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Verleihung der Besonderen Auszeichnung des Außenministers von Japan an das Organisationsteam der Deutschen Cosplay Meisterschaft (DCM) - 17.10 2016

Wie das Außenministerium Japans bekannt gegeben hat, wird dem Organisationsteam der Deutschen Cosplay Meisterschaft (DCM) in diesem Jahr die Besondere Auszeichnung des Außenministers von Japan, S.E. Fumio KISHIDA, verliehen.

Mit dieser hohen Auszeichnung soll das langjährige Engagement der Organisatoren für den Deutsch-Japanischen Kulturaustausch gewürdigt werden.

Die Deutsche Cosplay Meisterschaft findet 2016 bereits zum zehnten Mal statt. In diversen regionalen Vorentscheidungen werden die Teilnehmer für das Finale während der Frankfurter Buchmesse bestimmt. Die Vorentscheidungen finden deutschlandweit im Rahmen von Cosplay-, Anime- und Manga-Conventions statt. Die Veranstaltungen um die DCM ziehen so alljährlich ein großes und junges Publikum an und bieten dabei auch anderen japanischen Kulturformen ein Forum.

In den vergangenen zehn Jahren konnten so mehrere 10.000 Menschen erreicht und die japanische Kultur in einzigartiger Weise vermittelt werden. Darüber hinaus finden die Wettbewerbe der DCM mittlerweile auch in Japan und weltweit in der Szene Anerkennung.

Insbesondere vor dem Hintergrund der großen Attraktivität und Bandbreite der Veranstaltungen um die Deutsche Cosplay Meisterschaft soll mit dieser Auszeichnung den Veranstaltern für ihr Engagement im deutsch-japanischen Kulturaustausch gedankt werden. Durch ihre Arbeit haben sie insbesondere bei der jungen Generation viel zum Verständnis der japanischen Kultur in Deutschland beigetragen.

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Verleihung des Ordens der Aufgehenden Sonne am Halsband, Goldene Strahlen an Dr. Andreas Dombret - 29.04.2016

Wie die japanische Regierung am Freitag, den 29. April 2016, bekanntgab, wird Herr Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, mit dem Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, Goldene Strahlen, ausgezeichnet. Herr Dr. Dombret wird damit für sein langjähriges Engagement in den deutsch-japanischen Beziehungen und die Vertiefung der Freundschaft zwischen beiden Ländern geehrt.

Als Vice Chairman Europe der Bank of America hat sich Dr. Dombret besonders um die Verbindungen zu den in Europa lebenden Japanern verdient gemacht. Und mit der Übernahme der Vorstandstätigkeit bei der Deutschen Bundesbank im Jahr 2010, gelang es Herrn Dr. Dombret das Netzwerk mit Repräsentanten der japanischen Finanzwelt wesentlich zu erweitern.

Als bekennender Freund Japans hat sich der schon mehrfach Ausgezeichnete besonders um das tiefere gegenseitige Verständnis der Entscheidungsträger in Deutschland und Japan verdient gemacht. Er selbst spricht in dieser Hinsicht und in Anlehnung an ein Motto der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen im Jahr 2011 gerne von seinen „fernen Gefährten“ in Japan. Damit umschreibt Dr. Dombret die Nähe im Hinblick auf Fleiß und handwerklicher Kultur, die trotz der großen geographischen Entfernung unserer beiden Länder vorhanden sei. Auf dieser Grundlage konnte 2012 auch der Ausbau der Niederlassung der Deutschen Bundesbank in Tokyo erfolgen sowie die Unterstützung beim Aufbau eines Tokyo Global Financial Center durch die Präfektur Tokyo. Die gerade durch den Aufbau des Tokyo Global Financial Center Intensivierung der freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder wird auch auf Dr. Dombrets Wirken zurückgeführt und ist für Japan von großer Bedeutung. Und auch als zentrale Figur im finanzpolitischen Entscheidungsprozess während der deutschen G7-Präsidentschaft im vergangenen Jahr hat Herr Dr. Dombret wichtige Beiträge zum japanisch-deutschen Meinungsaustausch auf persönlicher Ebene geleistet.

Aufgrund seines außerordentlichen Engagements zur Vertiefung des deutsch-japanischen Austausches im Bereich des Finanzwesens hat die Regierung Japans nun beschlossen, Herrn Dr. Andreas Dombret mit dem Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, Goldene Strahlen auszuzeichnen.

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Verleihung des Ordens der Aufgehenden Sonne, goldene und silberne Strahlen, an Klaus Peter Kasper - 29.04.2016

Wie die japanische Regierung am Freitag, den 29. April 2016, bekanntgab, wird Herr Klaus Peter Kasper, ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main, mit dem Orden der Aufgehenden Sonne, goldene und silberne Strahlen, ausgezeichnet. Herr Kasper wird damit für sein langjähriges Engagement für den deutsch-japanischen Austausch und die Vertiefung der Freundschaft zwischen den beiden Ländern geehrt.

Besonders in Frankfurt und Umgebung ist Klaus Peter Kasper als Organisator zahlreicher kultureller Veranstaltungen, die die japanische Kultur den Menschen in Deutschland nicht nur vorstellen, sondern auch erlebbar machen wollen, bekannt. Dazu gehört unter anderem der Japantag, der – nachdem er von Herrn Kasper vor etwa zehn Jahren ins Leben gerufen wurde – jedes Jahr im Herbst von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main organisiert wird.

Herrn Kaspers Interesse für Japan begann, als er durch seine Arbeit bei der Degussa AG mit dem Land und seinen Menschen in Berührung gebracht wurde. Nachdem er im Jahr 1974 zum ersten Mal nach Japan reiste, wurde er 1983 mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Japan beauftragt. Während der folgenden 20 Jahre, die er in Japan verbrachte, entwickelte er ein starkes Interesse für die traditionelle japanische Kultur und engagierte sich als Freiwilliger im Vorstand der Deutschen Schule Tokyo Yokohama. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzte er sich dafür ein, die japanische Kultur auch hierzulande bekannt zu machen und das deutsch-japanische Verständnis durch einen intensiven Kulturaustausch zu fördern. Gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Michiko Yamazaki-Kasper, organisierte er in Eigenregie deutschlandweit Workshops, Bühnenprogramme und andere Veranstaltungen zur japanischen Kultur, die zahlreiche Besucher anlockten.

Nach seiner Pensionierung im Jahr 2004 wurde Klaus Peter Kasper Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Frankfurt am Main, verantwortlich für kulturelle Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Nicht nur bis zu seinem Rückzug aus dem Vorstand im März 2015, sondern bis heute ist Herr Kasper ein aktiver Teilnehmer am Schulbesuchsprogramm „Japan im Klassenzimmer“. Das Programm, das zum ersten Mal im Jahr 2000 vom Japanischen Generalkonsulat Frankfurt am Main durchgeführt wurde, stellt Schülern ab der neunten Klasse verschiedene Aspekte Japans, seiner Kultur und seiner Bewohner vor.

Für dieses außergewöhnliche Engagement wird Herrn Klaus Peter Kasper der Orden der Aufgehenden Sonne, goldene und silberne Strahlen, verliehen.

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Keiko Hirano und die japanische Erzählkunst Katari - 21.02.2016

Die bekannte Künstlerin Keiko Hirano bringt die traditionelle japanische Erzählkunst des Katari nach Frankfurt. Gemeinsam mit Kiyonosuke Okuda (Erzählung) und Misaho Mochizuki (traditionelle Musikbegleitung) präsentiert die Künstlerin am Sonntag, den 21. Februar 2016 ab 16 Uhr im Japanischen Kulturzentrum Frankfurt am Main einem interessierten Publikum ein aus Rezitationen und Lesungen aus Texten bekannter japanischer und deutscher Autoren zusammengestelltes Programm. Die Veranstaltung wird konsekutiv gedolmetscht, der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird unter info@japanisch-kulturzentrum.de gebeten.

Bei Katari handelt es sich um eine traditionelle japanische Erzählform, bei der – anders als beim Vorlesen – der Künstler den Text auswendig vorträgt und ihm durch das Einbringen eigener Gefühle, Vortragsweisen und Techniken besonderen Ausdruck zu verleihen sucht. Es ist auch ein Anliegen der Präsentation, durch ein Wechseln zwischen Katari und Lesungen das Publikum diesen Unterschied spüren zu lassen.

Die Katari-Künstlerin Keiko Hirano wurde in Numazu in der Präfektur Shizuoka geboren. Nach ihrem Abschluss der Waseda-Universität in Tokyo arbeitete sie unter anderem als Nachrichtensprecherin beim öffentlich-rechtlichen Fernsehsender NHK. Neben ihrer Tätigkeit als Erzählerin in Fernsehserien übernimmt sie auch Moderationsaufgaben und verfasst Kulturvorträge, Kolumnen und Essays. Seit 2014 stellt Keiko Hirano, die mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde, als Kulturbotschafterin die Katari-Erzählkunst im Ausland vor.

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Verleihung des Ordens der Aufgehenden Sonne, silberne Strahlen an Frau Masumi Hata-Knoblauch - 06.11.2015

Wie die japanische Regierung am 3. November 2015 bekanntgab, wird der in Frankfurt am Main lebenden Japanerin Masumi Hata-Knoblauch der Kaiserliche Orden der Aufgehenden Sonne, silberne Strahlen verliehen. Mit dieser hohen Auszeichnung wird ihr jahrzehntelanges Engagement für die Vermittlung japanischer Kultur in Deutschland und die Vertiefung der bilateralen Freundschaft gewürdigt.

Frau Hata-Knoblauch ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Japanischen Kulturzentrums in Frankfurt sowie Geschäftsführerin der Vereinigung der Japanischen Unternehmen Frankfurt und Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt. Sie gilt in der Frankfurter Region als erste Ansprechpartnerin im Hinblick auf Japan und als treibende Kraft hinter dem deutsch-japanischen Austausch.

Als Masumi Hata-Knoblauch vor mehr als vierzig Jahren nach Deutschland kam, war Japans Kultur hierzulande noch weitgehend unbekannt. Sie beschloss, dies zu ändern und baute schnell ein weitreichendes, persönliches Netzwerk auf. Überzeugt davon, dass das Erlernen der Sprache die Grundlage für das Verständnis einer anderen Kultur bildet, gründete sie 1992 gemeinsam mit Frau Tokiko Ishi das Japanische Kulturzentrum in Frankfurt. Dies wurde bald zu einem zentralen Treffpunkt für den deutsch-japanischen Bürgeraustausches in der Region. Die Schule bietet nicht nur Japanischunterricht an, sondern auch Deutschunterricht für Japaner an und Kurse in Kalligraphie, Kochen, Blumenarrangement und vielem mehr. Auch die Ausbildung von professionellen Japanisch-Lehrkräften wird am Japanischen Kulturzentrum betrieben. Insgesamt konnte es bisher etwa 20.000 Kursteilnehmer verzeichnen. 2003 wurde das Institut von der japanischen Publishers’ Association for Cultural Exchange ausgezeichnet. Im Jahr darauf folgte die Besondere Auszeichnung des Außenministers von Japan.

Zudem organisierte Hata-Knoblauch in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und lokalen Vereinen und Institutionen regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Feste und japanische Kulturtage, nicht nur in Frankfurt, sondern auch in kleineren Städten wie Siegburg, Ettlingen oder auch in Colmar in Frankreich. Ein zentrales Anliegen war ihr stets, die junge Generation früh an Japan heranzuführen. Seit 2000 unterstützt sie deshalb Schulbesuche des japanischen Generalkonsulates mit einem Aufsatzwettbewerb und organisiert jährlich eine zweiwöchige Japanreise für die Gewinner. Darüber hinaus hat sie das Praktikanten-Austauschprogramm der Industrie- und Handelskammer Offenbach mitinitiiert.

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Besondere Auszeichnung des Außenministers von Japan für die IHK Offenbach und Sake-Expertin Yoshiko Ueno-Müller - 19.08.2015

Wie das Außenministerium von Japan am Mittwoch, den 19. August 2015 bekannt gegeben hat, werden die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main und die Sake-Expertin Yoshiko Ueno-Müller dieses Jahr mit der besonderen Auszeichnung des Außenministers von Japan geehrt. Diese hohe Auszeichnung wird alljährlich an Einzelpersonen und Institutionen auf der ganzen Welt verliehen, die sich in besonderem Maße um die Vertiefung der Freundschaft Japans zu anderen Ländern verdient gemacht haben.

Die IHK Offenbach am Main organisiert bereits seit 1996 gemeinsam mit ihrer Partner-IHK der japanischen Stadt Kawagoe ein Deutsch-Japanisches Austauschprogramm für Wirtschaftspraktikanten. Damit leiste sie, wie das Außenministerium betonte, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen sowie zur Ausbildung und Förderung junger Fachkräfte, die sich zukünftig für die bilateralen Beziehungen engagieren.

Die Japanerin Yoshiko Ueno-Müller vermittelt seit vielen Jahren die Tradition und Kultur des japanischen Nationalgetränks Sake. Als geprüfte Weinberaterin und „Master of Sake Tasting“ leitet sie das Unternehmen Ueno Gourmet, das hochwertigen Reiswein vertreibt, und vermittelt ihr Wissen in Seminaren und Workshops. Darüber hinaus trat Frau Ueno-Müller auch als Autorin des Handbuches „SAKE – Elixier der japanischen Seele“ hervor.

Die feierliche Verleihung der Urkunden wird voraussichtlich im November dieses Jahres durch Generalkonsul Takeshi Kamiyama erfolgen. Das Amtsgebiet des Generalkonsulates von Japan in Frankfurt am Main kann damit insgesamt 11 Preisträger verzeichnen.

 

Verleihung des Ordens der Aufgehenden Sonne am Band, goldene Strahlen an Herrn Volker Gempt - 29.04.2015

Am 29. April 2015 hat die japanische Regierung bekanntgegeben, dass Volker Gempt der Kaiserliche Orden der Aufgehenden Sonne am Band, goldene Strahlen verliehen wird. Damit soll sein langjähriges und intensives Engagement im deutsch-japanischen Austausch gewürdigt werden.

Gempt war von 2007 bis Ende März diesen Jahres Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt am Main. Davor stand er von 2001 bis 2006 bereits der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Baden-Württemberg als Präsident vor. Ehrenamtlich setzte sich Gempt viele Jahre lang für die Vermittlung japanischer Kultur und den Austausch zwischen japanischen und deutschen Bürgern ein. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte und Ideen verwirklicht, die wesentlich zum gegenseitigen Verständnis zwischen Japanern und Deutschen beigetragen haben. So fanden Konzerte, Vorträge, Wirtschaftsgespräche, Filmvorführungen und andere Veranstaltungen statt, sowie Stammtische und private Ausflüge.

Volker Gempt hat dabei stets großen Wert auf Offenheit und Vernetzung gelegt und pflegte u.a. Kooperationen mit der Japanologie der Universität Frankfurt und Stuttgart, der Vereinigung der japanischen Unternehmen in Frankfurt und der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung. Außerdem intensivierte er die freundschaftlichen Beziehungen mit Japan, etwa mit der baden-württembergischen Partnerregion Kanagawa.

Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für eine Städtepartnerschaft Frankfurts mit der japanischen Hafenstadt Yokohama, die am 27. September 2011 offiziell abgeschlossen wurde. Ein reger Kultur- und Schüleraustausch erfüllen die Partnerschaft mit Leben. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen 2011 initiierte Gempt zahlreiche weitere Veranstaltungen.

Gempt kam bereits in jungen Jahren mit der japanischen Kultur in Berührung, womit der Grundstein für die enge berufliche und private Bindung zu Japan gelegt wurde. Noch am Anfang seines Werdeganges absolvierte er ein Berufspraktikum in Japan, dem ein dreijähriger Studienaufenthalt folgte. Diese Erfahrungen in einer Zeit, als das Reisen zwischen Japan und Deutschland noch keine Selbstverständlichkeit war, wirkten sich prägend auf sein positives Verhältnis zu Japan aus. Auch in seiner beruflichen Karriere stand Japan häufig im Mittelpunkt, so dass sich Volker Gempt konsequent für den Kulturaustausch zwischen den beiden Ländern einsetzte.


Link zum Interview mit Herrn Volker Gempt in der Interview-Serie „Kono hito! – Menschen vorgestellt“

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Außenminister von Japan zeichnet Frankfurter Kendo-Sportler Uwe Kumpf aus - 07.11.2014

Der Frankfurter Kendo-Sportler Uwe Kumpf erhält am Freitag, den 7. November 2014 die besondere Auszeichnung des Außenministers von Japan. Er wird damit für seine Verdienste um den Kendo-Sport in Hessen geehrt.
Kendo ist eine moderne Variante des traditionellen Schwertkampfes der Samurai. Es wird heute als Nationalsport an fast allen Schulen Japans trainiert. Als Präsident und Gründer des Hessischen Kendo Verbandes setzt sich Kumpf seit 20 Jahren ehrenamtlich für den Sport ein. Mit 13 Mitgliedsvereinen und rund 500 Mitgliedern ist der Verband der zweitgrößte seiner Art in Deutschland.

Auch Hideyuki Sakamoto, Generalkonsul von Japan in Frankfurt, ist hoch erfreut über die Ehrung in seinem Amtsbereich: „Zum ersten Mal erhält ein deutscher Samurai die Auszeichnung.“ Verliehen wird die Urkunde am Freitag, den 7. November 2014 um 18 Uhr bei einem Empfang in der Residenz des Generalkonsuls im Kreise von langjährigen Weggefährten und Vertretern hiesiger japanischer Organisationen.

Uwe Kumpf, der hauptberuflich in der Energiebranche tätig, kam vor 30 Jahren zum Kendo und ist dem Sport bis heute leidenschaftlich verbunden. Der gebürtige Frankfurter ist Träger des 7. Meistergrades (Dan) und trainiert regelmäßig im Verein Katana Frankfurt. Diesem gehören etwa 220 Mitglieder aller Altersgruppen aus 18 Nationen an. Durch viele Reisen und persönliche Kontakte nach Japan bringt Kumpf immer wieder frische Impulse in die hessische Kendo-Landschaft. Sein Wissen gibt er in zahlreichen Lehrgängen weiter. Außerdem organisiert er mit seinen Mitstreitern internationale Meisterschaften. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung des Kinder- und Jugendsports. Auch seinen mittlerweile erwachsenen Kindern hat er die Liebe zum Kendo in die Wiege gelegt.

Es ist seit der Eröffnung des japanischen Generalkonsulats in Frankfurt erst das neunte Mal, dass die Auszeichnung im Konsulargebiet, das Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland umfasst, vergeben wird. Mit der Auszeichnung werden Einzelpersonen und Organisationen für ihren besonderen Beitrag zur Vertiefung der deutsch-japanischen Beziehungen geehrt.

Website des Hessischen Kendo Verbandes: www.hkenv.de

 

Japanische Schriftstellerin Yukiko Motoya zu Gast in Frankfurt - 09.10.2014

Die junge japanische Roman- und Theater-Autorin Yukiko Motoya ist anlässlich der Buchmesse zu Gast in Frankfurt am Main. Sie wird am Samstag, den 11. Oktober um 14:30 Uhr im Museum Angewandte Kunst, sowie am Sonntag, den 12. Oktober um 10:00 Uhr im Paschen Literatursalon auf der Buchmesse lesen. Im Anschluss wird sie ein Gespräch mit der Frankfurter Japanologin Lisa Mundt führen. Veranstaltet wird die Lesung vom Generalkonsulat von Japan in Frankfurt und der Japan Foundation.

Die für ihre „unverblümten und oft satirischen Beobachtungen“ (Japan Times) bekannte Autorin wurde 2013 mit dem renommierten Kenzaburo-Oe-Preis, sowie 2014 mit dem Yukio-Mishima-Preis ausgezeichnet. Mit einem schonungslosen Blick für die Details des Alltags skizziert sie die unter der Oberfläche der japanischen Gesellschaft verborgenen Ängste und Leidenschaften.

Motoya studierte in Tokio Schauspiel, bevor sie 2000 ihre eigene Theaterkompanie gründete, deren Stücke sie selbst schreibt und inszeniert. Seit der Erscheinung ihres Romandebüts „Absolutely with Eriko“ 2002 veröffentlichte sie mehrere Romane, Theaterstücke und Kurzgeschichtensammlungen. 2009 von der Zeitschrift Vogue Japan zu einer von zehn Frauen des Jahres gekürt, machte sich das Multitalent auch mit einer eigenen Late-Night-Radioshow einen Namen.

 

Japanische Filme beim CityCampus Trier - 23.09.2014

Zwei filmische Meisterwerke aus Japan sind am Freitag, den 26. September 2014 von 16:00 bis 19:45 Uhr beim Trierer City Campus in der Promotionsaula im Bischöflichen Priesterseminar (Jesuitenstraße 13, Trier) zu sehen. Unter dem Titel „Film-Geschichte(n): Filme zur japanischen Alltagskultur“ zeigt die Japanologie der Universität Trier in Zusammenarbeit mit dem japanischen Generalkonsulat Frankfurt den Animationsfilm „The Garden of Words“ von Makoto Shinkai (2013, Original mit englischen Untertiteln) und den Klassiker „Einmal richtig leben“ von Akira Kurosawa (1952, deutsche Fassung). Der Eintritt ist frei.

„Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal gemeinsam eine Filmvorführung in Trier zu veranstalten“, so Generalkonsul Hideyuki Sakamoto, der die Besucher am Freitag persönlich begrüßen wird. Trier pflegt auch sonst gute Beziehungen zu Japan. Im kommenden Jahr feiert die Stadt das 20-jährige Jubiläum des Freundschaftsvertrages mit der Stadt Nagaoka in Westjapan. Seit 2006 ist die für ihre starke Maschinen- und Werkzeugbau-Branche bekannte Stadt außerdem offizielle Partnerstadt von Trier.

Die Besucher erwartet ein gefühlvoller Kinoabend. Den Anfang macht das neueste Werk von Animationskünstler Makoto Shinkai, bekannt für seine ungewöhnlichen und poetischen Bilderwelten. „The Garden of Words“ erzählt die bezaubernde Geschichte des jungen Schuhmacher-Lehrlings Takao, der an einem Regentag im Park die geheimnisvolle Yukari kennenlernt. Kanji Watanabe aus „Einmal richtig leben“ hat ein Leben lang für die städtische Bürokratie gearbeitet und freut sich auf die Pensionierung. Da erfährt er, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Er taucht ins Nachtleben ein, trinkt, spielt und tanzt, doch erst als er sich einer besonderen Aufgabe widmet, entdeckt er, was wirklich zählt im Leben.

 

Besondere Auszeichnung durch den Außenminister von Japan für die Manga- und Anime-Convention Connichi - 08.09.2014

Die japanische Pop- und Jugendkultur-Veranstaltung Connichi erhält am Freitag, den 12. September 2014 eine besondere Auszeichnung des Außenministers von Japan S.E. Fumio Kishida. Generalkonsul Hideyuki Sakamoto wird die Urkunde bei der Eröffnungsfeier der 13. Connichi an die Organisatoren überreichen, die die Veranstaltung seit 2002 ehrenamtlich organisieren. Die Anime-Manga-Convention findet vom 12. bis 14. September 2014 im Kongress Palais und im Hotel Ramada City Center in Kassel statt.

Mit über 24.000 Besuchern im Vorjahr über drei Tage hinweg ist es die größte Veranstaltung dieser Art im deutschsprachigen Raum. Für ihren besonderen Beitrag zur deutsch-japanischen Freundschaft werden die Organisatoren nun offiziell geehrt. Es ist die erste Convention in Deutschland, die diesen Preis erhält. Außerdem ist die Connichi in diesem Jahr der einzige deutsche Preisträger in der Gruppen-Kategorie. Der Preis wird jedes Jahr vom Außenministerium Japans an Einzelpersonen und Gruppen verliehen, die sich auf herausragende Weise um den interkulturellen Austausch und die Vermittlung japanischer Kultur im Ausland verdient gemacht haben.

Die Connichi fand 2002 zum ersten Mal, damals noch in Ludwigshafen, statt. Seitdem sind die Besucherzahlen und das Programm stetig gewachsen. Ein breitgefächertes Angebot mit zahlreichen Ausstellern, Märkten, Wettbewerben, Filmpremieren und Workshops erwartet die Besucher auch dieses Jahr. Die aus der ganzen Region anreisenden Besucher können in Mangas stöbern, neue Videospiele entdecken und Musik- und Bühnen-Shows erleben. Als besonderes Highlight sind zahlreiche Zeichner, Synchronsprecher und andere Künstler der japanischen Anime (Zeichentrick)- und Mangaszene als Ehrengäste geladen. Veranstaltet wird die Convention vom Verein Animexx e.V.

Der Veranstaltungsort Kassel, wo die Brüder Grimm gut dreißig Jahre lang lebten und wirkten, ist bei Japanern besonders als Märchenstadt bekannt. Denn auch in Japan werden die weltberühmten Kinder- und Hausmärchen von Groß und Klein mit anhaltender Begeisterung gelesen.

Link – Homepage der Connichi: www.connichi.de

Link – Pressefoto: Cosplayer auf der Connichi

 

Verleihung des Kaiserlichen Ordens der Aufgehenden Sonne am Halsband – Goldene Strahlen an Herrn Professor Rainer Hoffmann - 29.04.2014

Am 29.04.2014 gab die Regierung von Japan bekannt, dass Prof. em. Hoffmann der Kaiserliche Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband – Goldene Strahlen verliehen wird.

Mit dieser hohen Auszeichnung soll Professor Hoffmanns langjähriges Engagement als Lehrkraft an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in der Betreuung der dortigen japanischen Austauschstudierenden gewürdigt werden. Ferner wurde er aufgrund seiner eigenständigen Bemühungen darum, in Japan selbst mit Musikhochschulen zusammen zu arbeiten und Studierende zu unterrichten, für diese hohe Auszeichnung durch den japanischen Staat in Deutschland ausgewählt.

Professor Hoffmann hat sich nicht nur für das bessere Verständnis und die stärkere Verbreitung deutschen Lied- und Kulturguts in Japan eingesetzt, sondern auch durch die intensive Beschäftigung mit japanischer Musik und deren Interpretation zum kulturellen Austausch und gegenseitigen Verständnis von Deutschland und Japan beigetragen.

Hierbei besonders hervorzuheben sind die Kontakte zur japanischen Mezzosopranistin Sadako Sasaki, die auf die frühen 1960er-Jahre zurückgehen. Die Zusammenarbeit mit Frau Sasaki besteht noch heute, und unter anderem konnte Professor Hoffmann so alljährlich verschiedene japanische Hochschulen besuchen und viele Studenten unterweisen.

Sein besonderes Engagement zeigt sich unter anderem darin, dass Professor Hoffmann während seiner Lehrtätigkeit an der Musikhochschule in Frankfurt am Main nicht nur für Fachfragen zur Verfügung stand, sondern sich auch in persönlichen Belangen intensiv um seine Studenten bemühte.

Dieses herausragende persönliche Engagement, seine Hingabe zur deutschen und japanischen Musik sowie die vorbildhafte Betreuung seiner Studenten werden mit der Verleihung des Kaiserlichen Ordens der Aufgehenden Sonne am Halsband – Goldene Strahlen offiziell von der japanischen Regierung gewürdigt.

 

Vizeminister Isozaki  wird die Ambiente 2014 besuchen - 30.01.2014

Seine Exzellenz Yoshihiko Isozaki, Vizeminister im japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI), wird Frankfurt am Main anlässlich der Eröffnung der Ambiente 2014 am 7.02.2014 besuchen.

Vizeminister Isozaki selbst möchte die Kampagne „Cool Japan“ weiter fördern und sagte daher gerne seine Teilnahme an der weltgrößten Konsumgütermesse Ambiente zu – auch um dadurch den Absatz japanischer Waren im Ausland zu steigern. Mit der Ernennung Japans als Partnerland der Ambiente habe sich eine erstklassige Gelegenheit ergeben, die weltweite Aufmerksamkeit auf die Produkte und Kultur Japans zu lenken.

Während seines Besuches wird Vizeminister Isozaki auch mit deutschen Regierungsvertretern über die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen und Verbindungen zwischen Japan und Deutschland sowie der EU führen.

 

Japanese Vice Minister Isozaki to visit Ambiente 2014

Japanese Parliamentary Vice-Minister for Economy, Trade and Industry, Mr. Yoshihiko Isozaki will visit Germany on the occasion of the opening of the consumer goods fair Ambiente on February 7, 2014 in Frankfurt/Main.

In order to further promote “Cool Japan”, Vice Minister Isozaki appreciates the opportunity to visit the world’s largest consumer goods fair himself, and to foster the sales of “Cool Japan Products”. For Japan, being the partner country of this year’s Ambiente fair, this is an outstanding opportunity to further attract attention towards Japanese products and Japanese culture.

On the occasion of his visit, Vice Minister Isozaki also plans to exchange opinions with delegates of the German federal government, regarding the strengthening of the bilateral economic relations between Japan and Germany as well as Japan and the EU.

Link 1: Lebenslauf von Vizeminister Isozaki / C.V. of Vice-Minister Isozaki
http://www.meti.go.jp/english/aboutmeti/profiles/pv_isozaki.html
Link 2: Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) / METI-Homepage
http://www.meti.go.jp/english/index.html
Link 3: Homepage der Ambiente / Homepage of the Ambiente fair
http://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/willkommen.html
Link 4: Unterseiten zum Partnerland Japan / Subpages regarding Japan as partner country
http://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/messeprofil/partnerland.html
Link 5: Homepage Yukio Hashimoto
http://www.hydesign.jp

 

Verleihung des Ordens der Aufgehenden Sonne, Goldene und Silberne Strahlen an Herrn Manfred Gerhard Krischek

Am 3. November 2013 gab der Außenminister Japans bekannt, dass dem amtierenden Präsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Saarbrücken e.V., Herrn Manfred Gerhard Krischek, der Orden der Aufgehenden Sonne, Goldene und Silberne Strahlen verliehen wird. Mit dieser hohen Auszeichnung sollen die langjährigen Aktivitäten Herrn Krischeks im Hinblick auf den deutsch-japanischen Kulturaustausch gewürdigt werden, sowie sein Engagement zur Förderung freundschaftlicher Beziehungen und gegenseitigem Verständnis in Deutschland und Japan. Im Rahmen seiner Beschäftigung im Stuttgarter Unternehmen Traub Drehmaschinen GmbH & Co. KG leitete Herr Krischek zwischen 1972 und 1985 die Niederlassung der Firma in Yokohama. Die in Japan gesammelten Eindrücke veranlassten Herrn Krischek, nach seiner Rückkehr nach Deutschland, zur Gründung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Saarbrücken e.V. Hier fungierte er zunächst als Vizepräsident, um dann im Jahr 1991 die Präsidentschaft zu übernehmen, die er bis heute innehält. In seinen Bestrebungen, den deutsch-japanischen Kulturaustausch im Allgemeinen zu fördern, arbeitet Herr Krischek eng mit dem Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften (VDJG) zusammen. Auch in dieser Dachorganisation bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten zwischen 1995 und 2001 und ist seit 2010 als verantwortliches Vorstandmitglied für die Bereiche Marketing und PR tätig. Mit der Übernahme der Präsidentschaft der DJG Saarbrücken e.V. wurden die Aktivitäten der DJG weiter intensiviert. Hiermit verbunden stiegen die Mitgliedszahlen von anfangs 120 Mitgliedern auf insgesamt 207 Mitglieder im Jahr 2013.

Darüber hinaus organisierte Herr Krischek die erste Japan-Woche im Saarland und begleitete sowohl den saarländischen Wirtschaftsminister Kopp 1992 als auch Ministerpräsident Peter Müller 2002 auf ihren Japanreisen. Nicht zuletzt vermittelte Herr Krischek erfolgreich zwischen Behörden und Inhaber bei der Ansiedlung von Saarbrückens erstem japanischen Restaurant „Hashimoto“. Auf sportlicher Ebene wurden 1992 erste Fußballkontakte mit der Präfektur Miyagi aufgenommen. Bereits 1996 nahmen 27 saarländische Sportler am 23. Jugend-Street-Soccer-Turnier in Yokohama teil. Im Gegenzug besuchten die Yokohama Marions, eine Mannschaft der 1. Liga, 1996 das Saarland. Diese freundschaftliche Kooperationsarbeit wurde weiter gepflegt, und so konnte beispielsweise im Jahr 2002 der 1. FC Saarbrücken junge japanische Fußballspieler bei sich zur Ausbildung aufnehmen und 2005 ein Besuch des FC Yokohama in Saarbrücken erfolgen. Auf schulischer und universitärer Ebene konnten auf Herrn Krischeks Bemühungen hin die Universität des Saarlandes und das Hyogo College of Medicine ihre Partnerschaft besiegeln. Darüber hinaus veranstaltete die Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der Keio-Universität in Tokyo 1998 zum ersten Mal die sogenannten Keio-/Saartage. Hierdurch konnten Austauschaktivitäten zwischen Hoch- und Oberschulen auf den Weg gebracht werden. Ein weiterer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war die Ernennung des Vizepräsidenten der Keio-Universität, Prof. Dr. Dres. Makoto Ida, zum „Saarlandbotschafter“ im Jahr 2012. Letztlich gehen auch ein Partnerschaftsvertrag zwischen der DJG Saarbrücken und der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Gunma in Japan auf Herrn Krischeks Initiative und Bemühungen zurück. Und darüber hinaus leistete Herr Krischek wertvolle Unterstützung bei der Gründung der Japanisch-Deutschen Gesellschaft von Yokohama im Jahr 2010.

 

Besondere Auszeichnung durch den Außenminister von Japan für Frau Marion Klomfaß (Japanisches Filmfestival Nippon Connection)

Am 25.07.2013 hat der Außenminister Japans, Seine Exzellenz Fumio Kishida, die diesjährigen Träger der besonderen Auszeichnung durch den Außenminister bekannt gegeben. In Hessen wurde Frau Marion Klomfaß mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Frau Klomfaß hat bis heute mehr als 12 Jahre als Initiatorin des Japanischen Filmfestivals Nippon Connection gewirkt. Wegen ihrer hiermit verbundenen großen Verdienste um den japanisch-deutschen Kulturaustausch, hat der Außenminister von Japan, Seine Exzellenz Fumio Kishida Frau Klomfaß besonders gewürdigt.

Das Filmfestival Nippon Connection fand im Juni 2013 bereits zum 13. Mal statt. Mit dem Fokus auf Independent-Filme wurden innerhalb von fünf Tagen mehr als 130 Produktionen gezeigt. Das Filmfestival verzeichnete dabei rund 16.000 Besucher. Mittlerweile hat sich Nippon Connection außerhalb Japans zum größten Festival für den japanischen Film entwickelt, und während des Festivals werden auch Veranstaltungen angeboten, die ein breites Spektrum der japanischen Kultur abdecken. Neben den Filmvorführungen ziehen vor allem auch die angebotenen Workshops eine zunehmende Zahl junger japanischer Filmschaffender an.

Frau Klomfaß hat durch ihr ununterbrochenes Engagement für Nippon Connection wesentlich zur Vertiefung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses beigetragen und wird daher mit der besonderen Auszeichnung des Außenministers von Japan geehrt, die ihr am 21. November 2013 durch Generalkonsul Sakamoto überreicht wird.

 

Besondere Auszeichnung durch den Außenminister von Japan für den Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.

Am 25.07.2013 hat der Außenminister Japans, Seine Exzellenz Fumio Kishida, die diesjährigen Träger der besonderen Auszeichnung durch den Außenminister bekannt gegeben. In Rheinland-Pfalz wurde neben der Stadt Boppard auch der Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

Der Japanische Garten in Kaiserslautern wurde 1997 ins Leben gerufen und hat sich in den vergangenen 15 Jahren zum größten japanischen Garten in ganz Deutschland entwickelt. Durch das Anlegen des Gartens, den Ausbau und die Pflege sowie das Arrangement einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen konnte die japanische Kultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und somit das gegenseitige Verständnis von Japanern und Deutschen vertieft werden.

Anfangs zählte der Japanische Garten Kaiserslautern e.V. nur 18 Mitglieder, doch sollte sich dies im Lauf der Zeit auf gut 900 Mitglieder erhöhen, die ausnahmslos ehrenamtlich tätig sind. Die Anlage ist auch über die Grenzen hinaus in Frankreich und Luxemburg bekannt und leistet auch somit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.

Seit der Eröffnung, haben mehr als 50.000 Menschen den  Garten besucht, und nach guter japanischer Sitte wurden in diesem Jahr auch wieder ein Kirschblütenfest im April sowie ein Sternenfest (Tanabata) im Juli abgehalten.

Für den wertvollen Beitrag zur Völkerverständigung, den der Japanische Garten Kaiserslautern leistet, soll der Verein mit der besonderen Auszeichnung des Außenministers von Japan geehrt werden. Die Auszeichnung wurde im Rahmen eines Empfangs im Pfalzgrafensaal der Stadt Kaiserslautern am 20. Oktober 2013 ab 18:30 Uhr durch Generalkonsul Sakamoto überreicht.

 

Besondere Auszeichnung durch den Außenminister von Japan für die Stadt Boppard

Am 25.07.2013 hat der Außenminister Japans, Seine Exzellenz Fumio Kishida, die diesjährigen Träger der besonderen Auszeichnung durch den Außenminister bekannt gegeben. Unter anderem wurde die Stadt  Boppard mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

Die Stadt Boppard verbindet seit 1965 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Ome in Japan und ermöglicht somit seit nunmehr 48 Jahren einen Austausch der Bürger beider Städte. In den Anfangsjahren war dieser Austausch noch hauptsächlich auf den Schriftverkehr beschränkt, 1982 wurden die Ome-Anlagen am Rheinufer Boppards eingeweiht, und seit diesem Jahr gibt es auch einen regelmäßigen Jugendaustausch zwischen Boppard und Ome, der sich in diesem Jahr zum 29. Mal jährt.

Im jährlichen Wechsel finden Besuchsprogramme für die Jugendlichen beider Städte statt. Die Bopparder Delegation setzt sich jeweils aus ca. 10 Teilnehmern des Kant-Gymnasiums, der Realschule Marienberg, der Berufsbildenden Schule Boppard sowie weiteren Institutionen zusammen.
Aus Anlass des 45jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft, sind dann im Jahr 2010 das Kant-Gymnasium Boppard und die Ome Sogo Oberschule eine Schulpartnerschaft eingegangen. Und im Jahr 2007 hat Bürgermeister Dr. Walter Bersch persönlich als Delegationsleiter am Jugendaustausch teilgenommen und somit die Partnerschaft zur Stadt Ome vertieft.

Als im März 2011 das große Tohoku-Erdbeben Japan erschütterte, wurden in Boppard Spenden von insgesamt EUR 70.000,- zusammengetragen. Hiervon wurden EUR 30.000,- für den Wiederaufbau des zerstörten städtischen Krankenhauses der Stadt Ishinomaki verwendet, womit wesentlich zum Wiederaufbau Japans beigetragen werden konnte.

In Rheinland-Pfalz wurde neben der Stadt Boppard auch der Japanische Garten Kaiserslautern e.V. durch den Außenminister von Japan ausgezeichnet.

 

Treffen von Vertretern der Wirtschaft und Politik aus Frankfurt und Japan

Am 4. Juli 2013 fand im Frankfurter Römer ein Treffen zwischen Oberbürgermeister Peter Feldmann, sowie Vertretern der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der FrankfurtRheinMain GmbH mit Vertretern des Vorstandes der Vereinigung Japanischer Unternehmen Frankfurt e.V. statt. Oberbürgermeister Feldmann hatte im Vorfeld Interesse daran bekundet, mehr über die gegenwärtige Situation der in der Region Frankfurt niedergelassenen japanischen Unternehmen zu erfahren. Unter Beteiligung des Generalkonsulats wurde daher eine Begegnung zwischen den oben genannten Parteien arrangiert, bei der auch ausführlich über Möglichkeiten der Entwicklung und weiteren Zusammenarbeit gesprochen wurde. Zukünftig sollen in unregelmäßigen Abständen weitere Treffen zwischen Vertretern der Stadt Frankfurt und Repräsentanten japanischer Unternehmen in der Region stattfinden.