Präsident der Gesellschaft, Johann Aubart, die Trierer Vize-Bürgermeisterin Angelika Birk sowie Generalkonsul Toyoei Shigeeda. Auch Botschafter Takashi Suetsuna von der Japanischen Botschaft im benachbarten Luxemburg, das nicht zuletzt auch aufgrund der Aktivitäten japanischer Unternehmen einen regen Austausch mit Trier pflegt, war auf Einladung erschienen.
Zu Beginn berichtete Präsident Aubart unter Tränen von der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan, die schwere Schäden und zahlreiche Todesopfern gefordert hat, und forderte die Anwesenden zu einer Schweigeminute auf. Sodann legte Generalkonsul Shigeeda das Ausmaß der Verwüstungen im Katastrophengebiet dar und brachte seinen tief empfundenen Dank für das Mitgefühl und die Unterstützung der deutschen Regierung und der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zum Ausdruck. Shigeeda erklärte auch, dass Japan vor dieser Katastrophe nicht kapitulieren werde, sondern sich nun mit aller Kraft der Rettung und Versorgung der Geschädigten sowie dem Wiederaufbau zuwenden werde.
Auf dieser Feier gab es auch eine Auszeichnung der Förderer der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier, und es gab – symbolhaft für das 150. Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen – aktiven Austausch wie etwa eine Musikdarbietung von hier lebenden japanischen Musikern. Zum Schluss der Feier präsentierte Präsident Aubart als Unterstützungsmaßnahme für die Erdbebenopfer eine Spende in Form eines Autos für den Einsatz im Katastrophengebiet und rief gleichzeitig im Namen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier die Anwesenden zu weiteren Spenden auf.

 

 

Auszeichnung durch den Generalkonsul – Dank für die Verdienste eines deutschen Kendoka, herzlicher Beifall von allen anwesenden deutschen und japanischen Kendo-Wettkämpfern. (6. März 2011)


Am 6. März wurde anlässlich der in Frankfurt ausgetragenen Hessenmeisterschaften 2011 im Kendo der deutsche Kendoka Dieter Ott von Generalkonsul Toyoei Shigeeda ausgezeichnet. Herr Ott hat sich über dreißig Jahre vor allem in Wiesbaden unermüdlich um die Verbreitung des Kendo in Deutschland bemüht, indem er eine Kendo-Organisation aufbaute, deutsche Kendoka heranbildete und japanische Kendo-Meister in Deutschland betreute. Bei der Auszeichnungszeremonie sagte der Präsident des Hessischen Kendo-Verbandes e. V., Uwe Kumpf, dass dies die erste Auszeichnung für einen Kendoka oder Budoka hier in Frankfurt sei und dass sie von hoher Bedeutung für die Verbreitung und Entwicklung des Kendo sei. Generalkonsul Shigeeda stellte Herrn Ott bisherige Aktivitäten zur Verbreitung des Kendo wie auch dessen Verdienste um den deutsch-japanischen Austausch vor, brachte seinen Dank für dessen langjährige Verdienste zum Ausdruck und überreichte ihm die Auszeichnungsurkunde. In seiner Dankesrede sagte Herr Ott, dass diese Auszeichnung für ihn ein völlig unerwartetes Geschenk sei und dass er die Würdigung seiner bisherigen Aktivitäten als eine hohe Ehre ansehe, für die er sich von Herzen bedanke. Diese Auszeichnungszeremonie fand statt als ein besonderer Programmpunkt der Hessenmeisterschaften 2011; alle etwa 150 anwesenden deutschen und japanischen Kendoka (Jugendliche und Erwachsene) wie auch die zahlreich anwesenden Zuschauer spendeten Herrn Ott herzlichen, lang andauernden Beifall.

 

 

 

Auszeichnung durch den Generalkonsul für den ehemaligen Leiter des Service-Centers Ausländerangelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, Erwin Sorgenfrei – Anerkennung für langjährige Verdienste um das gegenseitige Verstehen und die Freundschaft zwischen Deutschland und Japan; warmherziger Austausch unter den deutschen und japanischen Anwesenden. (3. März 2011)


Am 3. März wurde in der Residenz des Generalkonsuls der ehemalige Leiter des Service-Centers Ausländerangelegenheiten beim Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Erwin Sorgenfrei, von Generalkonsul Toyoei Shigeeda ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bedeutete Anerkennung und Dank für die langjährigen, beträchtlichen Verdienste, die Herr Sorgenfrei sich durch sein Bemühen um einen reibungslosen Aufenthalt der hier lebenden Japaner erworben hat. An der Auszeichnungszeremonie nahmen teil Herr Sorgenfrei und seine Gattin sowie weitere Angehörige; ferner von deutscher Seite der jetzige Leiter des Service-Centers Ausländerangelegenheiten, Joachim Seidel, sowie weitere Vertreter dieser Behörde und der Stadt Frankfurt am Main; von japanischer Seite Vertreter der Vereinigung der Japanischen Unternehmen Frankfurt e. V., der Japanischen Internationalen Schule Frankfurt am Main und der Japanischen Ergänzungsschule. Der stellvertretende Generalkonsul Jiro Nishimura gab einen Überblick über die Aktivitäten und Verdienste von Herrn Sorgenfrei und brachte gegenüber dem Geehrten den Dank des Generalkonsulates zum Ausdruck. Danach berichtete der jetzige Leiter des Service-Centers Ausländerangelegenheiten in einem Grußwort über den beruflichen Werdegang von Herrn Sorgenfrei und seine Tätigkeit an diesem Service-Center und erwähnte auch das diesjährige 150-jährige Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches. Darauf verlas Generalkonsul Shigeeda die Auszeichnungsurkunde und überreichte dem Geehrten die Urkunde nebst einem Erinnerungsstück. Anschließend wandte sich Herr Sorgenfrei mit einer Dankesrede an die Anwesenden und brachte seine Freude über diese Auszeichnung zum Ausdruck; er dankte seiner Familie und seinen ehemaligen Kollegen, mit deren Hilfe und Unterstützung er diese Auszeichnung überhaupt erreichen konnte, und dankte auch dem Generalkonsulat von Japan für die langjährigen,hervorragenden Beziehungen zu seiner Behörde. Für die musikalische Umrahmung der Zeremonie sorgten die hier lebende Pianistin Tomomi Fujii und die Sängerin Dagmar Kuhn, die deutsche und japanische Lieder vortrugen. Alle Anwesenden sprachen dem Geehrten von Herzen ihre Glückwünsche aus und pflegten ein warmherziges Gespräch untereinander.

 

Hessenmeisterschaft für Karate – Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches erstrahlen Geist und Geschicklichkeit bei heißen Wettkämpfen. (26. Februar 2011)


Am 26. Februar 2011 fanden in Frankfurt die Hessenmeisterschaften für Karate statt, die diesmal als Gedenkveranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches durchgeführt wurden. Außer den teilnehmenden 150 Wettkämpfern waren auch etwa 200 Zuschauer gekommen.
Nach dem Grußwort des Präsidenten des Hessischen Fachverbandes für Karate e. V., Reinhard Schmidt-Eckhardt, in welchem dieser auch auf das 150-jährige Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches einging, fanden getrennt nach Geschlechtern und Gewichtsklassen die Wettkämpfe in den verschiedenen Positionen und Formen statt. Nach den Worten von Vizepräsidentin Schahrzad Mansouri, die bereits seit dreißig Jahren Karate betreibt, kommt es bei den japanischen Kampfsportarten nicht so sehr auf das Ergebnis an, sondern wichtig ist vor allem der Prozess, der dahin führt. Ein guter Einfluss, was Anstand und Manieren betrifft, werde dabei auch auf die Erziehung von Kindern ausgeübt. Alle Wettkämpfer, gleich welchen Geschlechtes oder Alters, lieferten sich spannende, heiße Wettkämpfe, bei denen die Früchte ihres tagtäglichen Trainings voll zur Entfaltung kamen.
An der anschließenden Siegerehrung nahm auch Generalkonsul Toyoei Shigeeda teil und überreichte die Siegerurkunden und den Siegespokal. Bei den jungen deutschen Wettkämpfern war, ungeachtet der Rangfolge, die sie erzielt hatten, zu spüren, wie ihr Geist und ihre Geschicklichkeit, die sie im tagtäglichen Training herangebildet hatten, erstrahlten.

 

Neujahrsempfang des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises e. V. – Grußwort des japanischen Ministers für Wirtschaft, Handel und Industrie anlässlich dieser Veranstaltung im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches. (21. Februar 2011)


Am 21. Februar fand im Congress Center der Messe Frankfurt der Neujahrsempfang des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises (DAW) statt. Dieser Neujahrsempfang ist ein Ausstellungs- und Austauschtreffen deutscher und asiatischer Unternehmen, das jedes Jahr vom DAW veranstaltet wird; in diesem Jahr jedoch stand diese Veranstaltung ganz im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches und legte der Schwerpunkt insbesondere auf die Vorstellung Japans. Etwa 800 Teilnehmer waren gekommen als Vertreter von Unternehmen unterschiedlicher Länder (vor allem Deutschlands und Japans), von Seiten der lokalen Politik, der Behörden, aus dem konsularischen Korps und von den Medien. Innerhalb und außerhalb des Veranstaltungsraumes waren mehr als 60 Ausstellungsstände von Unternehmen aufgebaut. Im Veranstaltungssaal gab es in den Pausen Darbietungen japanischer Trommeln, und verschiedene Versuche waren zu erkennen, Japan vorzustellen. In seinem Grußwort erwähnte DAW-Präsident Bodo Krüger die 150-jährige Geschichte des deutsch-japanischen Austausches, kam auf die hohe Position Japans in der internationalen Gemeinschaft aufgrund seiner Wirtschaftskraft wie auch auf die engen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan zu sprechen und schloss mit der Feststellung, dass Japan für Deutschland ein wichtiger Partner sei und dass beide Länder in Zukunft ihre Beziehungen zueinander noch mehr vertiefen sollten. Nach diesem Grußwort von Präsident Krüger verlas Generalkonsul Toyoei Shigeeda anlässlich dieses Neujahrsempfangs ein Grußwort des japanischen Ministers für Wirtschaft, Handel und Industrie, Banri Kaieda. Darin dankte der Minister dem DAW für seine Zusammenarbeit beim 150-jährigen Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches, erwähnte die Gemeinsamkeiten Deutschlands und Japans und ihre engen kooperativen Beziehungen wie auch die Entschlossenheit zur Verwirklichung von „Economic Partnership Agreements“ zwischen Japan und der EU und fand zum Schluss Worte der Aufmunterung und des Dankes für die Vertreter der hier ansässigen japanischen Unternehmen. Dieses Grußwort des Ministers für Wirtschaft, Handel und Industrie wurde von den anwesenden Vertretern der Unternehmen aus Deutschland, Japan und anderen Ländern sowie den Vertretern der deutschen lokalen Behörden und des hiesigen diplomatischen Korps als ein Zeichen besonderen Wohlwollens gegenüber Deutschland und der Stadt Frankfurt am Main empfunden, und auch der Inhalt dieses Grußwortes fand unter den Teilnehmern dieses Neujahrsempfanges breite Zustimmung.

 

Ausstellung „Der Rhein“ von Rin Terada – Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches entfaltet sich die Ästhetik Japans in der Stille des Klosters. (13. Februar 2011)

 

Am 13. Februar fand im Kloster Eberbach im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 150. Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches die Eröffnung einer Ausstellung des Malers Rin Terada statt, an welcher auch Generalkonsul Toyoei Shigeeda teilnahm. Diese Ausstellung zeigt ein Werk des Malers Rin Terada, das auf einem langjährigen Plan des Künstlers basiert und den Rhein thematisiert. Nach eigenen Aussagen des Künstlers wurde in diesem Werk der Rhein als Symbol Deutschlands in drei Themenbereiche (Musik, Fruchtbarkeit, Geschichte) unterteilt und in einem abstrakten Bild zum Ausdruck gebracht. Es handelt sich um ein prächtiges Bild von zwei Metern Höhe und einer Breite von 52 Metern, das unter der Verwendung von Blattgold und Blattsilber gemalt worden ist. Nach den Erläuterungen der veranstaltenden Galerie ist es ein unvergleichlich kostbares Werk, in welchem der Geist Japans und das Symbol Europas miteinander verschmolzen sind. Bei der Eröffnung der Ausstellung sprachen der veranstaltende Galerist Carsten-Ingo Knoetzke, ein Vertreter des Klosters Ebersbach, Generalkonsul Shigeeda sowie ein Vertreter des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Grußworte, und der Künstler Rin Terada erläuterte Einzelheiten zu seinem Werk. Nach den Grußworten wurde das Werk den Anwesenden vorgestellt und erläutert; die Betrachter waren alle überwältigt von dem Drama dieses mehr als 50 Meter langen, prachtvollen Bildes. Angesichts der harmonischen Ästhetik traditioneller japanischer Bildtechnik und europäischer Landschaft gab es zahlreiche Stimmen der Bewunderung, und viel warm empfundene Ergriffenheit war zu spüren in der kühlen Februarstille des Klosters.

 

Frankfurter Aufführung des „Creative Tradition“-Exekutiv-Komitees – Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches erfüllt der Klang von Gagaku, Bugaku und Shomyo Deutschland. (11. Februar 2011)

 

Am 11. Februar fand in Frankfurt im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 150. Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches eine Aufführung von Gagaku, Bugaku und Shomyo durch das „Creative Tradition“-Exekutiv-Komitee (Präsident Kido Toshiro, Leiter Sano Koji, Geschäftsführer Nohara Koji u. a.) statt. Die Aufführung bestand aus zwei Teilen: einer Darbietung zeitgenössischer Gagaku-Werke sowie einer Darbietung von Bugaku und bud­dhistischem Mönchsgesang. Der erste Teil bestand aus einer Darbietung von Werken eines japanischen Komponisten, der in Deutschland Musik studierte, sowie von Werken eines deutschen Komponisten mit Gagaku-Instrumenten. Der zweite Teil bestand aus einem so genannten Bühnen-Gesamtkunstwerk, das sich aus Gagaku, Bugaku und Shomyo (Mönchsgesang) zusammensetzte. Unter dem Gesichtspunkt des deutsch-japanischen Austausches wie auch der Verbreitung der traditionellen japanischen Kultur war diese Aufführung von besonders hohem Wert, was auch durch Stellungnahmen aus dem Publikum bestätigt wurde. Das Tokyo Gakuso (Oono Tadaaki), sowie die Mönche der Tendai-Sekte und der Shingon-Sekte, auf deren Schultern der wesentliche Teil der Darbietung lag, vermittelten mit ihrem engagierten Vortrag dem deutschen Publikum einen unmittelbaren Weg zum Verständnis der zeremoniellen Tradition Japans. Generalkonsul Toyoei Shigeeda, der bei der Aufführung anwesend war, sprach in seinem Grußwort von einem sehr glücklichen Zeitpunkt, an welchem diese Aufführung, die Tradition und Kreativität, Deutsches und Japanisches in sich vereinigt, gerade jetzt im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches stattfinden konnte. Nach den Worten von Geschäftsführer Nohara kann eine Darbietung mit traditionellen japanischen Instrumenten in derartiger Zusammensetzung durchaus als Orchester-Darbietung bezeichnet werden, aber ihre Geschichte ist bei weitem älter als die der europäischen Orchester, und die Art und Weise, in der die ursprüngliche Form bis in die Gegenwart überliefert und bewahrt wurde, ist sicher einzigartig auf der Welt. Die traditionelle Aufführung mit den alten und prächtigen Gewändern, dem Tanz und dem Mönchsgesang faszinierte das Publikum, und inmitten des unablässig fallenden Regens war für eine Weile ganz sacht ein Hauch von Japan in den Straßen Frankfurts zu vernehmen.

 

 

Ausstellung japanischer Puppen in Hanau - Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches: Hanau und Tottori durch Puppen und Spielzeug in 20-jähriger Städtefreundschaft verbunden. (6. Februar 2011)

 

Am 6. Februar wurde im Hessischen Puppenmuseum in Hanau eine Ausstellung japanischer Puppen eröffnet. An der Eröffnung nahmen der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Scheuermann, die ehemalige Direktorin des Hessischen Puppenmuseums Gertrud Rosemann sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil; das Generalkonsulat von Japan war vertreten durch seinen Generalkonsul Toyoei Shigeeda. Diese Puppenausstellung fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches statt, gleichzeitig aber auch im Rahmen eines mehr als 20-jährigen deutsch-japanischen Austausches von Puppen und Spielzeug mit dem Hessischen Puppenmuseum in Hanau und dem Welt-Spielzeugmuseum (Warabe-kan) in Hanau als Mittelpunkt, sowie aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft beider Städte. Bei der Eröffnungsfeier erwähnte Oberbürgermeister Kaminsky in seinem Grußwort die 150-jährige Geschichte des deutsch-japanischen Austausches und erläuterte die Einzelheiten der Beziehungen der Städte Hanau und Tottori. Generalkonsul Shigeeda legte dar, dass Puppen und Spielzeug eine Brücke seien, die die Unterschiede der Generationen und der Kulturen verbinden, und dass die Beziehungen zwischen zwei Staaten wie auch der internationale Austausch zwischen verschiedenen Regionen eine ebensolche wertvolle Brücke darstellten, der er seine volle Hochachtung zolle. Nach der Eröffnungsfeier wurden die ausgestellten japanischen Puppen präsentiert: Zu sehen waren zahlreiche traditionelle Puppen, die heute auch in Japan als selten gelten, und Puppen, die für bestimmte Regionen typisch sind. Hierin zeigte sich wieder einmal aufs Neue der lange und tiefgreifende Austausch zwischen beiden Museen und beiden Städten. Außer dieser Japanischen Puppenausstellung wurde dieses Mal auch eine Ausstellung deutscher und japanischer Puppenhersteller eröffnet; beide Ausstellungen stießen bei den Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse.

 

 

Naginata-Europameisterschaften-Bewunderung für die traditionelle japanische Kunstfertigkeit und Ehrerbietung : Teilnahhme des deutschen Naginata-Bundes am 150-jährigen Jubiläum des deutsch-japanischen Austausches (6.November 2010)

 

Am 6. November hat Generalkonsul Shigeeda an der Preisverleihung der Naginata-Europameisterschaften in Mainz teilgenommen. An diesen Meisterschaften (5. bis 9.November) nahmen etwa 80 Wettkämpfer nicht nur aus Deutschland, sondern aus insgesamt acht europäischen Ländern teil. Es fanden Einzelwettkämpfe für Männer und Frauen und auch Gruppenwettkämpfe statt. Nach heiß ausgetragenen Wettkämpfen siegten bei den Männern Belgien, bei den Frauen Frankreich, und bei den Gruppenwettkämpfen Belgien. Bei der Preisverleihung wurden nach den Grußworten des Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Sportverbandes, des Vorsitzenden der europäischen Naginata-Vereinigung, wie auch von Generalkonsul Shigeeda die Medaillen übergeben. Der Vorsitzende des deutschen Naginata-Bundes kündigte in seinem Grußwort an, dass auch der deutsche Naginata-Bund angesichts der Besonderheit des 150-jährigen Jubiläums des deutsch-japanischen Austausches im Jahr 2011 sich an den Gedenkfeierlichkeiten beteiligen werde. Generalkonsul Shigeeda erinnerte die europäischen Teilnehmer an die Tatsache, dass Deutschland und Japan im kommenden Jahr der langen Geschichte ihres gegenseitigen Austausches gedenken. Herr Shigeeda legte dar, dass Japan auch zu den anderen europäischen Ländern langjährige gute Beziehungen aufgebaut habe, und brachte seine Bewunderung darüber zum Ansdruck, dass die Menschen in Europa sich die traditionellen japanischen Kampfsportarten intensiv aneignen und vor allem, dass sie in bewundernswerter Weise, die den Kampfsportarten besonders eigene Ehrerbietung und Rücksichtnahme gegeüber den Gegnern verinnerlicht hätten. Generalkonsul Shigeeda brachte seine Erwartung zum Ausdruck, dass durch die Praktizierung des Naginata das Interesse gegenüber Japan noch mehr vertieft werden möge und dies zur Förderung der Beziehung zu Japan beitragen möge.

 

 

Gut informiert zur Weltkonferenz nach Osaka (2.Oktober 2010)


Anfang November brechen die Wirtschaftsjunioren Deutschland auf zur JCI Weltkonferenz ins japanische Osaka. Um sich optimal auf dieses Event vorzubereiten, haben die Junioren zuvor in Frankfurt a.M. gemeinsam mit dem Japanischen Generalkonsulat, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Japan National Tourism Organisation und Reisepartner Jalpak einen Japan-Workshop veranstaltet.
Toyoei Shigeeda, Generalkonsul von Japan, richtete ein Grußwort an die 30 Teilnehmer. Weitere (Ehren)-Gäste und Partner des Workshops waren Volker Gempt, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Frankfurt, Bettina Kramer, PR-Manager der Japan National Tourism Organization, sowie Hiroyuki Okamoto, Chief Representative der City of Yokohama.

Interessante Workshops
Stefan Zeidenitz, Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, referierte zum Thema „Mentalität, Geschäftsetikette und Verhandlungstaktiken“. Benjamin Nixdorf gab Auskunft zu Chancen und Rechtssicherheit fur mittelstandische Unternehmen in Japan.
Tina Spangler, International Officer 2010, und Marcus Gärtner, Mitglied ihres Kompetenzteams, gaben Infos und Tipps rund um die Weltkonferenz in Osaka.

(Tina Spangler / International Officer 2010 JCI Germany)

 

 

 

Vortrag über Kendo in Frankfurt– der Geist des Kendo in den Ohren von Geschäftsleuten und Studenten. (26.Oktober 2010)

Am 26.Oktober fand in Frankfurt ein Vortrag über Kendo statt, der von dem Kendo-meister im 8. Dan Yonekura Shigeru (stellvertretender Vorsitzender des Kendo-verbandes der Präfektur Tokushima) gehalten wurde. Dieses Mal besuchte Herr Yonekura auf freiwilliger Basis Frankfurt und das Generalkonsulat von Japan, um das japanische Kendo im Ausland bekannt zu machen und zu verbreiten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Kendo-Meister Kumpf (7.Dan) wurden in der Residenz des Generalkonsuls sowie in der Universität Frankfurt je ein Vortrag gehalten und eine Kendo-Demonstration durchgeführt.
Der Vortrag in der Residenz des Generalkonsuls richtete sich an hiesige deutsche und japanische Geschäftsleute und war dem Thema der Anwendung des Geistes des Kendo auf die Unternehmensführung gewidmet.  Herr Yonekura legte dar, dass in der Geschichte des Kendo  der Geist des Kendo immer ganz besonderen Wert legte auf die Ehrerbietung gegenüber dem Gegner jenseits von Sieg oder Niederlage. Der Vortragende, welcher selbst ein Geschäftsmann ist, legte seine eigenen Erfahrungen dar und machte deutlich, dass Kendo, bei welchem durch tägliches ernsthaftes Üben eine Steigerung des eigenen Selbst angestrebt wird, seine Parallelen in der Welt der Unternehmensführung hat.
Am Nachmittag desselben Tages fand der Vortrag an der Universität Frankfurt statt, an welchem unter der Mitarbeit vom Professor Kinski mehr als 50 Studenten teilnahmen. Herr Yonekura legte die Beziehungen des Kendo zum gesellschaftlichen und täglichen Leben dar.
Nach den Vorträgen wurden die Fragen der Zuhörer beantwortet. Bei dem Vortrag für die Geschäftsleute wurde vor allem danach gefragt, welche Ähnlichkeiten zwischen dem Geist des Kendo und der westlichen Gedankenwelt bestünden und ob es möglich sei, durch das Kendo einen Geist der Ernsthaftigkeit in den Unternehmen heranzubilden. Bei dem Vortrag für die Studenten wurde vor allem danach gefragt, welche Beziehungen zwischen Kendo und Sport bestünden, welche Haltung von den Zuschauern des Kendowettbewerbes eingenommen werden sollte, welche Besonderheiten es bei den Positionen des Kendo gebe. Dieser Vortrag durfte einer der ersten in Deutschland gewesen sein, bei welchem zusammen mit dem Vortrag auch die Positionen des Kendo demonstriert wurden. Dank der Zusammenarbeit des Kendo-Meisters und der zahlreichen beteiligten Personen von deuscher wie von japanischer Seite konnte das Kendo zum ersten Mal den deutschen Interessenten besonders nah gebracht werden. Die Veranstaltung dürfte von einem hohen Wert gewesen sein im Sinne einer Steigerung des Interesses und des Verständnisses gegenüber Japan bei den deutschen Zuhörern.

 

 

Japantag Frankfurt 2010- Schönheit und Lebendigkeit der japanischen Kultur ziehen die Zuschauer in ihren Bann (23.Oktober 2010)

Am 23.10 fand in Zusammenarbeit mit der DJG Frankfurt am Main und anderen beteiligten Organisationen(Japanisches Generalkonsulat, Vereinigung der japanischen Unternehmen, Kultur und Sprachzentrum für Japanisch) der Japantag Frankfurt statt.
Unter der Leitung des Vorstandsmitgliedes der DJG Kasper wurde die Veranstaltung durch ein Grußwort des Präsidenten der DJG Gempt eröffnet. Auch Generalkonsul Shigeeda wünschte dem Japantag von Herzen viel Erfolg und brachte seine Wünsche zum Ausdruck, dass in Hinblick auf das 150-jährige Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen im kommenden Jahr 2011 die vielfältigen Veranstaltungen in diesem Zusammenhang auf eine breite Unterstützung der Bürger unserer beiden Länder stoßen mögen.
Bei dieser Veranstaltung wurden japanische Trommeln, japanischer Tanz und andere traditionelle japanische Kulturgenres auf der Bühne dargeboten. Am Veranstaltungsort wurden Ikebena, Kalligraphie, Tuschemalerei, Origami sowie Go in Ausstellungen gezeigt, die bei den Besuchern auf sehr großes Interesse stießen.
Außerdem gab es einen Bereich, welcher Aspekten der Jugendkultur wie Manga oder Anime gewidmet war und sehr großes Interesse bei den Kindern fand.
Insbesondere die japanischen Trommeln und der japanische Tanz begeisterten außerordendlich viele Zuschauer. Ebenso wie alle anderen dargestellten Kulturgenres waren der japanische Tanz von einer ganz besondere Schönheit und die japanischen Trommeln von einer Kunstfertigkeit und Kraft charaktarisiert, die einen ganz besonderen, nachhaltigen Eindruck von der japanischen Kultur hinterließen.

 

 

Sushi und Takoyaki Kochkurs
@ Nippon Connection

Datum: 16. April 2010, 19 Uhr
Ort: Jügelhaus, Hörsaal B, Uni Frankfurt
Veranstalter: Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main,Nippon Connection
Teilnehmer: ca. 40 Personen

Am 16. April 2010 gab das Generalkonsulat von Japan im Rahmen des Nippon Connection Filmfestivals in Frankfurt am Main einen Kochkurs. Zu Beginn gab der Sushikoch Kiyoshi Fujii eine kleine Einführung in die Kunst der Sushizubereitung.
Dabei verriet er den Teilnehmern des ausverkauften Kurses kleine Tricks, wie man ohne grosse Mühe mit in Deutschland oder Europa erhältlichen Zutaten köstliche Sushi kreieren kann.
Es wurde gezeigt, wie Maki Sushi in traditioneller japanischer Art und Weise hergestellt werden, aber auch wie mit Avocado, Frischkäse und Röstzwiebeln „moderne“ Sushi erstehen können.
Die Teilnehmer waren sehr zufrieden und genossen die selbstgemachten Sushi. Sie können jetzt auch zu Hause eigene Sushi-Variationen ausprobieren.

 

KODO - Der Duftweg
Vortrag und Demonstration von und mit HACHIYA Sohitsu

Datum: 18. Januar 2010, 14 Uhr u. 17 Uhr
Ort: Kultur- und Sprachzentrum für Japanisch e.V.
Veranstalter: Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main,
Kultur- und Sprachzentrum für Japanisch e.V.
Besucher: ca. 40 Personen

 


Keisho OHNO Europa Tour 2010

Datum: 23. Februar 2010, 19.30 Uhr
Ort: Instituto Cervantes(Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt am Main)
Veranstalter: Vereinigung der Japanischen Unternehmen Frankfurt e.V.
Japanisches Kultur- und Sprachzentrum e.V.
Deutsch- Japanische Gesellschaft e.V. Frankfurt
Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main
Unterstützung: Japan Foundation
Besucher: ca 120 Personen

Am 23. Februar 2010 fand im Instituto Cervantes in Frankfurt Main ein japanisches  Konzert besonderer Art statt. Dabei würden Stücke traditioneller und zeitgenössischer Musik auf typischen japanischen Instrumenten präsentiert. Keisho OHNO spielte Shamisen (Lauteninstrument), Toshihiro YUTA spielte japanische  Trommel und Yoichiro SUZUKI
spielte Shakuhachi (japanische Bambusflöte) und Posaune. Das Trio begeisterte das Publikum mit ungewohnten Klängen Jeder einzelne Musiker bewies Meister seines Instruments zu sein.

 

tituto Cervantes in Frankfurt Main ein japanisches  Konzert besonderer Art statt. Dabei würden Stücke traditioneller und zeitgenössischer Musik auf typischen japanischen Instrumenten präsentiert. Keisho OHNO spielte Shamisen (Lauteninstrument), Toshihiro YUTA spielte japanische  Trommel und Yoichiro SUZUKI
spielte Shakuhachi (japanische Bambusflöte) und Posaune. Das Trio begeisterte das Publikum mit ungewohnten Klängen Jeder einzelne Musiker bewies Meister seines Instruments zu sein.